
Gastbeitrag von Mark Manson, practicalpickup.com (übersetzt aus dem Englischen)
Attraktive, heiß begehrte Frauen haben ein leichtes Leben, oder? Sie bekommen immer, was sie wollen, sie fallen immer auf und alles wird ihnen geschenkt, so scheint es. Sie haben keine Probleme, ein Date zu bekommen oder jemanden abzuschleppen. Das läuft alles von ganz allein.
So einfach ist es aber nicht.
Ich war gerade einen Monat in Thailand und meine Erfahrungen mit Frauen hier waren…hhmmmm, sagen wir mal, anders.
Falls ihr es nicht wisst, nirgendwo sonst auf der Welt dürfte es so einfach sein, Sex zu haben, wie in Thailand – besonders als Weißer. Dafür gibt es gute Gründe. Achtzig Prozent der jungen Frauen hier sind entweder Prostituierte, nur aufs Geld aus oder von der westlichen Kultur besessen – oder sogar eine komische Mischung aus all dem.
(Denkt dran, bevor ihr euch abturnen lasst von der ganzen Geldgeilheit hier, ein Mädchen zum Essen auszuführen kostet hier nicht mehr als einen Euro. Und dann ist sie vielleicht noch ohne Strom oder fließendes Wasser aufgewachsen, mit sechs hungernden Geschwistern und einem Vater, der sie missbraucht hat.)
Die Frauen hier lieben weiße Männer. Die Thai-Männer sind von Natur aus eher klein, still und haben keine Manieren. Die weißen, westlichen Männer hingegen mit ihrer kräftigen Statur, ihrem kantigem Kinn und ihren dicken Brieftaschen sind für die Frauen hier der Hauptgewinn.
Sagen wir es mal so – und das ist nicht übertrieben – wenn du weiß bist, größer als 1,60 Meter und jünger als 40, bist du eigentlich ein Supermodel, dass jedes Mädchen mit nach Hause nehmen kann – JEDES MÄDCHEN. Und der Effekt ist der selbe, wenn du schwarz, Indianer, Latino, kleiner oder übergewichtig bist – nur etwas schwächer.
Ein Beispiel. Ich habe die letzten 30 Tage in einer kleinen Stadt am Strand von Phuket gelebt, etwa eine halbe Stunde weg von den ganzen Partys und Prostituierten in Patong und etwa eine dreiviertel Stunde weg von der Hauptstadt der Insel. Ich bin also ganz und gar nicht in einer Partyzone und bin nur vier Mal ausgegangen in der ganzen Zeit. Aber ich werde drei bis fünf Mal am Tag angemacht – nicht in Bars oder Clubs – sondern einfach auf der Straße. Kellnerinnen setzen sich hin, um mit mir zu reden; Frauen rufen mir von der anderen Straßenseite was zu und ich hatte bereits zwei Heiratsanträge und etwa drei bis vier eindeutige Angebote pro Woche. Und da sind die Prostituierten in Patong noch gar nicht mitgezählt.
Um es klar zu sagen, hier bin ich der perfekte Mann, ein Volltreffer.
Und das Interessante bei dieser ganzen Aufmerksamkeit, all diesen Angeboten und der Belästigung – und das ist es wirklich nach einer Weile – ist, wie sich deine Denkweise verändert. Nach zwei Wochen hatte meine Einstellung merklich gewechselt. Nach einem Monat fühlte ich mich wie in der Twilight Zone. Selbst die einfachsten Datingtricks schienen eher wie ein Fluch auf mir zu liegen.
Ich wurde die Person, die ihre Schönheit und ihren Status nutzen kann, um all die Aufmerksamkeit und Gefallen zu bekommen, die sie will. Ich bin plötzlich auf der anderen Seite und kann sagen, wie es ist, begehrt zu sein und was wir daraus lernen können.
Das Ende von Sex, wie wir ihn kennen
Die erste Veränderung dreht sich um Sex. In der ersten Woche habe ich mit zwei Mädchen geschlafen, an den einzigen beiden Tagen, an denen ich aus war. Ich hätte wahrscheinlich auch mit vier oder fünf Mädchen schlafen können, aber bin bei einer geblieben (Verflixt!).Wenn ich gewollte hätte, hätte ich an jedem Tag mit einem Mädchen schlafen können (Ich habe ein paar Australier getroffen, die das auch tatsächlich gemacht haben).
