Archiv der Kategorie 'Beziehung'

Traumfrau finden: Bist du ein Serienflirter?

Mittwoch, Januar 12th, 2011

Der durchschnittliche Mann heute ist ein “Serienflirter”.

Bei ihm läuft das Liebesleben ungefähr so ab:

  1. Er sieht eine neue “ganz besondere Frau”.
  2. Er richtet alle Aufmerksamkeit auf diese eine Frau.
  3. Die Frau fühlt sich unter Druck gesetzt und läuft weg, und er ist bitter enttäuscht.

Anders gesagt:

Er springt sein Leben lang von einer Hoffnung zu nächsten, und enttäuscht sich am Ende jedes Mal selbst.

Hoffnung, Enttäuschung, Hoffnung Enttäuschung…

Ehe du dich versiehst, sind zwei Jahre vergangen… oder fünf… oder zehn, und du bist trotzdem noch allein

Wie geht es anders?

Ganz einfach:

PARALLEL-FLIRTEN.

Du VERTEILST deine Aufmerksamkeit auf mehrere Frauen.

Du lernst mehrere interessante Frauen gleichzeitig kennen.

Und der einzelnen Frau tust du damit sogar einen Gefallen, weil du nicht all deine Hoffnungen auf ihr ablädst und sie damit unter Druck setzt. Sie wird sich besser fühlen (und mehr Anziehung zu dir empfinden), wenn du neben ihr noch andere Frauen triffst.

Klar, das kann sich ändern, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und sich etwas Echtes, etwas Körperliches zwischen euch entwickelt. Wenn sie dich wirklich mag, will sie dich dann womöglich für sich alleine haben. Aber VORHER tust du ihr keinen Gefallen, wenn du “wegen ihr” keine anderen Mädels kennenlernst.

Denkst du, sie will dafür verantwortlich sein, dass du an deiner Traumfrau vorbeigehst… vor allem dann, wenn SIE SELBER sich noch gar nicht sicher ist, ob es mit euch funktioniert oder nicht? Das wäre schmerzhaft für sie — und solange sie keine Masochistin ist, wird sie weder sich noch dir das antun wollen.

Solange du all deine Erwartungen und all deine Hoffnungen auf eine Frau konzentrierst, passieren zwei Dinge:

1. Du setzt SIE unter Druck (mit der Folge, dass sie wahrscheinlich Reißaus nimmt), und

2. Du setzt DICH selber unter Druck (mit der Folge, dass du verklemmt bist und Angst hast, “es zu verhauen”, weil sie ja “deine einzige Chance ist”).

Die Wahrheit ist:

Eine Frau will keinen Mann, der sie als seine einzige Chance sieht. (Nicht, wenn sie gesund ist und keine Psychopathin oder Masochistin, die es genießt, andere leiden zu sehen. Falls sie so eine ist, solltest sowieso DU derjenige sein, der Reißaus nimmt!)

Eine Frau will nicht, dass du deshalb mehr von ihr willst, weil sie deine einzige Chance ist… sie will, dass du mehr von ihr willst, weil du sie ERWÄHLST.

Eine Frau will nicht verantwortlich dafür sein, dass du dir alle anderen Optionen abschneidest, noch bevor sie überhaupt weiß, ob sie dich und nur dich will.

Stell dir vor, sie sagt ja zu einem Date mit dir, und noch bevor ihr euch trefft, lässt du alle anderen Frauen links liegen. Und dann trefft ihr euch einmal. Und ihr trefft euch zweimal. Aber sie fühlt vielleicht nix. Sie gibt sich Mühe, sie mag dich “als Freund”, aber sie fühlt keine Anziehung. Wie würde sie sich jetzt fühlen, wenn sie wüsste, dass du “wegen ihr” all deine anderen Optionen in den Wind geschmissen hast? Richtig: Sie würde sich schuldig fühlen, und miserabel dafür, dass du alles auf sie gesetzt hast, und sie dich jetzt “enttäuscht”.

Willst du, dass sie sich miserabel fühlt?

Stell dir vor du wirst 10 Frauen treffen im nächsten Jahr:

Alle sehen süß aus, aber die ersten 9 davon sind nur halbwegs auf deiner Wellenlänge, und nicht wirklich von dir angezogen. Sie lassen sich auf deine Gesellschaft ein, weil sie im Moment nichts Besseres haben, und weil sie hoffen, dass sich vielleicht doch was entwickeln könnte. Mit diesen 9 Frauen musst du dir extreme Mühe für jeden einzelnen Schritt geben, und immer hast du das Gefühl, dass es nicht richtig läuft…

Doch Frau Nummer 10 ist der perfekte Treffer für dich. Mit ihr passt du perfekt zusammen. Sie lächelt dich an von dem Moment an, wo ihr euch trefft. Du brauchst sie nicht zu “überzeugen” dich wiederzusehen, sondern sie gibt dir von sich aus ihre Nummer. Wenn du ihr SMS schreibst, schreibt sie dir zurück. Sie stellt dir Fragen. Sie freut sich, dich zu treffen. Sie lächelt dich an. Hält deine Hand. Geht mit dir nach Hause. Genießt jede Minute mit dir.

Wenn du ein Serienflirter bist, wirst du zu Frau #10 womöglich nie kommen:

Du wirst deine Zeit mit den ersten 9 Mädels aufreiben… und womöglich gibst du zwischendrin ganz auf, weil du denkst, es liegt an dir, dass es mit denen nicht voran geht.

