Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Ich brauche eure Meinung

Freitag, Juni 24th, 2011

Ich war gerade wieder dabei, Leserpost zu beantworten. Das beschäftigt mich jedes Mal immer gute fünf Stunden am Stück, aber ich mache es gerne und es ist ein gutes Gefühl, helfen zu können.

Aber habe ich diese E-Mail gesehen, die mir Markus aus Norddeutschland geschickt hat, und ich bin offen gestanden ein bisschen verwirrt… deshalb brauche ich jetzt mal deine Meinung hier…

Hier ist die E-Mail, die mir Markus geschrieben hat:

************************************
Von: Markus S.
Gesendet: 14.6.2011 um 14:26 Uhr

Lieber Leo,

deine Tipps sind teilweise ganz gut, aber auch nichts Besonderes. Das Gleiche findet man woanders besser erklärt.

Du tust so, als würdest du den Leuten helfen wollen, aber in Wahrheit gehts dir nur darum, verzweifelten Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Unter uns gesagt finde ich deine Geschäftsmasche hochgradig unseriös, und mir tut jeder leid, der dumm genug ist, darauf reinzufallen. Es sind Leute wie du, die Schuld daran sind, dass das Internet so einen schlechten Ruf hat.

Frage an dich lieber Leo….

Wenn es dir wirklich so sehr darum geht, den Leuten zu helfen, warum stellst du dein Wissen dann nicht einfach frei und für jeden zugänglich ins Netz? Und bitte komme mir jetzt nicht mit deinem sogenannten Newsletter, denn das Schema dahinter ist ja offensichtlich bloß, die Leute zum Kaufen zu bewegen, mithin also inhaltlich völlig nutzlos.

Wenn du es im Leben wirklich zu etwas bringen willst schlage ich vor, du machst deine Seite dicht und erwirbst erstmal ein anständiges Diplom, bevor du den Motivationsguru spielst und Leute mit unqualifiziertem Gerede in die Irre leitest.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden,
Markus
***********************************

Wie gesagt, ich will wissen, was deine Meinung zu Markus’ E-Mail ist… und wie DU über mich denkst und über das, was ich meinen Fans und Lesern biete.

Ehrlich gesagt bin ich selbst eher erstaunt und verwundert über diese Reaktion.

Um deine Frage zu beantworten, Markus: Ich glaube nicht, dass ich zurück an die Uni gehe, um “ein Diplom” zu machen. Studieren war ne tolle Zeit, aber in Sachen Frauen bin ich damit NICHT wirklich weit gekommen.

Was ich gern hören möchte von den Leuten, die meine Tipps verfolgen und meine Sachen ausprobiert haben…

- Bin ich wirklich auf dem falschen Pfad, wie Markus sagt?

- Sind meine Sachen tatsächlich nichts weiter als Spam und Geldmacherei, nutzlos und unqualifiziert geschrieben, wie Markus sagt? (Ich habe mal nachgeschaut: Meinen Unterlagen nach scheint Markus nie irgendein Produkt von mir gekauft zu haben.)

Ich will wirklich eure Meinung dazu wissen… bin ich wirklich auf der falschen Schiene mit dem, was ich meinen Lesern beibringe, wie Markus sagt, nur weil ich kein Diplom habe?

Schreib mir deine Meinung als Kommentar unten… jede Stimme ist willkommen.

Leo

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Das Leben aus der Sicht einer schönen Frau

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Sexy Girls in Thailand

Gastbeitrag von Mark Manson, practicalpickup.com (übersetzt aus dem Englischen)

Attraktive, heiß begehrte Frauen haben ein leichtes Leben, oder? Sie bekommen immer, was sie wollen, sie fallen immer auf und alles wird ihnen geschenkt, so scheint es. Sie haben keine Probleme, ein Date zu bekommen oder jemanden abzuschleppen. Das läuft alles von ganz allein.

So einfach ist es aber nicht.

Ich war gerade einen Monat in Thailand und meine Erfahrungen mit Frauen hier waren…hhmmmm, sagen wir mal, anders.

Falls ihr es nicht wisst, nirgendwo sonst auf der Welt dürfte es so einfach sein, Sex zu haben, wie in Thailand – besonders als Weißer. Dafür gibt es gute Gründe. Achtzig Prozent der jungen Frauen hier sind entweder Prostituierte, nur aufs Geld aus oder von der westlichen Kultur besessen – oder sogar eine komische Mischung aus all dem.

(Denkt dran, bevor ihr euch abturnen lasst von der ganzen Geldgeilheit hier, ein Mädchen zum Essen auszuführen kostet hier nicht mehr als einen Euro. Und dann ist sie vielleicht noch ohne Strom oder fließendes Wasser aufgewachsen, mit sechs hungernden Geschwistern und einem Vater, der sie missbraucht hat.)

Die Frauen hier lieben weiße Männer. Die Thai-Männer sind von Natur aus eher klein, still und haben keine Manieren. Die weißen, westlichen Männer hingegen mit ihrer kräftigen Statur, ihrem kantigem Kinn und ihren dicken Brieftaschen sind für die Frauen hier der Hauptgewinn.

Sagen wir es mal so – und das ist nicht übertrieben – wenn du weiß bist, größer als 1,60 Meter und jünger als 40, bist du eigentlich ein Supermodel, dass jedes Mädchen mit nach Hause nehmen kann – JEDES MÄDCHEN. Und der Effekt ist der selbe, wenn du schwarz, Indianer, Latino, kleiner oder übergewichtig bist – nur etwas schwächer.

Ein Beispiel. Ich habe die letzten 30 Tage in einer kleinen Stadt am Strand von Phuket gelebt, etwa eine halbe Stunde weg von den ganzen Partys und Prostituierten in Patong und etwa eine dreiviertel Stunde weg von der Hauptstadt der Insel. Ich bin also ganz und gar nicht in einer Partyzone und bin nur vier Mal ausgegangen in der ganzen Zeit. Aber ich werde drei bis fünf Mal am Tag angemacht – nicht in Bars oder Clubs – sondern einfach auf der Straße. Kellnerinnen setzen sich hin, um mit mir zu reden; Frauen rufen mir von der anderen Straßenseite was zu und ich hatte bereits zwei Heiratsanträge und etwa drei bis vier eindeutige Angebote pro Woche. Und da sind die Prostituierten in Patong noch gar nicht mitgezählt.

Um es klar zu sagen, hier bin ich der perfekte Mann, ein Volltreffer.

Und das Interessante bei dieser ganzen Aufmerksamkeit, all diesen Angeboten und der Belästigung – und das ist es wirklich nach einer Weile – ist, wie sich deine Denkweise verändert. Nach zwei Wochen hatte meine Einstellung merklich gewechselt. Nach einem Monat fühlte ich mich wie in der Twilight Zone. Selbst die einfachsten Datingtricks schienen eher wie ein Fluch auf mir zu liegen.

Ich wurde die Person, die ihre Schönheit und ihren Status nutzen kann, um all die Aufmerksamkeit und Gefallen zu bekommen, die sie will. Ich bin plötzlich auf der anderen Seite und kann sagen, wie es ist, begehrt zu sein und was wir daraus lernen können.

Das Ende von Sex, wie wir ihn kennen

Die erste Veränderung dreht sich um Sex. In der ersten Woche habe ich mit zwei Mädchen geschlafen, an den einzigen beiden Tagen, an denen ich aus war. Ich hätte wahrscheinlich auch mit vier oder fünf Mädchen schlafen können, aber bin bei einer geblieben (Verflixt!).Wenn ich gewollte hätte, hätte ich an jedem Tag mit einem Mädchen schlafen können (Ich habe ein paar Australier getroffen, die das auch tatsächlich gemacht haben).