Aber Sex war sehr schnell nicht mehr das Wichtigste. Du kennst das Sprichwort „Man will immer das, was man nicht haben kann“. Und es war so wahr in dieser Situation! Ich denke, in unserer westlichen Gesellschaft rührt unsere Besessenheit von Sex daher, dass er immer von uns ferngehalten wird und teilweise immer noch ein Tabu ist in unserer Kultur, besonders in den USA.
Hier ist es so gewöhnlich wie Gassi gehen. Und deswegen geht der ganze Spaß dabei verloren. Normalerweise ist das Flirten und die ganze Anbahnung ein faszinierendes Abenteuer, bei dem wir schließlich mit dieser glückseligen Erfahrung Sex belohnt werden – hier ist es etwa so spannend wie die Auswahl eines Steaks von der Speisekarte.
Wenn du das liest, denkst du vielleicht „Wow, das klingt ja echt super!“, und das ist es auch – für etwa drei Tage. Danach bist du gelangweilt. Und du bemerkst, dass beiläufiger Sex langweilig geworden ist und wunderst dich, wo deine Männlichkeit geblieben ist. Aber ich schweife ab…
Denn man kann sich diese Erfahrung zu Hause nützlich machen. In den USA geht man davon aus, dass Mann und Frau geil sind und gerne Sex haben, Männer denken STÄNDIG daran, aber Frauen können auch ein paar Wochen oder sogar Monate ohne.
Natürlich denken wir Männer dauernd daran, wir wissen schließlich nicht, wann es wieder so weit ist! Frauen hingegen können fast immer Sex haben, also müssen sie sich nicht so sehr darum kümmern. Aber es ist interessant zu sehen, was passiert, wenn sich die Rollen vertauschen.
Der richtige Platz, die falsche Zeit
Pro Woche machen mich hier etwa 20 bis 40 Frauen an, in Patong kommen pro Nacht noch Mal zehn bis 20 hinzu. Frauen, die AUF MICH zukommen. Durchgehend. Bis zu dem Punkt, wo ich es gar nicht mehr registriere.
Das Interessante ist meine Reaktion darauf, die sich bei mir entwickelt hat. Und die hat kaum was mit dem Mädchen selbst zu tun. Sofern sie nicht außergewöhnlich scharf ist (und das ist selten), kommt es fast nie darauf an, was sie sagt, was sie tut oder wie sie aussieht. Wenn ich nicht in Stimmung zum Flirten oder für Sex bin, ist sie mir egal.
Um es deutlich zu machen: Ihr Erfolg wird eher von meiner Stimmung als von ihrem Verhalten bestimmt. Wenn ich es eilig habe oder gerade über berufliche Sachen nachdenken muss und ein Mädchen spricht mich an, versuche ich reflexartig das Gespräch abzuwürgen. Es hat nichts damit zu tun, dass ich sie nicht mögen würde oder sie ein schlechter Mensch ist, nicht mal, dass sie nicht attraktiv ist, sondern einfach weil ich nicht in Stimmung bin. Lass mich alleine.
Diese Denkweise ist natürlich ein Luxus, weil ich weiß, dass es noch viele Gelegenheiten geben wird.
Andrerseits, wenn ich ein Mädchen haben will (was immer weniger passiert), braucht es keine zwei Minuten, um eine zu bekommen. An einem Samstag ging ich mit einem kanadischen Kumpel nach Patong. Wir hatten gerade eine Woche Muay Thai-Boxen hinter uns und wollten uns besaufen und Sex haben.Wir tranken was, sahen uns um und erblickten zwei heiße Thai-Miezen, die an einer Stange neben dem Dancefloor tanzten. „Lass uns da hoch und mit denen tanzen“, schlug mein Kumpel vor. Nie im Leben lassen die das zu, dachte ich. Und dann fiel mir wieder ein, wo ich war.
Wir sprangen hoch und die beiden Mädels grinsten und tanzten sofort mit uns. Es waren keine Nutten, nur zwei ganz normale thailändische Mädchen, die vielleicht hofften, einen Touri abzuschleppen. Leute wie wir.
Wir tanzten zehn Minuten eng mit ihnen, dann sind wir abgehauen. Warum? Nicht, weil sie hässlich waren. Nicht, weil wir sie nicht mochten. Es war, weil wir es konnten. Es würden noch viele andere kommen, also warum nicht?
Ich hatte so was über begehrte Frauen immer schon vermutet, aber erst jetzt, als ich es hier selbst erlebt habe, weiß ich Bescheid. Ob du bei einem Mädchen Erfolg hast – besonders bei sehr hübschen – hängt viel mehr davon ab, wie sie gerade drauf ist, als von der Taktik der Männer, die sie ansprechen.