Oder vielleicht kriegst du es mit Biegen und Brechen hin, dass du mit einer der 9 zusammen kommst… nicht weil es sich “richtig” anfühlt, sondern weil du Angst hast, sie gehen zu lassen… Weil du glaubst, dass sie deine letzte Chance ist… Und weil dein Ego dir einredet, dass du ein “Versager” wärst, wenn du die Sache “nicht zu Ende bringen” würdest. Und dann steckst du für 2, 3 Jahre in einer fest, die von von vornherein zum Scheitern verurteilt ist:

Du wirst nie wirklich glücklich mit ihr sein, weil du unterbewusst genau weißt, dass sie nur mit dir zusammen ist, weil du so ein geschickter Spieler bist… und natürlich weil sie bis jetzt keine bessere Option gefunden hat. Sie und du, ihr kneift beide die Augen vor der Realität zu, weil ihr beide Angst habt. Angst vor dem Alleinsein. Angst davor, dass “Ende der Fahnenstange” ist, und dass ihr, wenn ihr jetzt nicht festhaltet was ihr habt, nie wieder etwas Besseres finden werdet. Ihr seid nicht zusammen, weil ihr euch liebt. Ihr seid zusammen, weil ihr Angst habt, loszulassen… Angst vor dem Ungewissen.

Und wenn das Leben dir eines Tages die Augen öffnet, und diese in die Brüche geht, werden 3 Jahre vergangen sein… und dann ist Mädchen Nummer 10 längst weg.

Du müsstest dann wieder ganz bei Null anfangen. Doch die Frage ist: Wirst du an dem Punkt noch den Glaube und die Kraft dafür aufbringen? Die meisten Kerle, wenn sie einmal in so eine Sackgasse gerannt sind, erholen sich nie wieder davon. Sie machen sich selber runter für das, was passiert ist. Sie sagen sich, “Ich habe alles versucht — ich hab mein Bestes gegeben, und trotzdem ist alles in die Brüche gegangen. Es liegt an mir. Ich bin einfach nicht gut genug.”.

Und so wird sich die Geschichte für diese Männer wiederholen, von einer wackeligen zur nächsten… und sie werden nie erfahren, wie schön, wie einfach, und wie mühelos Liebe sein kann.

FAZIT:

Geh den kürzesten Weg zu deiner Frau #10.

Sei kein Serienflirter, der sich mühsam von einer Frau zur nächsten durchkämpft, von einem Zyklus von Hoffnung und Enttäuschung zum nächsten, mit womöglich JAHREN an Verzweiflung, Schmerz und Frust dazwischen.

Mach es einfach, mach es schnell:

Flirte Parallel.

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Rate mal, was schöne Frauen machen? Richtig: Sie flirten parallel!

Vielleicht tun sie’s nicht offensichtlich und du siehst es nicht auf den ersten Blick. Aber JEDE schöne Frau ist umgeben von ZIG Kerlen, die es heimlich auf sie abgesehen haben… und sie weiß das ganz genau. Sie weiß, dass sie bloß den kleinen Finger ausstrecken braucht, um ein Date zu haben, oder Sex, oder einen neuen Freund.

Ob sie diese “Macht” ausübt oder nicht, ist zweitrangig. Fakt ist, solange sie diese Macht in ihrem Leben hat, und du hast sie nicht, solange wirst du immer unter dem Druck leben, dass sie mehr Optionen hat als du, und dass du ihr weniger bedeutest als sie dir.

Ein Grund mehr, ein Parallelflirter zu sein…

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“Du bist nicht mein Typ” - Woran du erkennst, ob du auf ihrer Wellenlänge bist oder nicht

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

Manchmal gibst du dir so viel Mühe mit einer Frau… und TROTZDEM will es einfach nicht klicken.

Lass uns ein kleines “Gedankenexperiment” machen.

Stell dir vor jede Frau ist durch ihre Genetik und ihre Lebenserfahrungen “vorprogrammiert” auf einen Kerl mit einer bestimmten “Wellenlänge”. Ihr Leben lang hat sie Männer gesehen — ihren Dad, ihren Kindergartenfreund, den Typ aus der Soap im Fernsehen… alle diese Männer haben Spuren in ihr hinterlassen. Und jetzt ist sie auf einen bestimmten Prototyp geprägt.

Nicht auf ein bestimmtes Aussehen. Nicht auf eine bestimmte Größe. Nicht auf einen bestimmten Charakter. Aber auf ein bestimmtes “Feeling”, eine bestimmte “Wellenlänge”… einen bestimmten “Typ”.

Trifft sie diesen “Typ” von Mann, einen Mann mit dieser “Wellenlänge”, wird sie neugierig sein und lächeln und Fragen stellen und mehr und mehr über ihn erfahren wollen. Und trifft sie jemanden, der nicht “diesem Typ” entspricht, und nicht “auf dieser Wellenlänge” ist, wird sie zwar höflich sein, und nett, und ihm eine Chance geben… aber tief im Inneren wird sie immer das Gefühl haben, dass es nicht “das Richtige” ist.

Stell es dir vor, sie ist wie ein Radio mit voreingestellter Frequenz: Wenn die Frequenz auf 91,4 Megahertz eingestellt ist, und du sendest auf 92 Megahertz… dann ist es ganz egal, wie viel Mühe du dir gibst und wie viel Energie du reinsteckst:

Was bei ihr ankommt, wird immer durchsetzt sein mit Störungen, Verzerrungen und statischem Rauschen.