Aber Sex war sehr schnell nicht mehr das Wichtigste. Du kennst das Sprichwort „Man will immer das, was man nicht haben kann“. Und es war so wahr in dieser Situation! Ich denke, in unserer westlichen Gesellschaft rührt unsere Besessenheit von Sex daher, dass er immer von uns ferngehalten wird und teilweise immer noch ein Tabu ist in unserer Kultur, besonders in den USA.

Hier ist es so gewöhnlich wie Gassi gehen. Und deswegen geht der ganze Spaß dabei verloren. Normalerweise ist das Flirten und die ganze Anbahnung ein faszinierendes Abenteuer, bei dem wir schließlich mit dieser glückseligen Erfahrung Sex belohnt werden – hier ist es etwa so spannend wie die Auswahl eines Steaks von der Speisekarte.

Wenn du das liest, denkst du vielleicht „Wow, das klingt ja echt super!“, und das ist es auch – für etwa drei Tage. Danach bist du gelangweilt. Und du bemerkst, dass beiläufiger Sex langweilig geworden ist und wunderst dich, wo deine Männlichkeit geblieben ist. Aber ich schweife ab…

Denn man kann sich diese Erfahrung zu Hause nützlich machen. In den USA geht man davon aus, dass Mann und Frau geil sind und gerne Sex haben, Männer denken STÄNDIG daran, aber Frauen können auch ein paar Wochen oder sogar Monate ohne.

Natürlich denken wir Männer dauernd daran, wir wissen schließlich nicht, wann es wieder so weit ist! Frauen hingegen können fast immer Sex haben, also müssen sie sich nicht so sehr darum kümmern. Aber es ist interessant zu sehen, was passiert, wenn sich die Rollen vertauschen.

Der richtige Platz, die falsche Zeit

Pro Woche machen mich hier etwa 20 bis 40 Frauen an, in Patong kommen pro Nacht noch Mal zehn bis 20 hinzu. Frauen, die AUF MICH zukommen. Durchgehend. Bis zu dem Punkt, wo ich es gar nicht mehr registriere.

Das Interessante ist meine Reaktion darauf, die sich bei mir entwickelt hat. Und die hat kaum was mit dem Mädchen selbst zu tun. Sofern sie nicht außergewöhnlich scharf ist (und das ist selten), kommt es fast nie darauf an, was sie sagt, was sie tut oder wie sie aussieht. Wenn ich nicht in Stimmung zum Flirten oder für Sex bin, ist sie mir egal.

Um es deutlich zu machen: Ihr Erfolg wird eher von meiner Stimmung als von ihrem Verhalten bestimmt. Wenn ich es eilig habe oder gerade über berufliche Sachen nachdenken muss und ein Mädchen spricht mich an, versuche ich reflexartig das Gespräch abzuwürgen. Es hat nichts damit zu tun, dass ich sie nicht mögen würde oder sie ein schlechter Mensch ist, nicht mal, dass sie nicht attraktiv ist, sondern einfach weil ich nicht in Stimmung bin. Lass mich alleine.

Diese Denkweise ist natürlich ein Luxus, weil ich weiß, dass es noch viele Gelegenheiten geben wird.

Andrerseits, wenn ich ein Mädchen haben will (was immer weniger passiert), braucht es keine zwei Minuten, um eine zu bekommen. An einem Samstag ging ich mit einem kanadischen Kumpel nach Patong. Wir hatten gerade eine Woche Muay Thai-Boxen hinter uns und wollten uns besaufen und Sex haben.Wir tranken was, sahen uns um und erblickten zwei heiße Thai-Miezen, die an einer Stange neben dem Dancefloor tanzten. „Lass uns da hoch und mit denen tanzen“, schlug mein Kumpel vor. Nie im Leben lassen die das zu, dachte ich. Und dann fiel mir wieder ein, wo ich war.

Wir sprangen hoch und die beiden Mädels grinsten und tanzten sofort mit uns. Es waren keine Nutten, nur zwei ganz normale thailändische Mädchen, die vielleicht hofften, einen Touri abzuschleppen. Leute wie wir.

Wir tanzten zehn Minuten eng mit ihnen, dann sind wir abgehauen. Warum? Nicht, weil sie hässlich waren. Nicht, weil wir sie nicht mochten. Es war, weil wir es konnten. Es würden noch viele andere kommen, also warum nicht?

Ich hatte so was über begehrte Frauen immer schon vermutet, aber erst jetzt, als ich es hier selbst erlebt habe, weiß ich Bescheid. Ob du bei einem Mädchen Erfolg hast – besonders bei sehr hübschen – hängt viel mehr davon ab, wie sie gerade drauf ist, als von der Taktik der Männer, die sie ansprechen.

Mit anderen Worten: Je sexier das Mädchen, um so schwieriger wird es. Du musst sie in einem günstigen Moment erwischen oder/und etwas Besonderes machen, das sie überrascht. Und das bringt mich zu meinem nächsten Punkt.

Zeig mir etwas Gutes

Ich denke mal, wenn man der Hälfte der Thaimädchen, die mich angeflirtet haben, Englisch beibringt und sie in einer amerikanischen Stadt absetzt, machen sie in 30 Sekunden einen Typen klar. Sie sind süß. Manche sind echt heiß. Und oft sind sie witzig. Und unglaublich offensiv.

Aber ich muss sagen, diese Reise hat mir die Sichtweise unserer Frauen vor Augen geführt: Ständig kommt jemand an, aber er hat nichts Interessantes zu bieten. Das frustriert und nervt. Es ist nichts Persönliches, nicht dass diese Mädchen irgendwie blöd sind oder so. Sie haben einfach nichts zu bieten, was mich interessiert.

Ich hänge rum mit meinen Freunden, wir trinken etwas, und irgendein Mädchen pflanzt sich auf meinen Schoß, erzählt mir, wie toll ich bin bla bla…und das ist alles. Sie sitzt einfach nur da und nicht mehr.

Das ist die weibliche Version von „Annähern und langweilige Interviewfragen stellen“ (ein Punkt aus meinen Ratgebern). Und das muss schief gehen, vor allem, weil es wirklich verzweifelt ist.

Ich weiß, dass das armselig klingt, aber ich würde morden für ein Mädchen, das irgendein interessantes Hobby oder eine besondere Leidenschaft hat oder mit mir über irgend etwas Neues und Interessantes reden kann. Aber in meiner ganzen Zeit hier habe ich nur ein einziges Thaimädchen getroffen, die so drauf war.

Und jetzt ratet mal? Sie hat einen 30-jährigen Typen aus Kalifornien, der mit ihr acht Monate im Jahr in Thailand verbringt. Er ist ein cooler Typ, nicht einer von diesen gruseligen, alten Knackern, die man da manchmal rumkreuchen sieht.

Und warum hat sie so einen Typen? Weil sie wundervoll ist! Sie ist cool, sie ist witzig, sie hat Persönlichkeit und kann über alles Mögliche reden. Sie hat mir gezeigt, wie man Reis aus Bambusrinde herausschälen kann und wie man Kokosnüsse aus dem Baum schüttelt. Sie hat mir ihr Motorrad für einen Tag geliehen. Sie musste das nicht tun, sie wollte ja nichts von mir. Sie ist einfach nur ein richtig cooles Mädchen, und deswegen hat sie es als eine der wenigen auch geschafft, sich einen Typen aus dem Westen zu angeln.

