Blickkontakt beim Flirten lernen

eyecontact

Du willst eine Frau auf der Straße ansprechen. Oder dir gefällt ein Mädel auf einer Party und du bist neugierig, und du willst Kontakt zu ihr herstellen. Aber wie machst du das?

Alles fängt an mit dem richtigen BLICK.

Wie schaust du rüber zu ihr?

Ich weiß noch, wie es bei mir immer war:

Ich habe neugierig zu ihr rübergelukt — aber sobald sie in meine Richtung geschaut hat, habe ich ganz schnell wieder weggeguckt. Es hat sich angefühlt, als hätte sie mich “ertappt”, und als müsste ich so tun, als hätte ich ganz unabsichtlich zu ihr geschaut.

Mittlerweile weiß ich, dass es vielen Männern so geht.

Und diese Reaktion ist auch normal:

Im Tierreich bedeutet langer Blickkontakt eins von zwei Dingen. Entweder “ich will dich angreifen” oder “ich will mit dir Babies machen”. Ganz unmissverständlich.

Mit anderen Worten:

Blickkontakt ist eine dominante Geste. Und daran ist man als “durchschnittlicher Kerl” erstmal nicht gewöhnt.

Doch du kannst das ändern.

Du kannst lernen, Frauen alleine mit deinem Blick anzuziehen.

Wenn du weißt, wie du sie richtig anschaust, kannst du sie alleine mit deinen Augen neugierig auf dich machen. Und das funktioniert quer über die Straße und durch den ganzen Raum — ohne dass du auch nur ein Wort mit ihr gesprochen hättest.

Hier sind die zwei Regeln des Blickkontakts:

1. Hab keine Angst hinzusehen

Der erste Punkt, an dem du arbeiten musst, ist dein natürlicher “Wegguckreflex”.

Nein, du willst eine Frau nicht in Grund und Boden starren. Aber du willst die KONTROLLE darüber haben, wann und wielange du ihr in die Augen siehst.

Dein Trainingsprogramm dafür:

Wenn du ab jetzt die Straße entlang gehst, schau den Leuten in die Augen, die dir entgegenkommen. Schau sie an. Und dann halte den Blickkontakt, wenn sie zurückschauen. Ohne Lächeln, ohne bösen Blick — einfach nur den Blick halten.

Dein Ziel ist, den Blick solange zu halten, bis der ANDERE wegschaut. Nicht aufdringlich, nicht gezwungen — aber selbstbewusst.

Ich sage dir gleich:

Am Anfang wirst du es hassen! Wenn du diese Übung die ersten Male machst wirst du dich unwohl damit fühlen. Du wirst merken, wie deine Augen versuchen wegzuschauen. Und wenn du darauf achtest, wirst du vielleicht auch bemerken, dass du den Atem anhältst wie wenn du vom 10-Meter-Turm springst.

Nach einer Weile geht all das vorbei.

Du kannst dann Andere ansehen und den Blick halten und dabei völlig ruhig bleiben.

Das ist dein Ziel.

Und noch ein Tipp:

Die meisten Menschen schauen irgendwann weg. Einmal unter dreißig Leuten kann es dir passieren, dass dich jemand anspricht. Aber auch das ist kein großes Ding:

Sag einfach, “Oh, ich hatte sie für einen Freund von mir gehalten”, und alles ist gut.

2. Schau sie nicht geradeaus an, sondern schräg

Blickkontakt ist dominant. Und DIREKTER Blickkontakt ist aggressiv. Deshalb willst du eine Frau nicht direkt geradeaus anschauen.

Schau stattdessen erst in eine andere Richtung. Dreh deinen Kopf leicht nach links oder leicht nach rechts, und beobachte, was dort vor sich geht.

Und DANN dreh deine Augen zu ihr. Schau erst mit den Augen geradeaus, und dann, während deine Augenlider beim Blinzeln sich langsam schließen, dreh deine Augen nach vorn. Dein Kopf bleibt zur Seite gedreht, und nur deine Augen schauen nach vorne zu ihr.

Mit anderen Worten:

Schau sie aus dem Augenwinkel an.

Das funktioniert natürlich auch, wenn du gerade nach unten schaust: Dein Kopf ist dann nach unten geneigt und du konzentrierst dich auf das, was auf eurem Tisch vor sich geht. Und dann blickst du für einen Moment auf, ohne dabei deinen Kopf zu heben.

Dieser indirekte Blick ist weniger aggressiv.

Er hat etwas Neugieriges, Verspieltes.

Und er sagt ihr:

“Ich bin beschäftigt, aber ich habe dich bemerkt. Du hast etwas.”

Wenn sie zurückschaut und deinen Blick hält, gib ihr ein kleines warmes Grinsen. Zeig ihr, dass du weißt, was gerade zwischen euch passiert.

Und dann schau wieder in deine Richtung — also dahin, wo dein Kopf hingedreht ist. Schau wieder dorthin geradeaus und sei eine Weile abgelenkt. Lass sie sehen, dass du dir darüber bewusst ist, dass sie da ist, aber dass du trotzdem dein Ding weitermachst. Und nach einer Weile schau wieder für einen Moment hin zu ihr.

Wenn du es so machst, verschreckst du sie nicht, sondern baust Spannung auf zwischen euch.