Es liegt nicht an dir.

Es liegt nicht an ihr.

Es liegt nur daran, dass ihr auf UNTERSCHIEDLICHER FREQUENZ funktioniert.

Ich sage nicht, dass es wirklich “SO IST”. Ich sage nicht, dass jede Frau wirklich nur einen “Typ” hat, auf den sie anspringt - geschweige denn, dass sie wüsste, wer dieser Typ ist und wer nicht.

Ich sage nur: Stell dir vor, es WÄRE so — und dann schau, ob dir diese Metapher hilft. Denn die Sache ist: Wenn du dich dafür runtermachst, dass es mit einer Frau nicht “klickt”, tust du weder dir noch ihr damit etwas Gutes. Es ist verschwendete Energie. Viel besser deshalb, wenn du an irgendeinem Punkt in Betracht ziehst, “Hmmm… vielleicht sind wir einfach nicht auf derselben Wellenlänge”.

Jetzt fragst du vielleicht:

“Heißt das nicht, dass ich gleich aufgeben sollte, wenn eine Frau mich nicht anspricht, oder mir nicht beim ersten Mal zurück schreibt, oder wenn mein Gespräch mit ihr stecken bleibt? Kann ich dann nicht davon ausgehen, dass wir nicht auf derselben Frequenz funktionieren?”

Nein!

Wenn du Radiosender bist, kannst du auch nicht einfach sagen, “Okay Jungs, lasst uns Strom sparen. Wir fahren unsere Sendeleistung runter auf die eines ferngesteuerten Spielzeugautos… wer unsere Frequenz richtig eingestellt hat und uns WIRKLICH empfangen will, wird schon von alleine zu uns kommen”.

Natürlich willst du weiter deine volle Sendeleistung ausschöpfen!

Du willst, dass möglichst viele Frauen möglichst viel von deinem echten Charakter zu sehen bekommen. Du willst wissen, dass DU dein Bestes getan hast, und alle Hindernisse VON DEINER SEITE aus dem Weg geräumt hast. Denn nur dann kannst du dir, wenn’s dann trotzdem nicht funktioniert, sicher sein, dass es wirklich an der Frequenz liegen muss.

Mit anderen Worten:

Bevor du zu dem Schluss kommst, “wir sind nicht auf derselben Wellenlänge”, musst du zuerst alle anderen möglichen Kommunikationsblockaden ausschließen.

Das heißt:

Du musst Mädels ansprechen (wenn du nichts aussendest, kann auch niemand was empfangen).

Du musst wissen, WAS du aussendest (wenn dein Sender keinen Inhalt hat oder bloß künstliche Werbung bringt, machen die Leute das Radio aus).

Und du musst dafür sorgen, dass das, was du aussendest, ihr deinen wahren Charakter zeigt — und zwar möglichst unverzerrt von Ängsten, Erwartungen oder Unsicherheiten (wenn dein Signal nicht klar ist sondern schon im Studio durchsetzt von Rauschen, dann kannst du auf der Funkstrecke die beste Verbindung zu ihr haben, die man haben kann, und es wird TROTZDEM so sein als wärst du auf einer völlig anderen Frequenz).

Also tu dein Bestes. Sei mutig. Mach dich frei von allem, was dich zurück hält.

Aber wenn du merkst, dass ihr Empfänger nicht auf dich anspringt, verschwende nicht deine wertvolle Energie weiter daran. Stattdessen, such weiter, und gib dich nicht zufrieden, bis du einen Empfänger gefunden hast, der perfekt auf dich abgestimmt ist. Denn dann wird alles was du tust mühelos sein — nur Spaß, nur Vergnügen, und nie wieder Frust oder Schmerz.

Das ist, wie Liebe sein soll.

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Sie zurückgewinnen (Leserfrage)

Mittwoch, März 24th, 2010

Frage:

Seit Tagen liegt meine auf Eis. Unsere ist nicht richtig beendet, wir haben aber entschlossen (eigentlich ja sie) dass wir uns erst mal für einige Zeit nich sehen. Und wie Du schon beschrieben hast, ja, ich will Sie natürlich zurück! Nun zur Frage:

Macht es in der Situation nun mehr Sinn um die zu kämpfen (Briefchen, Blumen, bla) und ihr zu Zeigen was Sie mir bedeutet, oder ist es besser sich auf sich alleine zu konzentrieren und sein Ding zu machen.

Auf der einen Seite möchte ich Ihr ja zeigen was Sie mir bedeutet, Blumen zum Valentinstag schicken etc. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass sich so ein Hinterhergerenne auch negativ auf, na ich nenns mal mögliche Chancen auswirken kann. Vielleicht merkt Sie ja auch erst nach einer Zeit ohne ein Lebenszeichen von mir was Ihr an mir fehlt.

Antwort:

Du willst deine Ex zurückgewinnen. Aus meiner Erfahrung ist es in so einer Situation immer am besten, sich erstmal um sich selbst zu kümmern.

Das Problem ist:

Solange du etwas BRAUCHST, bist du abhängig. Das bedeutet, dass du nicht du selbst bist und dich ständig “verbiegst”. Das ist kein gesunder Zustand.