Ich weiß, dass es eine Sprachbarriere gibt, also will ich auch nicht zu hart sein zu diesen Mädchen. Aber ich war ja auch auf der anderen Seite. Wenn du der Verführer bist, ist es dein Job, interessante Kommunikation zu machen. Du gehst ja auch nicht einfach hin und sagst „Hier sind meine Möpse“.

Deswegen mag ich auch keine Stripclubs in den USA. Du bezahlst ein Heidengeld, damit sich ein hübsches Mädchen auf deinen Schoß setzt und dafür ihren Mangel an Enthusiasmus und Persönlichkeit offenbart. Eine kleine verzweifelte Welt.

Ich sage das eigentlich in allen meinen Produkten und Seminaren, aber fragt euch mal selbst: Was unterscheidet euch von den letzten zehn Typen, die sich mit der Frau unterhalten haben? Was macht euch einzigartiger, attraktiver? Wenn du das nicht sofort beantworten kannst, wirst du es mit den richtig heißen Ladys niemals hinkriegen.

Es klingt hart, aber wenn die Frau hier in Thailand mir nichts zu sagen hat, wenn sie mich nicht irgendwie emotional anregen kann und mir was vorspielt, stehe ich auf und gehe einfach. Es ist nichts Persönliches. Ich mache es, weil ich es kann.

Wenn du Frauen ansprichst und sie weggehen, liegt es wahrscheinlich daran, dass du nur zeigst „Ich habe einen Penis und finde dich sexy“. Das ist zwar nett, aber WAS NOCH?

Ausdauer zahlt sich aus

Ich bin jetzt in den letzten zwei Wochen in so einer Art entspanntem Zölibat gelandet. Zu einem gewissen Grad. Ich hänge mit ein paar Touris rum. Sie wollten etwas Gesellschaft und es war echt witzig und es brauchte mehr als einfach nur weiß zu sein.

Zu den Thaifrauen hatte ich in der letzten Hälfte meines Aufenthaltes ein eher asexuelles Verhältnis. Mit zwei Ausnahmen: Rose und Kwan.

Rose arbeitet an der Bar die Straße runter. Vor einem Monat hat sie „Hallo“ gesagt und gelächelt, als ich vorbei gegangen bin. Das ist ganz normal, nicht nur für thailändische Frauen, sondern für die thailändische Kultur allgemein (sehr freundlich). Ich hab mir nichts weiter gedacht und bin weiter. Irgendwann hat sie mich dann mal auf einen Drink eingeladen. Sie setzte sich zu mir und sagte, ich sei sehr schön. Sie ist schon etwas über ihren Zenit hinaus, vielleicht Anfang 30 - das ist für die Verhältnisse hier viel zu alt. Netter Körper, mieses Gesicht.

Wir unterhielten uns, ihr Englisch war schlecht, aber die Botschaft war klar: Sie mochte mich wirklich. Ich war ein Gentleman und nahm den Ball auf. Wie die Tage vergingen, wurden aus den „Hallos“ Umarmungen, bis sie mich schließlich wirklich die Straße runterjagte und mir erzählte, wie sie mich vermisst und dass sie mich sehen will. Sie bot an, meine Freundin zu werden. Ich lehnte dankend ab. Tage wurden zu Wochen, und es ging so weiter, Tag für Tag.

Irgendwann riefen sie die Mädchen in der Bar schon, wenn ich vorbei gelaufen bin, so dass sie mich nicht verpasst. Sie haben sie richtig angefeuert. Es war so eine Art Spielchen und ich muss gestehen, es war schmeichelhaft und die Aufmerksamkeit war jetzt wieder schön.

Und obwohl ich nie mit Rose geschlafen habe, will ich euch das Eine sagen: Es gab ein, zwei Nächte, wo ich alleine in meinem Zimmer war, irgendwie müde, aber auch geil. Und ich dachte „Ich könnte jetzt einfach die Straße runter und mir die Kleine schnappen“. Sie war immer die erste Alternative. Ehrlich gesagt, wenn sie nur zwei, drei Jahre jünger gewesen wäre, hätte ich es auch gemacht. Und einfach nur, weil sie so ausdauernd war. Sie war ständig um mich herum. Immer abgewiesen (Sei stets ein Gentleman, wenn du Frauen einen Korb gibst!), aber sie hat es immer wieder versucht.

Kwan hingegen, war sehr schüchtern. Sie war Kellnerin in dem Restaurant, wo ich jeden Tag aß. In den ersten beiden Wochen hat sie mich angelächelt und „Hallo“ gesagt, das war’s. Ich dachte, sie spricht wohl nicht so gut Englisch. Sie war sehr süß, aber auch ziemlich jung, ich denke mal 18. Ab und zu hab ich mal hochgeschaut und erwischte sie, wie sie mich anguckte. Sie lächelte, wurde dann aber schüchtern und sah weg. Es war wirklich süß.

Sie war ein gutes Mädchen, ging nie in irgendwelche Bars und war offensichtlich unerfahren, was Flirten mit westlichen Männern angeht.

(Es gibt drei Kategorien von thailändischen Mädchen: Gute Mädchen, Bar-Mädchen und Prostituierte. Prostituierte sind Prostituierte, auch wenn sie manchmal kein Geld verlangen, wenn sie dich mögen. Gute Mädchen sind genau so, wie es sich anhört, eben gute, ordentliche Mädchen. Sie wollen einen Freund und keine Spielchen. Und Bar-Mädchen sind eine komische Mischung aus beiden, die ich noch nicht ganz kapiert habe. Das sind normalerweise hübsche Thaimädchen, deren Familie und Freunde sie ermutigen, sich in einer Bar einen reichen Mann aus dem Westen zu angeln. Das klingt natürlich scheiße, aber wenn du weißt, dass du mit 250 Euro eine ganze Familie für Monate ernähren kannst, ist das eine gute Investition. Oft nutzen Bars solche Mädchen, damit du zu ihnen kommst und dann bescheißen sie dich bei den Getränken. Oder sie gehen mit dir nach Hause, wenn sie dich mögen, aber du musst den Barbesitzern Geld bezahlen, weil die Mädchen dann ja nicht mehr dort arbeiten können. Die Bars holen sich also hübsche Mädchen, um die Touristen anzulocken. Die Mädchen bekommen viele Möglichkeiten, ausländische Männer zu treffen. Und die Männer kriegen Frauen auf Schritt und Tritt. So ist jeder glücklich…irgendwie.)

Erst in meiner letzten Woche hier hat Kwan sich mir etwas geöffnet. Sie fragte mich, ob Rose meine Freundin sei, weil sie mich immer umarmte. Es begann ganz unschuldig mit einem Gespräch über Rose und wandelte sich dann dazu, was ich in diesem Artikel erklärt habe: Dass Frauen aussuchen wie aus einer Speisekarte keinen Spaß macht, dass ich eine Frau möchte, die etwas mehr anzubieten hat, als nur gutes Aussehen. Nämlich Persönlichkeit.

Kwan fing an zu leuchten wie ein Weihnachtsbaum und wurde sehr aufgeregt. Sie kam und setzte sich, legte ihre Hand auf meinen Arm und sagte „Mark, du guter Mann! Ich mag das! Du guter Mann!“ Ihr Englisch war plötzlich ganz gut. Offensichtlich war sie die ganze Zeit zu eingeschüchtert, mit mir zu sprechen. Jetzt nicht mehr. Sie sah mich immer noch an und lächelte immer mehr. Wir saßen und redeten eine Weile, flirteten ein bisschen, aber sehr sanft. Sie ist trotz allem schüchtern.