Mit anderen Worten: Je sexier das Mädchen, um so schwieriger wird es. Du musst sie in einem günstigen Moment erwischen oder/und etwas Besonderes machen, das sie überrascht. Und das bringt mich zu meinem nächsten Punkt.
Zeig mir etwas Gutes
Ich denke mal, wenn man der Hälfte der Thaimädchen, die mich angeflirtet haben, Englisch beibringt und sie in einer amerikanischen Stadt absetzt, machen sie in 30 Sekunden einen Typen klar. Sie sind süß. Manche sind echt heiß. Und oft sind sie witzig. Und unglaublich offensiv.
Aber ich muss sagen, diese Reise hat mir die Sichtweise unserer Frauen vor Augen geführt: Ständig kommt jemand an, aber er hat nichts Interessantes zu bieten. Das frustriert und nervt. Es ist nichts Persönliches, nicht dass diese Mädchen irgendwie blöd sind oder so. Sie haben einfach nichts zu bieten, was mich interessiert.
Ich hänge rum mit meinen Freunden, wir trinken etwas, und irgendein Mädchen pflanzt sich auf meinen Schoß, erzählt mir, wie toll ich bin bla bla…und das ist alles. Sie sitzt einfach nur da und nicht mehr.
Das ist die weibliche Version von „Annähern und langweilige Interviewfragen stellen“ (ein Punkt aus meinen Ratgebern). Und das muss schief gehen, vor allem, weil es wirklich verzweifelt ist.
Ich weiß, dass das armselig klingt, aber ich würde morden für ein Mädchen, das irgendein interessantes Hobby oder eine besondere Leidenschaft hat oder mit mir über irgend etwas Neues und Interessantes reden kann. Aber in meiner ganzen Zeit hier habe ich nur ein einziges Thaimädchen getroffen, die so drauf war.
Und jetzt ratet mal? Sie hat einen 30-jährigen Typen aus Kalifornien, der mit ihr acht Monate im Jahr in Thailand verbringt. Er ist ein cooler Typ, nicht einer von diesen gruseligen, alten Knackern, die man da manchmal rumkreuchen sieht.
Und warum hat sie so einen Typen? Weil sie wundervoll ist! Sie ist cool, sie ist witzig, sie hat Persönlichkeit und kann über alles Mögliche reden. Sie hat mir gezeigt, wie man Reis aus Bambusrinde herausschälen kann und wie man Kokosnüsse aus dem Baum schüttelt. Sie hat mir ihr Motorrad für einen Tag geliehen. Sie musste das nicht tun, sie wollte ja nichts von mir. Sie ist einfach nur ein richtig cooles Mädchen, und deswegen hat sie es als eine der wenigen auch geschafft, sich einen Typen aus dem Westen zu angeln.
Ich weiß, dass es eine Sprachbarriere gibt, also will ich auch nicht zu hart sein zu diesen Mädchen. Aber ich war ja auch auf der anderen Seite. Wenn du der Verführer bist, ist es dein Job, interessante Kommunikation zu machen. Du gehst ja auch nicht einfach hin und sagst „Hier sind meine Möpse“.
Deswegen mag ich auch keine Stripclubs in den USA. Du bezahlst ein Heidengeld, damit sich ein hübsches Mädchen auf deinen Schoß setzt und dafür ihren Mangel an Enthusiasmus und Persönlichkeit offenbart. Eine kleine verzweifelte Welt.
Ich sage das eigentlich in allen meinen Produkten und Seminaren, aber fragt euch mal selbst: Was unterscheidet euch von den letzten zehn Typen, die sich mit der Frau unterhalten haben? Was macht euch einzigartiger, attraktiver? Wenn du das nicht sofort beantworten kannst, wirst du es mit den richtig heißen Ladys niemals hinkriegen.
Es klingt hart, aber wenn die Frau hier in Thailand mir nichts zu sagen hat, wenn sie mich nicht irgendwie emotional anregen kann und mir was vorspielt, stehe ich auf und gehe einfach. Es ist nichts Persönliches. Ich mache es, weil ich es kann.
Wenn du Frauen ansprichst und sie weggehen, liegt es wahrscheinlich daran, dass du nur zeigst „Ich habe einen Penis und finde dich sexy“. Das ist zwar nett, aber WAS NOCH?