Valentinsgrüße und Blumen helfen in bestimmten Situationen dabei, sie zurückzugewinnen. Nämlich dann, wenn sie dich vermisst und sich nach mehr Zuneigung von dir seht. In so einer Situation würdest du deiner damit helfen (vorausgesetzt, es wird nicht zu einer Routine).

In deiner Situation ist es aber wohl anders. So wie ich dich verstehe, WEISS dein Mädel längst, dass du sie schätzt. Du bist ihr nicht “zu weit weg”, sondern “zu nah”. Das ist wahrscheinlich auch, warum sie Abstand gewollt hat.

Ich kann nur spekulieren, aber möglicherweise hat sie im Laufe der das Gefühl bekommen, dass du Angst hast sie verlieren zu können… und dass du dich immer mehr “verbiegst”, um es ihr recht zu machen. Sie hat dann wahrscheinlich das Gefühl gehabt, als wäre sie gar nicht mehr mit DIR zusammen, sondern bloß noch mit einer weichgespülten Version die zu allem “Ja” sagt. (Kein Grund dich schlecht zu fühlen — ich hab das alles auch durchgemacht.)

Du bekommst das als Mann heute nirgendwo gesagt, aber die Wahrheit ist:

Frauen wollen nicht, dass du dich für sie verbiegst. Und wenn du es tust, fühlen sie sich erdrückt davon. Sie wollen nicht “Schuld” sein daran, dass du deine eigene Persönlichkeit wegschmeißt und deinen eigenen Willen aufopferst, nur um ihnen alles recht zu machen.

Wenn du in so einer Situation angekommen bist, ist der beste Weg (für dich, für sie und für eine mögliche neue Chance in der Zukunft), einen GROSSEN SCHRITT zurück zu machen.

Du musst ihr Luft zum Atmen geben, bevor du sie zurückgewinnen kannst.

Und du musst DIR selbst zeigen, dass du niemand Anderen “brauchst” um glücklich zu sein… dass du als Mensch auch alleine “gut genug” bist… und dass du etwas mit dir selbst anfangen kannst, auch wenn sich NICHT jemand anders um dich kümmert.

Nicht, um sie zu verdrängen oder sie nicht länger zu schätzen. Und auch nicht “um’s ihr zu zeigen” oder um ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. Sondern vielmehr um deine eigene “Abhängigkeit” und deine “Sucht” nach Aufmerksamkeit von ihr abzuschütteln und wieder zu dir selbst zu finden.

Ich meine:

Als ihr zusammen gekommen seid, fand sie dich ja schließlich interessant. Und ich schätze, dass du zu diesem Zeitpunkt einfach lockerer und unbekümmerter drauf warst als jetzt, wo du quasi “deine Felle davon schwimmen siehst”. Finde zurück zu diesem Zustand, und du kannst sie zurückbekommen.

Viele Männer ziehen sich runter mit Worten wie “Verliebtheit” oder “Liebeskummer” — aber das ist alles Bullshit. Es hat nichts zu tun mit Liebe, sondern bloß mit Ängstlichkeit und mit verletztem Ego. Wenn du kurz drüber nachdenkst, weißt du dass das stimmt. :-)

Als Männer gewöhnen wir uns diese Klischees an, weil wir sie überall zu sehen bekommen… in Filmen, in Songs, in Zeitschriften. Aber die Wahrheit ist, dass dieses kindische Verhalten bloß unsere eigene Persönlichkeit verdeckt:

So lange du ängstlich bist, solange du abhängig bist von irgendwas und es unbedingt willst oder das Gefühl hast, du könntest nur glücklich sein wenn du erst dieses oder jenes hättest… so lange verhältst du dich bloß wie ein panisches Tier auf der Flucht und lebst im Tunnelblick. Und mal ehrlich: Wie attraktiv ist das?

Die Sache ist:

Das bist nicht du.

Deshalb:

Lass all den Bullshit und das Drama fallen, atme durch, und sei neugierig auf dich selbst und auf das, was in dir drinsteckt.

In dem Moment, wo du das tust, wirst du automatisch wieder interessant für andere Menschen — und für die Mädels.

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Leserfrage: Warum kann echte Liebe nicht wehtun?

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Frage:

Ich finde deine Texte sehr wahr und weise.

Aber den letzten Satz verstehe ich nicht:

“Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du [die Frau] bekommst oder nicht.”

Tut echtes Verlangen nicht weh, wenn man sie nicht bekommen kann?

Antwort:

Danke dir Pierre!

Es ist wie du sagst: Echte Liebe tut nicht weh. Und ja, du hast Recht, das Wort “Verlangen” ist vielleicht ein bisschen irreführend.

Was ich meine ist das:

Wenn du eine Frau schön findest, wenn du lächeln musst wenn du sie siehst und es sich gut anfühlt sie glücklich zu machen… dann kannst du dankbar für dieses Gefühl sein, selbst wenn du sie noch nicht “hast”.

Jede Phase in der zwischen dir und einer Frau, die dir gefällt, ist immer nur eins von zwei Dingen: Entweder es ist Sex, oder es ist Vorspiel.

Du brauchst nicht verzweifelt zu hoffen auf irgendein großes Ereignis. Wenn du den Prozess jetzt in der Gegenwart nicht genießen kannst, dann wirst du wahrscheinlich auch in der Zukunft keine Ruhe finden. Wenn du jetzt unruhig bist, weil sie nicht mit dir ins Kino geht, dann wirst du auch später unruhig sein, wenn du mit ihr im Kino sitzt. Wenn du heute glaubst, dass dir zum Glücklichsein der nächste Schritt fehlt, dann wirst du das auch glauben, wenn du einen Schritt weiter bist. Oder zwei. Oder drei. Und am Ende kann sie neben dir im Bett liegen, und trotzdem hast du den Eindruck, dass “irgendwas fehlt”.