Du baust Spannung auf — und wenn du sie dann ansprichst, wird es sein, als würdet ihr euch schon kennen.

Die Chancen sind sogar ziemlich gut, dass sie DICH anspricht. Doch du solltest kein Feigling sein und allein darauf bauen. Du hast den Mut gehabt, sie anzusehen, wie es noch kein Mann vorher getan hat. Sie ist neugierig auf dich. Sie will mehr über dich wissen. Und sie wartet auf dich. Du bist jetzt in einer Position von Stärke, und egal was du du zu ihr sagst:

In dem Moment, wo du auftauchst und sie ansprichst, wird sie die Augen zu dir aufschlagen und dich mit einem Lächeln anstrahlen.

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6 Kommentare zu “Blickkontakt beim Flirten lernen”

  1. kommentar schrieb am Juni 12th, 2009 um 14:15

    Der Effekt lässt sich auch gut bei vorbeifahrenden Straßenbahnen und Bussen beobachten, wenn man sich selbst noch an der Haltestelle befindet, mal drauf achten!

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  2. Wow, danke Mann! Seit Jahren versuch ich hinter das Geheimnis des Flirtblicks zu kommen. Bei meinen frontalen Blick-Attacken erntete ich nur neutrale bis abweisende Blick-Antworten.

    Der kleine Kniff, den Kopf zur Seite zu drehen, ist der Schlüssel. Einmal kurz “trocken” geübt und ich hab sofort kapiert, was das besondere an diesem Blick ist. Danke für die super Beschreibung. Werd ich sehr bald live üben…

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  3. Arnie schrieb am August 1st, 2009 um 12:16

    Der Tip ist gut!

    Drei Anmerkungen dazu:

    a) es gibt Umstände, da ist der “schräge” Blick nicht sehr effektiv, einmal, wenn die Entfernung zu gross ist, zum anderen in einer sich bewegenden anonymen Menge (z.B. Einkaufsstrasse). Dort muss man meiner Erfahrung nach einfach direkter sein, d.h. Augen UND Kopf in Richtung Zielperson richten und das so früh wie möglich(d.h. sofort, wenn nachdem sie einem aufgefallen ist). Nur dann besteht die Chance, dass sie einen auch wahrnimmt. Wenn das erfolgreich war, kann man dann abschwächen auf die oben beschrieben indirekte Methode oder wahlweise auch nachdem sie das erste Mal weggesehen hat, sich selber auch deutlich(d.h. für sie wahrnehmbar) abwenden, und dann das zweite Mal hinschauen.

    b) wenn eine nicht zurückschaut muss das noch lange kein Misserfolg sein. Habe ich kürzlich wieder erlebt: ich fahre morgens gelegentlich mit der S-Bahn zur Arbeit, dabei habe ich vor Wochen mal eine Lady fixiert, die auch auf denselben Zug gewartet hat; sie hat nie zurückgeschaut und wirkte abwesend, aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie mein Interesse bemerkt hatte. Vor ein paar Tagen sah ich sie bei der gleichen Gelegenheit wieder, sie kam an, stellte sich so 5m schräg vor mir auf - und schaute mich an.

    c) und ja, man hat durch den Blickkontakt schon klar ne persönliche Beziehung aufgebaut und kann beim Ansprechen quasi “mittendrin” fortfahren. Damit entfällt nämlich ein grosses Problem, was , glaube ich , viele haben: was sag ich bloss, was bring ich für nen Spruch, und was kommt dann als nächstes? Meine Erfahrung ist, dass ein guter Blickkontakt vorab so locker macht, dass ich mir keinen Kopp mehr drum mache, worüber ich rede.

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  4. Sehr guter Tipp, Arnie! Es ist wirklich so: Wenn du erstmal mit Blickkontakt die richtige Beziehung geschaffen hast, kommen die Worte von alleine. Training ist natürlich trotzdem wichtig — die meisten Menschen sind von Kind auf gewohnt, sofort wegzugucken wenn sie Blickkontakt mit einem Fremden haben. Und den Reflex muss man sich erstmal “abtrainieren”, bevor man Erfolge hat wie du sie beschreibst. Auf jeden Fall ein toller Beitrag, danke dir!

    Grüße,
    Dein Leo

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  5. 11 gute Webseiten zum Flirten lernen | Partnersuche-kostenlos.de schrieb am April 13th, 2010 um 11:18

    [...] ebenfalls ein paar Tipps, zum flirten lernen. Interessant finde ich den Beitrag ‘Blickkontakt beim Flirten lernen‘, in dem wir zwei Regeln zum gezielten Einsatz von Blickkontakt lernen [...]

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  6. Ach, immer dieses vorher Blickkontakt herstellen!
    Denke, da kann man oft lange warten, bis sie sich irgendwann bequemt, auch mal herüber zu gucken.
    Fühle mich außerdem immer komisch dabei, wenn ich sie über 5 Sekunden anschaue und sie bemerkt mich offenbar gar nicht. Falls sie dann doch irgendwann guckt, komme ich mir etwas wie so ein notgeiler Sack vor, der sie die ganze Zeit angegafft hat.
    Einfach hingehen und sie ansprechen, wenn man sich traut und DANN kann man sich blickkontaktmäßig austoben :)

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