Ausdauer zahlt sich aus
Ich bin jetzt in den letzten zwei Wochen in so einer Art entspanntem Zölibat gelandet. Zu einem gewissen Grad. Ich hänge mit ein paar Touris rum. Sie wollten etwas Gesellschaft und es war echt witzig und es brauchte mehr als einfach nur weiß zu sein.
Zu den Thaifrauen hatte ich in der letzten Hälfte meines Aufenthaltes ein eher asexuelles Verhältnis. Mit zwei Ausnahmen: Rose und Kwan.
Rose arbeitet an der Bar die Straße runter. Vor einem Monat hat sie „Hallo“ gesagt und gelächelt, als ich vorbei gegangen bin. Das ist ganz normal, nicht nur für thailändische Frauen, sondern für die thailändische Kultur allgemein (sehr freundlich). Ich hab mir nichts weiter gedacht und bin weiter. Irgendwann hat sie mich dann mal auf einen Drink eingeladen. Sie setzte sich zu mir und sagte, ich sei sehr schön. Sie ist schon etwas über ihren Zenit hinaus, vielleicht Anfang 30 - das ist für die Verhältnisse hier viel zu alt. Netter Körper, mieses Gesicht.
Wir unterhielten uns, ihr Englisch war schlecht, aber die Botschaft war klar: Sie mochte mich wirklich. Ich war ein Gentleman und nahm den Ball auf. Wie die Tage vergingen, wurden aus den „Hallos“ Umarmungen, bis sie mich schließlich wirklich die Straße runterjagte und mir erzählte, wie sie mich vermisst und dass sie mich sehen will. Sie bot an, meine Freundin zu werden. Ich lehnte dankend ab. Tage wurden zu Wochen, und es ging so weiter, Tag für Tag.
Irgendwann riefen sie die Mädchen in der Bar schon, wenn ich vorbei gelaufen bin, so dass sie mich nicht verpasst. Sie haben sie richtig angefeuert. Es war so eine Art Spielchen und ich muss gestehen, es war schmeichelhaft und die Aufmerksamkeit war jetzt wieder schön.
Und obwohl ich nie mit Rose geschlafen habe, will ich euch das Eine sagen: Es gab ein, zwei Nächte, wo ich alleine in meinem Zimmer war, irgendwie müde, aber auch geil. Und ich dachte „Ich könnte jetzt einfach die Straße runter und mir die Kleine schnappen“. Sie war immer die erste Alternative. Ehrlich gesagt, wenn sie nur zwei, drei Jahre jünger gewesen wäre, hätte ich es auch gemacht. Und einfach nur, weil sie so ausdauernd war. Sie war ständig um mich herum. Immer abgewiesen (Sei stets ein Gentleman, wenn du Frauen einen Korb gibst!), aber sie hat es immer wieder versucht.
Kwan hingegen, war sehr schüchtern. Sie war Kellnerin in dem Restaurant, wo ich jeden Tag aß. In den ersten beiden Wochen hat sie mich angelächelt und „Hallo“ gesagt, das war’s. Ich dachte, sie spricht wohl nicht so gut Englisch. Sie war sehr süß, aber auch ziemlich jung, ich denke mal 18. Ab und zu hab ich mal hochgeschaut und erwischte sie, wie sie mich anguckte. Sie lächelte, wurde dann aber schüchtern und sah weg. Es war wirklich süß.
Sie war ein gutes Mädchen, ging nie in irgendwelche Bars und war offensichtlich unerfahren, was Flirten mit westlichen Männern angeht.
(Es gibt drei Kategorien von thailändischen Mädchen: Gute Mädchen, Bar-Mädchen und Prostituierte. Prostituierte sind Prostituierte, auch wenn sie manchmal kein Geld verlangen, wenn sie dich mögen. Gute Mädchen sind genau so, wie es sich anhört, eben gute, ordentliche Mädchen. Sie wollen einen Freund und keine Spielchen. Und Bar-Mädchen sind eine komische Mischung aus beiden, die ich noch nicht ganz kapiert habe. Das sind normalerweise hübsche Thaimädchen, deren Familie und Freunde sie ermutigen, sich in einer Bar einen reichen Mann aus dem Westen zu angeln. Das klingt natürlich scheiße, aber wenn du weißt, dass du mit 250 Euro eine ganze Familie für Monate ernähren kannst, ist das eine gute Investition. Oft nutzen Bars solche Mädchen, damit du zu ihnen kommst und dann bescheißen sie dich bei den Getränken. Oder sie gehen mit dir nach Hause, wenn sie dich mögen, aber du musst den Barbesitzern Geld bezahlen, weil die Mädchen dann ja nicht mehr dort arbeiten können. Die Bars holen sich also hübsche Mädchen, um die Touristen anzulocken. Die Mädchen bekommen viele Möglichkeiten, ausländische Männer zu treffen. Und die Männer kriegen Frauen auf Schritt und Tritt. So ist jeder glücklich…irgendwie.)