Es ist ganz einfach:

Wenn sie dir gefällt, und es dich glücklich macht dass es sie gibt, dann brauchst du dir keinen Kopf drum zu machen was passiert oder wann es passiert.

Du hörst überall, dass die glücklichsten Moment die sind, wo du sie küsst oder wo du mit ihr am Strand sitzt oder was auch immer — aber das stimmt nicht. Es sind nicht diese Ereignisse die dich glücklich machen. Es ist die Tatsache, dass du loslässt und aufhörst drüber nachzudenken, ob es noch besser werden könnte. Filme und Popsongs reden dir vielleicht ein, dass du nur unter solchen “besonderen Umständen” die Erlaubnis hast, den Moment zu genießen so wie er ist und mal für eine Weile NICHT nach dem nächsten Schritt zu gieren. Aber warum solltest du das nur unter “besonderen Umständen” dürfen? Aber wenn du erkennst, dass jede Interaktion mit einer hübschen Frau Vorspiel ist — dann siehst du dass diesen “besonderen Umständen” gar nicht so viel “besonderes” ist. Klar, es sind Zwischenpunkte. Wegmarkierungen sozusagen. Aber wenn du einen Weg gehst wird das Gehen doch auch nicht plötzlich “mehr wert”, bloß weil neben dir ein Meilenpfosten steht. Du genießt entweder das Laufen an sich, oder du tust es nicht. Wenn du es NICHT tust, dann kannst du dich zwar für eine Weile stolz fühlen, weil du eine bestimmte Wegmarke erreicht hast — aber der Stolz ist dann nicht von Dauer.

Das “Verlangen”, von dem du sprichst, ist das gleiche Verlangen wie wenn man als Kind ein Spielzeug will oder als Mann ein Auto. Nennen wir dieses Verlangen mal “Verliebtsein”: Du denkst, wenn du erstmal DIESE SACHE hast, wird dich das in einen glücklichen Menschen verwandeln. Und ja, wenn du es kriegst wirst du dich auch erstmal fühlen wie der König der Welt. Doch ganz egal, wie toll das Spielzeug ist — irgendwann gewöhnst du dich dran. Und dann ist der “Kick” weg, und du brauchst etwas Neues. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Ich sage nicht, dass es irgendwie schlecht wäre — aber ich sage es hat eben mit Liebe nichts zu tun.

Der Unterschied ist:

Beim “Verliebtsein” ziehst du Glück aus einer Sache oder einem Umstand. Aus etwas, das außerhalb von dir selber liegt. An solche äußeren Dinge wirst du dich, wenn du sie einmal hast, immer gewöhnen mit der Zeit. Und deshalb lässt das Glück mit der Zeit immer wieder nach, und du wirst dich immer wieder zu etwas Neuem getrieben fühlen.

Bei echter Liebe dagegen kommt das Glück aus dir selber. Echte Liebe lässt sich am ehesten beschreiben mit Dankbarkeit: Du fühlst dich glücklich und dankbar, für die Gefühle, die eine Frau in dir weckt. (Oder ein Kind, oder ein Tier, oder der Sternenhimmel, oder deine Existenz…)

Verliebtsein ist immer gerichtet auf Zukunft — und deswegen ist es verbunden mit Unsicherheit und Angst.

Echte Liebe dagegen lebt immer im “Jetzt” — und deswegen ist es unmöglich, dass sie dich unsicher macht oder ängstlich.

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Leserfrage: Ist es dreist, beim ersten Treffen getrennt zu bezahlen und ihr nichts auszugeben?

Samstag, Juli 4th, 2009

Frage:

Eine Frage zum ersten Date. Wie schaut es da mit dem Bezahlen aus? Habe von dir letztens die “manipulierst du sie”-Mail bekommen und frage mich seitdem, ob man sie auch zahlen lassen soll oder nicht.

Ich würde es aber dreist finden, weil man derjenige ist, der das Mädel eingeladen hat.

Antwort:

Beim Bezahlen oder nicht Bezahlen geht es nicht um’s Geld. Weder dir, noch dem Mädchen.

Worum es wirklich geht, ist die Botschaft, die du damit über eure sendest.

Die Grundregel ist:

Beziehungen sind nur gesund, wenn sie auf Austausch basieren.

Es ist okay, einer Frau etwas zu geben, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat. Das hat nichts zu tun mit Geiz oder mit Kleinkariert-Sein. Es hat etwas damit zu tun, die Frau als gleichwertig zu respektieren.

Stell dir vor du bist Bill Gates. Du kannst locker ihren Eiskaffee mitbezahlen, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf deine Lebensqualität hätte. Sie dagegen muss sich die 5 EUR vielleicht von ihrem Taschengeld absparen — und muss dafür vielleicht beim nächsten McDonald’s-Besuch mit ihren Freundinnen auf den McFlurry verzichten.

Wäre es in so einer Situation nicht angemessen, ihr den Kaffee mit zu bezahlen?

Ich finde nicht.

Die Botschaft, die du damit sendest wäre: “Du bist besser dran mit meiner Hilfe”.