Unglücklicherweise musste ich am nächsten Tag nach Bangkok. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob was passiert wäre, wenn ich es versucht hätte. Aber obwohl ich dutzende Male angemacht wurde, ist sie das einzige thailändische Mädchen, das in meiner letzten Woche in Phuket wirklich meine Beachtung gefunden hat.

Das Fazit

Was lernen wir daraus? Man kann sagen, zwei Punkte zahlen sich aus: Geduld und der Außenseiter-Effekt. Da wirklich heiße Frauen die ganze Zeit so viele Optionen haben und der entscheidende Faktor eher IHRE Stimmung als DEIN Verhalten ist, geht es darum, dich so oft wie möglich in die richtige Position zu bringen und auf den richtigen Moment zu warten.

Ich habe Geschichten gehört von Typen, die drei, vier Wochen hinter einem Mädchen hinterher telefoniert haben, bevor es geklappt hat. Wenn sie dir zunächst einen Korb gibt, weil es vielleicht der falsche Zeitpunkt ist, musst du einfach nur so lange am Ball bleiben, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Der andere Punkt ist der Außenseiter-Effekt. Der Außenseiter ist der Typ, der immer in der Nähe ist und verfügbar, aber nicht fordernd…Er wartet den richtigen Augenblick ab und schlägt dann zu.

Aber du musst damit auch sehr vorsichtig sein, es gibt einige Fallen, in die du tappen kannst. Verwechsele ausdauernd nicht mit nervig. Es gibt einen Unterschied, ob sie sich zu dir hingezogen fühlt, aber vielleicht gerade nicht interessiert ist oder ob sie gar nichts für dich übrig hat. Das musst du erkennen.

Außerdem kannst du auch in die „Freundschafts-Zone“ abrutschen und immer noch denken, du seist ein potenzieller Kandidat. Aber ein Außenseiter darf niemals ein platonischer Freund werden. Er ist einfach nur der Typ, der auf seine Chance wartet.

Ich hoffe, diese neuen Perspektiven helfen dir zu verstehen, wie begehrte, attraktive Frauen die Welt wahrnehmen. Ich hatte einiger dieser Sachen geistig schon vorher verstanden, aber erst jetzt in Thailand habe ich am eigenen Körper diesen Sinneswandel gefühlt.

Das sollte dir helfen, zumindest erst Mal die Sicht einer Frau einzunehmen, die oft angesprochen wird, wenn es nicht so gut für dich läuft. Für mich gilt: So sehr ich Asien liebe, kann ich es nicht erwarten wieder zurück zu westlichen Frauen zu kommen. Diese Erfahrung hat mich eins gelehrt: Ich bin lieber der Jäger als der Gejagte.

Bis zum nächsten Mal, Freunde – und genießt die Jagd….

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Körpersprache: Beweg dich wie ein Rockstar

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

Körpersprache macht beim ersten Treffen mehr aus, als alles was du mit Worten sagen kannst:

Du kannst die besten Stories haben und den frechsten Humor… und trotzdem wird dir all das nichts nützen, wenn deine Körpersprache schüchtern, angespannt und verklemmt ist.

Auf der anderen Seite macht es wenig aus, wenn du nichts großartiges zu erzählen bist und einfach nur DA bist, solange sie an deiner Körpersprache sehen kann, dass du ein selbstbewusster, offener Typ bist.

Wenn du dir Filme und Musikvideos anschaust, achte mal drauf, wie sich die Kerle dort bewegen. Allein durchs HINSCHAUEN kannst du nachempfinden, wie es sich anfühlen würde, wenn du dich so bewegen würdest.

(Ich erinnere mich noch, wie ich als Teenager mit einem Kumpel aus dem Film “Men in Black” gekommen bin, und wir haben uns beide angeschaut und haben festgestellt: “Ist das nicht komisch, wir haben gerade diesen Film gesehen, und jetzt laufen irgendwie ‘cool’.”. Und ich wette, du kennst das auch.)

Tatsächlich gibt es so etwas wie einen “Archetyp” attraktiver Körpersprache, der mit antiken Statuen beginnt, und den du heute überall auf Werbepostern und bei Rockstars wiederfindest.

Ein Bild von diesem Archetyp siehst du in der Statue “David” von Michelangelo:

Antike Rockstarpose: Michelangelos David

Antike Rockstarpose: Michelangelos David

Tatsächlich haben viele Prominente diese antiken Archetypen studiert, um sie für sich selber zu kopieren. Der Sänger der Band “The Doors”, Jim Morrison, zum Beispiel schreibt in seiner Biographie, dass er früher immer schüchtern war und nicht wusste, wie er sich hinstellen soll, wenn er auf der Bühne steht. Klingt witzig, aber ich schätze du kennst dieses Gefühl auch. Jim hat sich deshalb angeschaut, wie die Helden in antiken Statuen dargestellt werden — und dann hat er diese Pose einfach kopiert, wenn er selber vor dem Mikro gestanden hat.

Das heißt:

Die Rockstars haben von den Bildhauern gelernt. Und du kannst jetzt von den Rockstars lernen!

Hier ist wie es geht:

DASTEHEN WIE EIN ROCKSTAR

1. Leg dein Gewicht auf das rechte Bein.

2. Stell den linken Fuß schräg links davor, das Bein leicht angewinkelt. Du stehst jetzt mit dem rechten Fuß auf der Ferse (Standbein), und der linke Fuß steht nur locker auf den Zehen (Spielbein).

3. Dreh deinen Oberkörper leicht nach rechts (zum Standbein) und heb deinen Kopf.

Ich empfehle, du probierst diese Pose ein paarmal vor dem Spiegel aus.

Du wirst merken:

Es fühlt sich WIRKLICH “bequem” an! Kein krummer Rücken, kein hängender Kopf… du stehst einfach fest und gerade auf dem Boden, und trotzdem locker und ohne Spannung.

Von jetzt an kannst du diese Pose immer dann benutzen, wenn du irgendwo stehst:

Beim Vortraghalten.

An der Ampel.

Und natürlich wenn du mit ‘nem süßen Mädel sprichst…

Viel Spaß und

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Ein anderer cooler “Trick” für mehr Sexiness in deiner Körpersprache ist, dass du dir vorstellst du bewegst dich unter Wasser. Mit dieser Visualisierung werden all deine Bewegungen automatisch langsamer — und das ist extrem sexy!

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Traumfrau finden: Bist du ein Serienflirter?

Mittwoch, Januar 12th, 2011

Der durchschnittliche Mann heute ist ein “Serienflirter”.

Bei ihm läuft das Liebesleben ungefähr so ab:

  1. Er sieht eine neue “ganz besondere Frau”.
  2. Er richtet alle Aufmerksamkeit auf diese eine Frau.
  3. Die Frau fühlt sich unter Druck gesetzt und läuft weg, und er ist bitter enttäuscht.

Anders gesagt:

Er springt sein Leben lang von einer Hoffnung zu nächsten, und enttäuscht sich am Ende jedes Mal selbst.

Hoffnung, Enttäuschung, Hoffnung Enttäuschung…

Ehe du dich versiehst, sind zwei Jahre vergangen… oder fünf… oder zehn, und du bist trotzdem noch allein

Wie geht es anders?

Ganz einfach:

PARALLEL-FLIRTEN.

Du VERTEILST deine Aufmerksamkeit auf mehrere Frauen.

Du lernst mehrere interessante Frauen gleichzeitig kennen.

Und der einzelnen Frau tust du damit sogar einen Gefallen, weil du nicht all deine Hoffnungen auf ihr ablädst und sie damit unter Druck setzt. Sie wird sich besser fühlen (und mehr Anziehung zu dir empfinden), wenn du neben ihr noch andere Frauen triffst.