Erst in meiner letzten Woche hier hat Kwan sich mir etwas geöffnet. Sie fragte mich, ob Rose meine Freundin sei, weil sie mich immer umarmte. Es begann ganz unschuldig mit einem Gespräch über Rose und wandelte sich dann dazu, was ich in diesem Artikel erklärt habe: Dass Frauen aussuchen wie aus einer Speisekarte keinen Spaß macht, dass ich eine Frau möchte, die etwas mehr anzubieten hat, als nur gutes Aussehen. Nämlich Persönlichkeit.
Kwan fing an zu leuchten wie ein Weihnachtsbaum und wurde sehr aufgeregt. Sie kam und setzte sich, legte ihre Hand auf meinen Arm und sagte „Mark, du guter Mann! Ich mag das! Du guter Mann!“ Ihr Englisch war plötzlich ganz gut. Offensichtlich war sie die ganze Zeit zu eingeschüchtert, mit mir zu sprechen. Jetzt nicht mehr. Sie sah mich immer noch an und lächelte immer mehr. Wir saßen und redeten eine Weile, flirteten ein bisschen, aber sehr sanft. Sie ist trotz allem schüchtern.
Unglücklicherweise musste ich am nächsten Tag nach Bangkok. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob was passiert wäre, wenn ich es versucht hätte. Aber obwohl ich dutzende Male angemacht wurde, ist sie das einzige thailändische Mädchen, das in meiner letzten Woche in Phuket wirklich meine Beachtung gefunden hat.
Das Fazit
Was lernen wir daraus? Man kann sagen, zwei Punkte zahlen sich aus: Geduld und der Außenseiter-Effekt. Da wirklich heiße Frauen die ganze Zeit so viele Optionen haben und der entscheidende Faktor eher IHRE Stimmung als DEIN Verhalten ist, geht es darum, dich so oft wie möglich in die richtige Position zu bringen und auf den richtigen Moment zu warten.
Ich habe Geschichten gehört von Typen, die drei, vier Wochen hinter einem Mädchen hinterher telefoniert haben, bevor es geklappt hat. Wenn sie dir zunächst einen Korb gibt, weil es vielleicht der falsche Zeitpunkt ist, musst du einfach nur so lange am Ball bleiben, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
Der andere Punkt ist der Außenseiter-Effekt. Der Außenseiter ist der Typ, der immer in der Nähe ist und verfügbar, aber nicht fordernd…Er wartet den richtigen Augenblick ab und schlägt dann zu.
Aber du musst damit auch sehr vorsichtig sein, es gibt einige Fallen, in die du tappen kannst. Verwechsele ausdauernd nicht mit nervig. Es gibt einen Unterschied, ob sie sich zu dir hingezogen fühlt, aber vielleicht gerade nicht interessiert ist oder ob sie gar nichts für dich übrig hat. Das musst du erkennen.
Außerdem kannst du auch in die „Freundschafts-Zone“ abrutschen und immer noch denken, du seist ein potenzieller Kandidat. Aber ein Außenseiter darf niemals ein platonischer Freund werden. Er ist einfach nur der Typ, der auf seine Chance wartet.
Ich hoffe, diese neuen Perspektiven helfen dir zu verstehen, wie begehrte, attraktive Frauen die Welt wahrnehmen. Ich hatte einiger dieser Sachen geistig schon vorher verstanden, aber erst jetzt in Thailand habe ich am eigenen Körper diesen Sinneswandel gefühlt.
Das sollte dir helfen, zumindest erst Mal die Sicht einer Frau einzunehmen, die oft angesprochen wird, wenn es nicht so gut für dich läuft. Für mich gilt: So sehr ich Asien liebe, kann ich es nicht erwarten wieder zurück zu westlichen Frauen zu kommen. Diese Erfahrung hat mich eins gelehrt: Ich bin lieber der Jäger als der Gejagte.
Bis zum nächsten Mal, Freunde – und genießt die Jagd….
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