Außerdem läufst du Gefahr, dass sie dein Verhalten noch auf eine andere Weise versteht. Nämlich als: “Ich will mich bedanken dafür, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit mir zu treffen”.

Moment.

Was ist daran falsch, sich zu bedanken?

Falsch daran ist, dass sie, wenn sie sich mit dir trifft, doch nicht dir einen Gefallen tut! Sie trifft dich doch nicht, damit du etwas davon hast. Ihr habt beide etwas davon. Du bist neugierig auf sie, und sie ist neugierig auf dich.

Was ist fair daran, wenn nur du dich bedankst?

Der wahre Grund, warum Männer bezahlen wollen, hat nichts zu tun mit Fairness:

Sie glauben, die Frau würde ihnen einen Gefallen tun damit, dass sie zum Treffen erscheint. “Sie könnte in der Zeit so viele andere tolle Dinge machen als mit mir hier rumzusitzen — und deswegen möchte ich mich revanchieren” — so ungefähr denken Männer oft.

Der Grund ist:

Sie glauben, dass sie mehr Interesse an der Frau haben als die Frau an ihnen hat. Oder einfacher: Dass sie weniger wert sind als die Frau, und dass ihre Zeit weniger wert ist als die der Frau.

Natürlich sind diese Botschaften subtil. Gerade wenn es um eine kleine Rechnung geht, möchte man oft sagen, “ach komm, ist ja kein großes Ding”. Aber Vorsicht: Die Stimme, die dir das einflüstert, ist oftmals eben gerade nicht deine Vernunft oder deine Menschenliebe. Oftmals ist es der Teil von dir, der denkt, du hättest diese hübsche Frau nicht verdient und müsstest sie mit einem Dankeschön manipulieren, damit sie einen Grund hat dich wiederzusehen.

Bist du mit einer Frau zusammen, ist es okay, wenn du ab und an einfach mit bezahlst. Wenn sie dich gut behandelt in der , und gerade wenn die Rechnung klein ist, wäre es unnatürlich wenn du nicht die zwei Euro mitbezahlen würdest.

Die Regel sollte sein:

Bezahl für sie mit, wenn du an ihrer Stelle auch für einen Kumpel mitbezahlen würdest.

Mit Kumpels weißt du genau wann es okay ist und wann nicht:

Manchmal bietet es sich einfach an, dass du für ihn mitzahlst. Du tust das nicht, weil du etwas willst von ihm oder weil du ihn manipulieren willst — sondern du tust es, weil du weißt, dass er in ähnlichen Gelegenheiten das gleiche für dich tut.

Auf der anderen Seite aber würdest du nie auf die Idee kommen, bei jedem Treffen für deinen Kumpel zu bezahlen. Würde er das erwarten, würdest du dir ausgenutzt vorkommen — und zwar zu Recht.

Nur solange sich eure Gefallen in der insgesamt die Waage halten, ist euer Verhältnis ausgeglichen und gesund.

Und mit Frauen ist es nicht anders.

Klar kannst du versuchen, Erwartungen und Abhängigkeiten heranzuzüchten. Doch damit verdrängst du das Interesse, dass die Frau an dir selber hat durch das Interesse, dass sie an Geschenken und kostenlosen Getränken hat.

Viele Männer glauben nicht, was sie eigentlich anrichten, wenn sie etwas so “gut Gemeintes” tun.

Hier ist was Wissenschaftler rausgefunden haben in einem Experiment mit Kindern:

Sie haben den Kindern Buntstifte gegeben und malen lassen. Dann haben sie die Kinder in zwei Gruppen geteilt — Gruppe A und Gruppe B — und haben sie wieder malen lassen. Diesmal aber haben sie eine Belohnung eingeführt. Als “Dankeschön” dafür, dass sie so schön gemalt haben, wurden Gruppe A Bonbons versprochen. Die Wissenschaftler wollten sehen, welchen Effekt die Belohnung auf das Verhalten der Kinder hat. Die Belohnung wurde deshalb nur Gruppe A versprochen. Hinterher dann, im Anschlusstest, wurden dann beide Gruppen wieder zusammen malen gelassen. Ohne Versprechen für eine Belohnung. Das Ergebnis: Die Kinder aus Gruppe A hatten keine Lust zu malen, wenn sie nichts dafür bekommen. Sie hatten angefangen, eine Belohnung zu erwarten. Die Freude am Malen selber hatten sie verloren. Gemalt haben nur noch die Kinder aus Gruppe B — sie hatten nie eine Belohnung versprochen bekommen, und sie haben es einfach getan, weil ihnen das Malen selbst Spaß gemacht hat.

Kurz:

Wenn du jemandem regelmäßig einen Gefallen tust, baust du damit eine Erwartungshaltung auf für die Zukunft.

Der Andere wird sich über deinen Gefallen später nicht mehr freuen — er erwartet ihn einfach.

Und vor allem:

Er verliert auch die Freude an der Sache selbst, und er tut sie nur noch wegen der Belohnung.

Und das alles passiert ganz automatisch. Es hat nichts zu tun mit dem Charakter des Anderen oder damit, dass er eine manipulative Person wäre, die Andere gerne ausnutzt. Es ist einfach die Nebenwirkung von Belohnungen.

Deswegen gilt:

Wenn du einer Frau etwas ausgibst, darf es nie eine einseitige Belohnung sein. Jeder Gefallen, den du ihr tust, muss die Gegenleistung sein für etwas, das sie für dich getan hat.