Klar, das kann sich ändern, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und sich etwas Echtes, etwas Körperliches zwischen euch entwickelt. Wenn sie dich wirklich mag, will sie dich dann womöglich für sich alleine haben. Aber VORHER tust du ihr keinen Gefallen, wenn du “wegen ihr” keine anderen Mädels kennenlernst.

Denkst du, sie will dafür verantwortlich sein, dass du an deiner Traumfrau vorbeigehst… vor allem dann, wenn SIE SELBER sich noch gar nicht sicher ist, ob es mit euch funktioniert oder nicht? Das wäre schmerzhaft für sie — und solange sie keine Masochistin ist, wird sie weder sich noch dir das antun wollen.

Solange du all deine Erwartungen und all deine Hoffnungen auf eine Frau konzentrierst, passieren zwei Dinge:

1. Du setzt SIE unter Druck (mit der Folge, dass sie wahrscheinlich Reißaus nimmt), und

2. Du setzt DICH selber unter Druck (mit der Folge, dass du verklemmt bist und Angst hast, “es zu verhauen”, weil sie ja “deine einzige Chance ist”).

Die Wahrheit ist:

Eine Frau will keinen Mann, der sie als seine einzige Chance sieht. (Nicht, wenn sie gesund ist und keine Psychopathin oder Masochistin, die es genießt, andere leiden zu sehen. Falls sie so eine ist, solltest sowieso DU derjenige sein, der Reißaus nimmt!)

Eine Frau will nicht, dass du deshalb mehr von ihr willst, weil sie deine einzige Chance ist… sie will, dass du mehr von ihr willst, weil du sie ERWÄHLST.

Eine Frau will nicht verantwortlich dafür sein, dass du dir alle anderen Optionen abschneidest, noch bevor sie überhaupt weiß, ob sie dich und nur dich will.

Stell dir vor, sie sagt ja zu einem Date mit dir, und noch bevor ihr euch trefft, lässt du alle anderen Frauen links liegen. Und dann trefft ihr euch einmal. Und ihr trefft euch zweimal. Aber sie fühlt vielleicht nix. Sie gibt sich Mühe, sie mag dich “als Freund”, aber sie fühlt keine Anziehung. Wie würde sie sich jetzt fühlen, wenn sie wüsste, dass du “wegen ihr” all deine anderen Optionen in den Wind geschmissen hast? Richtig: Sie würde sich schuldig fühlen, und miserabel dafür, dass du alles auf sie gesetzt hast, und sie dich jetzt “enttäuscht”.

Willst du, dass sie sich miserabel fühlt?

Stell dir vor du wirst 10 Frauen treffen im nächsten Jahr:

Alle sehen süß aus, aber die ersten 9 davon sind nur halbwegs auf deiner Wellenlänge, und nicht wirklich von dir angezogen. Sie lassen sich auf deine Gesellschaft ein, weil sie im Moment nichts Besseres haben, und weil sie hoffen, dass sich vielleicht doch was entwickeln könnte. Mit diesen 9 Frauen musst du dir extreme Mühe für jeden einzelnen Schritt geben, und immer hast du das Gefühl, dass es nicht richtig läuft…

Doch Frau Nummer 10 ist der perfekte Treffer für dich. Mit ihr passt du perfekt zusammen. Sie lächelt dich an von dem Moment an, wo ihr euch trefft. Du brauchst sie nicht zu “überzeugen” dich wiederzusehen, sondern sie gibt dir von sich aus ihre Nummer. Wenn du ihr SMS schreibst, schreibt sie dir zurück. Sie stellt dir Fragen. Sie freut sich, dich zu treffen. Sie lächelt dich an. Hält deine Hand. Geht mit dir nach Hause. Genießt jede Minute mit dir.

Wenn du ein Serienflirter bist, wirst du zu Frau #10 womöglich nie kommen:

Du wirst deine Zeit mit den ersten 9 Mädels aufreiben… und womöglich gibst du zwischendrin ganz auf, weil du denkst, es liegt an dir, dass es mit denen nicht voran geht.

Oder vielleicht kriegst du es mit Biegen und Brechen hin, dass du mit einer der 9 zusammen kommst… nicht weil es sich “richtig” anfühlt, sondern weil du Angst hast, sie gehen zu lassen… Weil du glaubst, dass sie deine letzte Chance ist… Und weil dein Ego dir einredet, dass du ein “Versager” wärst, wenn du die Sache “nicht zu Ende bringen” würdest. Und dann steckst du für 2, 3 Jahre in einer Beziehung fest, die von von vornherein zum Scheitern verurteilt ist:

Du wirst nie wirklich glücklich mit ihr sein, weil du unterbewusst genau weißt, dass sie nur mit dir zusammen ist, weil du so ein geschickter Spieler bist… und natürlich weil sie bis jetzt keine bessere Option gefunden hat. Sie und du, ihr kneift beide die Augen vor der Realität zu, weil ihr beide Angst habt. Angst vor dem Alleinsein. Angst davor, dass “Ende der Fahnenstange” ist, und dass ihr, wenn ihr jetzt nicht festhaltet was ihr habt, nie wieder etwas Besseres finden werdet. Ihr seid nicht zusammen, weil ihr euch liebt. Ihr seid zusammen, weil ihr Angst habt, loszulassen… Angst vor dem Ungewissen.

Und wenn das Leben dir eines Tages die Augen öffnet, und diese Beziehung in die Brüche geht, werden 3 Jahre vergangen sein… und dann ist Mädchen Nummer 10 längst weg.

Du müsstest dann wieder ganz bei Null anfangen. Doch die Frage ist: Wirst du an dem Punkt noch den Glaube und die Kraft dafür aufbringen? Die meisten Kerle, wenn sie einmal in so eine Sackgasse gerannt sind, erholen sich nie wieder davon. Sie machen sich selber runter für das, was passiert ist. Sie sagen sich, “Ich habe alles versucht — ich hab mein Bestes gegeben, und trotzdem ist alles in die Brüche gegangen. Es liegt an mir. Ich bin einfach nicht gut genug.”.

Und so wird sich die Geschichte für diese Männer wiederholen, von einer wackeligen Beziehung zur nächsten… und sie werden nie erfahren, wie schön, wie einfach, und wie mühelos Liebe sein kann.

FAZIT:

Geh den kürzesten Weg zu deiner Frau #10.

Sei kein Serienflirter, der sich mühsam von einer Frau zur nächsten durchkämpft, von einem Zyklus von Hoffnung und Enttäuschung zum nächsten, mit womöglich JAHREN an Verzweiflung, Schmerz und Frust dazwischen.

Mach es einfach, mach es schnell:

Flirte Parallel.

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Rate mal, was schöne Frauen machen? Richtig: Sie flirten parallel!

Vielleicht tun sie’s nicht offensichtlich und du siehst es nicht auf den ersten Blick. Aber JEDE schöne Frau ist umgeben von ZIG Kerlen, die es heimlich auf sie abgesehen haben… und sie weiß das ganz genau. Sie weiß, dass sie bloß den kleinen Finger ausstrecken braucht, um ein Date zu haben, oder Sex, oder einen neuen Freund.

Ob sie diese “Macht” ausübt oder nicht, ist zweitrangig. Fakt ist, solange sie diese Macht in ihrem Leben hat, und du hast sie nicht, solange wirst du immer unter dem Druck leben, dass sie mehr Optionen hat als du, und dass du ihr weniger bedeutest als sie dir.

Ein Grund mehr, ein Parallelflirter zu sein…

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Teleskopieren

Montag, Dezember 20th, 2010

Die meisten Leute, wenn sie einmal erwachsen sind, verändern sich kaum noch.

Sie leben ihr Leben im Alltagstrott… und wenn sie sich dann umgucken, merken sie, dass die besten Jahre an ihnen vorbeigezogen sind.

Warum passiert das?

Das passiert, weil Leute nicht wirklich HINSCHAUEN, wo ihr Lebensstil sie hinführt. Sie SEHEN es nicht… und deshalb haben sie in dem Moment, wo sie etwas verändern könnten, auch keinen Grund, irgendetwas Neues zu probieren. Sie bleiben einfach beim alteingefahrenen Schema — einfach deshalb, weil es “vertraut” und “sicher” erscheint.

Beispiel:

Ein 25jähriger Kerl hat bis jetzt noch nie eine Freundin gehabt. Er hat sich schon 2-3mal richtig doll verknallt. Und jedesmal ist er monatelang verrückt nach diesem einen Mädel gewesen, hat von ihr geträumt, hat sich Fantasiebilder über die Zukunft gemacht, und hat gehofft, dass früher oder später “der richtige Moment” kommen wird. Und wenn der “richtige Moment” mit ihr nicht gekommen ist, und wenn er gemerkt hat, dass seine Fantasiebilder mit ihr niemals Wirklichkeit werden… dann dauert es nicht lange, bis er die Nächste findet. Die Nächste, die dann “WIRKLICH die Richtige” ist…

Ein Mann, der so lebt, läuft wieder und wieder gegen die Wand… und trotzdem wird er sich immer einreden, dass er “auf dem richtigen Weg ist”.

Warum?

Weil er sein Glück in der Zukunft sucht. Er denkt, er muss nur lange genug weitermachen, und dann wird es irgendwann “schon klappen”.

Albert Einstein hat dazu gesagt:

“Die Definition von Geisteskrankheit ist, wenn man wieder und wieder genau dasselbe tut, und dann trotzdem erwartet, dass etwas anderes herauskommt.”

Der einzige Weg, so eine “Geisteskrankheit” in sich selber zu erkennen ist, HINZUSCHAUEN. Solange du nicht gezielt hinschaust, wirst du blind für deine “Geisteskrankheit” sein… und du wirst wieder und wieder tun, was du schon immer getan hast, und es wird sich nie etwas verändern.

Und wie “schaust du hin”?

Du schaust hin, indem du eine Technik benutzt, die sich “Teleskopieren” nennt.

Beim Teleskopieren fragst du dich selber:

“Wenn ich weitermache wie bisher, wo werde ich dann in zwei Monaten sein? In zwei Jahren? Oder in zehn Jahren?”

Stell dir vor, der Kerl aus unserer Beispielgeschichte hätte sich diese eine kleine Frage gestellt. Wie viele Jahre voller Enttäuschungen, voller vergebener Liebesmüh und voller Schmerz hätte er sich damit ersparen können?

Er hätte frühzeitig gemerkt: “Hey, was ich hier mache, scheint nicht zu funktionieren. Schon bei drei Frauen habe ich es genauso gemacht, und jedes Mal wollten sie mich ‘nur als Kumpel’.”

Er hätte erkannt:

“Dass ich immer auf die Nase falle, liegt wahrscheinlich gar nicht an MIR… es liegt an meinem Verhalten! Ich brauche bloß beim nächsten Mal etwas anders machen, und schon wird etwas anderes dabei rauskommen.”

Teleskopieren gibt dir Antrieb. Es lässt dich sehen, auf welches Ziel dein Leben im Augenblick zusteuert… und es gibt dir die Chance, mit einer kleinen Kurskorrektur heute einen gewaltigen Unterschied in deiner Zukunft zu machen.

Du kannst es überall verwenden:

- für dein Datingleben
- für deine Beziehung
- für dein Sexleben
- für deine Gesundheit
- für Job und Karriere
- und, und, und…

Nimm dir das Thema, das dich am meisten frustriert im Moment… und dann frag dich:

“Wenn ich weiter das mache, was ich bisher gemacht habe, und wenn ich weiter immer nur die Ergebnisse bekomme, dich ich bis jetzt damit bekommen habe… wie wird mein Leben dann in zwei Jahren von heute aussehen? Oder in fünf? Oder in zehn?”

Und wenn dir die Antwort nicht gefällt — kein Ding:

Du weißt jetzt die Richtung, und du kannst jetzt den Kurs korrigieren.

Liebe Grüße,
Dein Leo

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“Du bist nicht mein Typ” - Woran du erkennst, ob du auf ihrer Wellenlänge bist oder nicht

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

Manchmal gibst du dir so viel Mühe mit einer Frau… und TROTZDEM will es einfach nicht klicken.

Lass uns ein kleines “Gedankenexperiment” machen.

Stell dir vor jede Frau ist durch ihre Genetik und ihre Lebenserfahrungen “vorprogrammiert” auf einen Kerl mit einer bestimmten “Wellenlänge”. Ihr Leben lang hat sie Männer gesehen — ihren Dad, ihren Kindergartenfreund, den Typ aus der Soap im Fernsehen… alle diese Männer haben Spuren in ihr hinterlassen. Und jetzt ist sie auf einen bestimmten Prototyp geprägt.

Nicht auf ein bestimmtes Aussehen. Nicht auf eine bestimmte Größe. Nicht auf einen bestimmten Charakter. Aber auf ein bestimmtes “Feeling”, eine bestimmte “Wellenlänge”… einen bestimmten “Typ”.

Trifft sie diesen “Typ” von Mann, einen Mann mit dieser “Wellenlänge”, wird sie neugierig sein und lächeln und Fragen stellen und mehr und mehr über ihn erfahren wollen. Und trifft sie jemanden, der nicht “diesem Typ” entspricht, und nicht “auf dieser Wellenlänge” ist, wird sie zwar höflich sein, und nett, und ihm eine Chance geben… aber tief im Inneren wird sie immer das Gefühl haben, dass es nicht “das Richtige” ist.

Stell es dir vor, sie ist wie ein Radio mit voreingestellter Frequenz: Wenn die Frequenz auf 91,4 Megahertz eingestellt ist, und du sendest auf 92 Megahertz… dann ist es ganz egal, wie viel Mühe du dir gibst und wie viel Energie du reinsteckst:

Was bei ihr ankommt, wird immer durchsetzt sein mit Störungen, Verzerrungen und statischem Rauschen.

Es liegt nicht an dir.

Es liegt nicht an ihr.

Es liegt nur daran, dass ihr auf UNTERSCHIEDLICHER FREQUENZ funktioniert.

Ich sage nicht, dass es wirklich “SO IST”. Ich sage nicht, dass jede Frau wirklich nur einen “Typ” hat, auf den sie anspringt - geschweige denn, dass sie wüsste, wer dieser Typ ist und wer nicht.

Ich sage nur: Stell dir vor, es WÄRE so — und dann schau, ob dir diese Metapher hilft. Denn die Sache ist: Wenn du dich dafür runtermachst, dass es mit einer Frau nicht “klickt”, tust du weder dir noch ihr damit etwas Gutes. Es ist verschwendete Energie. Viel besser deshalb, wenn du an irgendeinem Punkt in Betracht ziehst, “Hmmm… vielleicht sind wir einfach nicht auf derselben Wellenlänge”.

Jetzt fragst du vielleicht:

“Heißt das nicht, dass ich gleich aufgeben sollte, wenn eine Frau mich nicht anspricht, oder mir nicht beim ersten Mal zurück schreibt, oder wenn mein Gespräch mit ihr stecken bleibt? Kann ich dann nicht davon ausgehen, dass wir nicht auf derselben Frequenz funktionieren?”

Nein!

Wenn du Radiosender bist, kannst du auch nicht einfach sagen, “Okay Jungs, lasst uns Strom sparen. Wir fahren unsere Sendeleistung runter auf die eines ferngesteuerten Spielzeugautos… wer unsere Frequenz richtig eingestellt hat und uns WIRKLICH empfangen will, wird schon von alleine zu uns kommen”.

Natürlich willst du weiter deine volle Sendeleistung ausschöpfen!

Du willst, dass möglichst viele Frauen möglichst viel von deinem echten Charakter zu sehen bekommen. Du willst wissen, dass DU dein Bestes getan hast, und alle Hindernisse VON DEINER SEITE aus dem Weg geräumt hast. Denn nur dann kannst du dir, wenn’s dann trotzdem nicht funktioniert, sicher sein, dass es wirklich an der Frequenz liegen muss.

Mit anderen Worten:

Bevor du zu dem Schluss kommst, “wir sind nicht auf derselben Wellenlänge”, musst du zuerst alle anderen möglichen Kommunikationsblockaden ausschließen.

Das heißt:

Du musst Mädels ansprechen (wenn du nichts aussendest, kann auch niemand was empfangen).

Du musst wissen, WAS du aussendest (wenn dein Sender keinen Inhalt hat oder bloß künstliche Werbung bringt, machen die Leute das Radio aus).

Und du musst dafür sorgen, dass das, was du aussendest, ihr deinen wahren Charakter zeigt — und zwar möglichst unverzerrt von Ängsten, Erwartungen oder Unsicherheiten (wenn dein Signal nicht klar ist sondern schon im Studio durchsetzt von Rauschen, dann kannst du auf der Funkstrecke die beste Verbindung zu ihr haben, die man haben kann, und es wird TROTZDEM so sein als wärst du auf einer völlig anderen Frequenz).

Also tu dein Bestes. Sei mutig. Mach dich frei von allem, was dich zurück hält.

Aber wenn du merkst, dass ihr Empfänger nicht auf dich anspringt, verschwende nicht deine wertvolle Energie weiter daran. Stattdessen, such weiter, und gib dich nicht zufrieden, bis du einen Empfänger gefunden hast, der perfekt auf dich abgestimmt ist. Denn dann wird alles was du tust mühelos sein — nur Spaß, nur Vergnügen, und nie wieder Frust oder Schmerz.

Das ist, wie Liebe sein soll.

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Leserfrage: Warum kann echte Liebe nicht wehtun?

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Frage:

Ich finde deine Texte sehr wahr und weise.

Aber den letzten Satz verstehe ich nicht:

“Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du [die Frau] bekommst oder nicht.”

Tut echtes Verlangen nicht weh, wenn man sie nicht bekommen kann?

Antwort:

Danke dir Pierre!

Es ist wie du sagst: Echte Liebe tut nicht weh. Und ja, du hast Recht, das Wort “Verlangen” ist vielleicht ein bisschen irreführend.

Was ich meine ist das:

Wenn du eine Frau schön findest, wenn du lächeln musst wenn du sie siehst und es sich gut anfühlt sie glücklich zu machen… dann kannst du dankbar für dieses Gefühl sein, selbst wenn du sie noch nicht “hast”.

Jede Phase in der Beziehung zwischen dir und einer Frau, die dir gefällt, ist immer nur eins von zwei Dingen: Entweder es ist Sex, oder es ist Vorspiel.

Du brauchst nicht verzweifelt zu hoffen auf irgendein großes Ereignis. Wenn du den Prozess jetzt in der Gegenwart nicht genießen kannst, dann wirst du wahrscheinlich auch in der Zukunft keine Ruhe finden. Wenn du jetzt unruhig bist, weil sie nicht mit dir ins Kino geht, dann wirst du auch später unruhig sein, wenn du mit ihr im Kino sitzt. Wenn du heute glaubst, dass dir zum Glücklichsein der nächste Schritt fehlt, dann wirst du das auch glauben, wenn du einen Schritt weiter bist. Oder zwei. Oder drei. Und am Ende kann sie neben dir im Bett liegen, und trotzdem hast du den Eindruck, dass “irgendwas fehlt”.

Es ist ganz einfach:

Wenn sie dir gefällt, und es dich glücklich macht dass es sie gibt, dann brauchst du dir keinen Kopf drum zu machen was passiert oder wann es passiert.

Du hörst überall, dass die glücklichsten Moment die sind, wo du sie küsst oder wo du mit ihr am Strand sitzt oder was auch immer — aber das stimmt nicht. Es sind nicht diese Ereignisse die dich glücklich machen. Es ist die Tatsache, dass du loslässt und aufhörst drüber nachzudenken, ob es noch besser werden könnte. Filme und Popsongs reden dir vielleicht ein, dass du nur unter solchen “besonderen Umständen” die Erlaubnis hast, den Moment zu genießen so wie er ist und mal für eine Weile NICHT nach dem nächsten Schritt zu gieren. Aber warum solltest du das nur unter “besonderen Umständen” dürfen? Aber wenn du erkennst, dass jede Interaktion mit einer hübschen Frau Vorspiel ist — dann siehst du dass diesen “besonderen Umständen” gar nicht so viel “besonderes” ist. Klar, es sind Zwischenpunkte. Wegmarkierungen sozusagen. Aber wenn du einen Weg gehst wird das Gehen doch auch nicht plötzlich “mehr wert”, bloß weil neben dir ein Meilenpfosten steht. Du genießt entweder das Laufen an sich, oder du tust es nicht. Wenn du es NICHT tust, dann kannst du dich zwar für eine Weile stolz fühlen, weil du eine bestimmte Wegmarke erreicht hast — aber der Stolz ist dann nicht von Dauer.

Das “Verlangen”, von dem du sprichst, ist das gleiche Verlangen wie wenn man als Kind ein Spielzeug will oder als Mann ein Auto. Nennen wir dieses Verlangen mal “Verliebtsein”: Du denkst, wenn du erstmal DIESE SACHE hast, wird dich das in einen glücklichen Menschen verwandeln. Und ja, wenn du es kriegst wirst du dich auch erstmal fühlen wie der König der Welt. Doch ganz egal, wie toll das Spielzeug ist — irgendwann gewöhnst du dich dran. Und dann ist der “Kick” weg, und du brauchst etwas Neues. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Ich sage nicht, dass es irgendwie schlecht wäre — aber ich sage es hat eben mit Liebe nichts zu tun.

Der Unterschied ist:

Beim “Verliebtsein” ziehst du Glück aus einer Sache oder einem Umstand. Aus etwas, das außerhalb von dir selber liegt. An solche äußeren Dinge wirst du dich, wenn du sie einmal hast, immer gewöhnen mit der Zeit. Und deshalb lässt das Glück mit der Zeit immer wieder nach, und du wirst dich immer wieder zu etwas Neuem getrieben fühlen.

Bei echter Liebe dagegen kommt das Glück aus dir selber. Echte Liebe lässt sich am ehesten beschreiben mit Dankbarkeit: Du fühlst dich glücklich und dankbar, für die Gefühle, die eine Frau in dir weckt. (Oder ein Kind, oder ein Tier, oder der Sternenhimmel, oder deine Existenz…)

Verliebtsein ist immer gerichtet auf Zukunft — und deswegen ist es verbunden mit Unsicherheit und Angst.

Echte Liebe dagegen lebt immer im “Jetzt” — und deswegen ist es unmöglich, dass sie dich unsicher macht oder ängstlich.

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“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

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Dein StudiVZ Profil interessanter machen mit Listen

Dienstag, Mai 19th, 2009

Profile von Männern auf StudiVZ & Co. sind meistens langweilig.

Männerprofile sind im Durchschnitt nicht nur kürzer als die von Frauen. Sie sind oft auch so langweilig, dass viele Männer ihr Profil auf “unsichtbar” stellen — in der Hoffnung, wenigstens dadurch ein bisschen mysteriös und interessant zu wirken.

Es gibt viele Wege, das eigene Profil interessant und einzigartig zu gestalten.

Eine sehr gute Möglichkeit sind Listen.

Eine Liste zum Beispiel von Dingen, die dir Spaß machen.

Eine Liste von Fragen, die du dir stellst.

Oder eine Liste von Dingen, die du unbedingt gerne machen willst in deinem Leben.

Wie alles in deinem Profil sollten auch deine Listen eine positive Ausstrahlung haben. Eine Liste mit dem Titel “20 Dinge, die ich an Frauen hasse” wird dich nicht wirklich weiter bringen.

Dein Ziel ist, dass deine Leser(innen) dein Profil besser gelaunt verlassen, als sie es betreten haben.

Eine negative Liste, die trotzdem dieses Ziel erreicht, ist die Nerv-Liste. Hier ist ein Beispiel:

6 Dinge die mir auf die Nerven gehen

Wenn beim Autofahren neben mir ein Polizeiauto fährt und ich eine Viertelstunde lang exakt die erlaubte Geschwindigkeit fahren muss bis endlich einer von uns abbiegt. Und wenn ich schonmal dabei bin - ich kann mir vorstellen dass es ziemlich nervig sein muss in einem Polizeiauto zu fahren wenn ständig alle um einen herum wie die Schäfchen fahren.

Kerle die mit Geld um sich werfen wenn Mädels in der Nähe sind damit die Mädels sie toll finden.

Mädels die solche Kerle toll finden.

Diese ganze “Max gibt gerade eine Nachricht ein…”-Geschichte bei MSN. Das macht mich verrückt und ich fühle mich immer total beobachtet deswegen. Wenn ich anfange eine lustige Antwort zu tippen aber mir fällt beim Schreiben was Witzigeres ein und ich lösche was ich schon geschrieben hatte und fange von vorne an, dann denkt sich die Person am anderen Ende, “Jetzt bastelt der Depp gerade an seiner Antwort.”

Mädels die sich in ihren Gefühlen verletzt fühlen wenn du beim Schlafen ein bisschen Platz brauchst und nicht die ganze Nacht lang in voller Umarmung liegen willst wenn du mit ihnen das Bett teilst.

Wenn mir jemand eine SMS schickt und ich nicht wirklich erkennen kann ob es eine Massen-SMS ist oder ob sie nur für mich ist. Wenn es eine Massen-SMS war und ich liege daneben und antworte als wäre sie nur für mich gewesen bin ich ein großer Loser. Und wenn sie nur für mich war und ich nicht antworte weil ich davon ausgehe dass sie an mehrere Leute gegangen ist bin ich ein Arschloch.

Mit so einer Liste kannst du dein Profil tatsächlich attraktiver machen:

Erstens gibst du Mädels damit etwas zu lesen - und weißt ja: Frauen sind gelangweilt und suchen immer etwas Spannendes, Witziges oder Dramatisches.

Zweitens lässt du sie sehen, dass du Humor hast und ein Auge für die feinen Dinge im Leben.

Und drittens kannst du damit unterschwellig gleich eine ganze Liste von anderen attraktiven Eigenschaften demonstrieren, die hinter deinen Beobachtungen stehen: Max aus unserem Beispiel etwa hat ganz offensichtlich einen großen Freundeskreis, von dem er öfter Einladungs-SMS bekommt, und er teilt offenbar öfter das Bett mit einem Mädel.

“Nerv-Listen” können in deinem Profil also ein gutes Mittel sein - vorausgesetzt, sie sind lustig und zeigen attraktive Eigenschaften von dir.

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Die zwei Arten von Liebe

Sonntag, April 19th, 2009

Echte Liebe macht nicht unglücklich.

Dieser Satz überrascht viele Menschen: Denn ist nicht Liebe das, was uns Herzschmerz macht und Liebeskummer?

Tatsächlich verwenden wir das Wort “Liebe” für zwei ganz unterschiedliche Gefühle:

Da ist zum einen die unreife, egoistische Liebe. Sie ist das Gefühl, dass uns Dinge sagen lässt wie…

Ich brauche sie.

Ich will nicht leben ohne sie.

Ich tue alles für sie, damit sie Zeit mit mir verbringt.

Egoistische Liebe ist ein Vorwand. Wir reden uns ein, es ginge uns um den anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit geht es uns um uns selbst:

Es geht uns darum, wie wir uns selbst fühlen. Und es geht uns um die Leere in unserem eigenen Leben.

Echte, selbstlose Liebe ist davon völlig verschieden.

Echte Liebe lässt uns sagen…

Nur wenn sie glücklich ist, fühle ich mich gut.

Alles was sie tut ist wundervoll — egal, ob ich es verstehe oder nicht.

Egal wie egoistisch, zickig und kompliziert sie sein kann — ich liebe jede einzelne Eigenschaft an ihr.

Echte Liebe geht über uns selbst hinaus. Es geht nicht darum, dass wir selbst bekommen, was wir wollen. Es geht darum, sie glücklich zu sehen.

Echte Liebe hat nichts zu tun mit Selbstaufgabe:

Um echte Liebe empfinden zu können, musst du zuerst dich selber verstehen und lieben. Du musst gefunden haben, was dir wichtig ist. Du musst entdeckt haben, was der Sinn in deinem Leben ist (und nein, es reicht nicht, ihn in der Liebe für eine Frau zu suchen). Und du musst fühlen, das alles okay ist, so wie es ist, und dass dein Leben wundervoll ist, egal, wie viele Wolken gerade die Sonne verdecken.

Wenn du dich selbst leer fühlst, kannst du keine Liebe geben. Du kannst nur Liebe saugen von anderen — von ihr.

Dass zwei Hälften ein Ganzes ergeben stimmt eben nicht in der Liebe. Zumindest nicht in der echten Liebe:

Echte Liebe ist der Überfluss an Glück in deinem Leben, den du einer anderen Person schenkst, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Das ist der Grund, warum echte Liebe dich niemals unglücklich machen kann.

Wenn du wissen willst, ob du wirklich liebst oder bloß gierst, frag dich:

“Sind es meine Gefühle für sie, die mich zu einem glücklicheren Menschen machen — oder ist es nur das, was sie mir zurück gibt?”

Es ist nichts falsch daran, eine Frau zu wollen, ohne sie zu lieben. Lieben lernen kannst du sie meist ohnehin erst, nachdem du sie wirklich kennst.

Doch auch Wollen ist nicht gleich Wollen:

Du kannst entweder nach ihr gieren — abhängig sein von ihr, alles andere aufgeben für sie und dich unterordnen, alles nur für ein kleines Stück von ihr.

Oder du kannst sie verlangen — ihr in die Augen sehen und ihr ins Ohr flüstern, wie sexy du sie findest, und doch dabei gleichzeitig du selbst bleiben und dein Leben genießen.

Wer immer sich selbst aufgibt und den von Herzschmerz gepeinigten spielt:

Es hat nichts zu tun mit ihr.

Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du sie bekommst oder nicht.

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