Hast du eine längere mit einer Frau, kannst du gelegentliche Ausrutscher hier vielleicht noch korrigieren. Wenn du merkst, dass es in die falsche Richtung läuft, kannst du die Dinge dann unter Umständen noch geraderichten, bevor es zu spät ist.

Beim ersten Treffen aber ist es anders.

Das erste Treffen setzt den Maßstab für den Rest der .

Das erste Treffen mit einer Frau ist praktisch der “Trailer”, der ihre Erwartungen an dich für die Zukunft setzt. Bezahlst du hier aus “Nettigkeit” ihre Rechnung mit, stellst du damit leicht die Weichen in eine manipulative, ungesunde , in der du dir ihre Zuneigung regelmäßig neu “erkaufen” musst.

Meine Regeln fürs Bezahlen oder Nicht-Bezahlen sind deshalb:

  • Lade Sie zum ersten Treffen nie ein.
  • Beim ersten Treffen bezahlen beide getrennt.
  • Wenn sie kein Geld dabei hat, ist es ganz normal dass du es ihr auslegst und es sie auch tatsächlich zurückzahlen lässt.
  • Ausgeben kannst du ihr das erste Mal etwas, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und nachdem sie etwas für dich getan hat.
  • Frauen, mit denen du nicht geschlafen hast, gibst du nur etwas aus, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat und du nicht die Absicht hast, mit ihr zu schlafen. Wenn du hier mogelst, manipulierst du und machst es tatsächlich nur schwerer für dich.
  • Wer wem Gefallen tut und Sachen ausgibt muss über die insgesamt ausgeglichen sein. Bezahl ihr nie etwas, wenn du nicht auch einem Kumpel an ihrer Stelle etwas bezahlen würdest.

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“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

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Die zwei Arten von Liebe

Sonntag, April 19th, 2009

Echte Liebe macht nicht unglücklich.

Dieser Satz überrascht viele Menschen: Denn ist nicht Liebe das, was uns Herzschmerz macht und Liebeskummer?

Tatsächlich verwenden wir das Wort “Liebe” für zwei ganz unterschiedliche Gefühle:

Da ist zum einen die unreife, egoistische Liebe. Sie ist das Gefühl, dass uns Dinge sagen lässt wie…

Ich brauche sie.

Ich will nicht leben ohne sie.

Ich tue alles für sie, damit sie Zeit mit mir verbringt.

Egoistische Liebe ist ein Vorwand. Wir reden uns ein, es ginge uns um den anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit geht es uns um uns selbst:

Es geht uns darum, wie wir uns selbst fühlen. Und es geht uns um die Leere in unserem eigenen Leben.

Echte, selbstlose Liebe ist davon völlig verschieden.

Echte Liebe lässt uns sagen…

Nur wenn sie glücklich ist, fühle ich mich gut.

Alles was sie tut ist wundervoll — egal, ob ich es verstehe oder nicht.

Egal wie egoistisch, zickig und kompliziert sie sein kann — ich liebe jede einzelne Eigenschaft an ihr.

Echte Liebe geht über uns selbst hinaus. Es geht nicht darum, dass wir selbst bekommen, was wir wollen. Es geht darum, sie glücklich zu sehen.

Echte Liebe hat nichts zu tun mit Selbstaufgabe:

Um echte Liebe empfinden zu können, musst du zuerst dich selber verstehen und lieben. Du musst gefunden haben, was dir wichtig ist. Du musst entdeckt haben, was der Sinn in deinem Leben ist (und nein, es reicht nicht, ihn in der Liebe für eine Frau zu suchen). Und du musst fühlen, das alles okay ist, so wie es ist, und dass dein Leben wundervoll ist, egal, wie viele Wolken gerade die Sonne verdecken.

Wenn du dich selbst leer fühlst, kannst du keine Liebe geben. Du kannst nur Liebe saugen von anderen — von ihr.

Dass zwei Hälften ein Ganzes ergeben stimmt eben nicht in der Liebe. Zumindest nicht in der echten Liebe:

Echte Liebe ist der Überfluss an Glück in deinem Leben, den du einer anderen Person schenkst, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Das ist der Grund, warum echte Liebe dich niemals unglücklich machen kann.

Wenn du wissen willst, ob du wirklich liebst oder bloß gierst, frag dich:

“Sind es meine Gefühle für sie, die mich zu einem glücklicheren Menschen machen — oder ist es nur das, was sie mir zurück gibt?”

Es ist nichts falsch daran, eine Frau zu wollen, ohne sie zu lieben. Lieben lernen kannst du sie meist ohnehin erst, nachdem du sie wirklich kennst.

Doch auch Wollen ist nicht gleich Wollen:

Du kannst entweder nach ihr gieren — abhängig sein von ihr, alles andere aufgeben für sie und dich unterordnen, alles nur für ein kleines Stück von ihr.

Oder du kannst sie verlangen — ihr in die Augen sehen und ihr ins Ohr flüstern, wie sexy du sie findest, und doch dabei gleichzeitig du selbst bleiben und dein Leben genießen.

Wer immer sich selbst aufgibt und den von Herzschmerz gepeinigten spielt:

Es hat nichts zu tun mit ihr.

Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du sie bekommst oder nicht.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)

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Liebeskummer-Hilfe: 7 bombensichere Tipps gegen Liebeskummer

Freitag, März 27th, 2009

Was tun bei Liebeskummer

“Was tun gegen Liebeskummer?” — an irgendeinem Punkt im Leben fragt das sich jeder Mann einmal.

Egal, ob deine Freundin Schluss gemacht hat oder du einfach nur unglücklich verliebt bist: Liebeskummer raubt dir die Konzentration am Tag, den Schlaf in der Nacht und den Spaß an deinem Leben.

Und vor allem:

Dein Liebeskummer hilft weder DIR noch IHR etwas.

Doch das ist nur die logische Seite der Medaille.

Liebeskummer kommt in verschiedenen Phasen. Und nicht immer, wenn jemand fragt “Was tun bei Liebeskummer?” will er auch wirklich etwas tun gegen Liebeskummer.

“Wie bitte?”, wirst du jetzt vielleicht fragen, denn natürlich ist dein Liebeskummer ein Problem für dich. Sonst hättest du schließlich auch nicht nach Hilfe gesucht, nicht wahr?

Doch so einfach ist es nicht.

Es gibt einen Grund, warum die meisten Tipps gegen Liebeskummer nicht funktionieren.

Ganz ehrlich:

Wenn ich unglücklich verliebt bin und ich könnte das Gefühl mit einem Fingerschnipp abstellen — ich würde es nicht tun. Wenn mir jemand Liebeskummerpillen anbieten würde, mit denen der ganze Spuk sofort ein Ende hätte und ich mein Leben wieder normal und glücklich und ohne Gedanken an sie weiterleben könnte — ich würde sie nicht nehmen. Jedenfalls nicht in der ersten Phase.

Was ist die erste Phase? Die erste Phase ist die, in der du dir gerade erst eingestehst, dass diese eine bestimmte Frau etwas ganz besonderes ist und du sie auf keinen Fall verlieren willst.

Es ist der Punkt, an dem du bewusst deine eigene Schwäche zulässt — und du tust es, weil es sich gut anfühlt. Es gibt der ganzen Sache nämlich einen Sinn und eine Bedeutung.

Und genau das ist der Punkt:

Wir Menschen glauben zwar immer, dass wir Glücklichkeit suchen. Wir denken, dass wir alle zu jeder Zeit lustig sein und lachen wollen. Aber das stimmt eben gerade nicht.

Was wir wirklich suchen ist SINN.

Wir tun nicht das, was uns am glücklichsten macht, sondern das, was uns am ehesten das Gefühl von Bedeutung gibt.

Das ist der Grund warum Menschen sich in Gefahr begeben um anderen zu helfen.

Das ist der Grund warum Menschen wegen einem Strafzettel vor Gericht ziehen, obwohl die fünf Euro den Aufwand und den Stress längst nicht wert wären.

Und das ist auch der Grund, warum wir uns einreden nur mit dieser einen Frau glücklich sein zu können, die wir nicht haben können.

Wenn dir das erstmal klar ist, wirst du auch verstehen, warum die meisten Liebeskummer-Tipps nicht helfen:

Du wirst sie zwar lesen und verstehen.

Aber solange du in der ersten Phase bist wirst du sie niemals anwenden:

Du hast hart für diesen Liebeskummer gearbeitet, und er gibt dir das Gefühl, etwas von Bedeutung zu tun. Wenn du das jetzt alles kaputt machen würdest, würdest du dich bloß fühlen als hättest du deine eigenen Gefühle verraten und dich selbst sabotiert!

Tipps gegen Liebeskummer funktionieren nur in der zweiten Phase.

Erst in der zweiten Phase bist du wirklich offen dafür, etwas zu tun gegen deinen Liebeskummer.

Das einzige, was dich in der Phase noch zurückhält ist deine eigene Trägheit und Langeweile:

Du bleibst verliebt, weil du dich nicht neu verliebst.

Und du bleibst fixiert auf diese eine Frau, weil es gerade nichts anderes gibt aus dem du mehr Bedeutung schöpfen könntest.

Liebeskummer überwinden ist in dieser Phase nur noch eine Frage der Ablenkung.

“Was tun bei Liebeskummer” ist dann ein Kinderspiel:

1. Triff die Entscheidung dass du wirklich nach vorn willst.

Triff die Entscheidung, dass du dich jetzt wieder auf die Zukunft konzentrieren willst. Lass los. Und Sei neugierig auf die Überraschungen, die das Leben für dich als nächstes auf Lager hat.

2. Lösch sie aus deinem Handy.

Meinetwegen übertrag ihre SMS auf den PC und archivier sie dort, aber sieh zu dass du sie aus deinem Blick verbannst. Sie lebt ihr Leben weiter - also tu du das auch.

3. Geh allem aus der Bahn, was dich an sie erinnert oder melancholisch macht.

Vermeide klischeehafte Liebesschnulzen im Fernsehen und schmeiß alles weg, was dich an sie erinnert. Und wenn du das nicht über’s Herz bringst, sperr es wenigstens so weg, dass es dir nicht mehr von alleine unter die Augen kommt.

4. Geh auf Abstand.

Wenn du mit ihr “freundschaftlichen” Kontakt hast, geh auf Abstand.

Und nein, das ist nicht böse gemeint ihr gegenüber: Keiner von euch beiden hat schließlich etwas davon, wenn du ihr und dir selbst etwas platonisches vorheuchelst, während du abends im Bett von ihr träumst.

5. Füll deine Träumzeiten mit Beschäftigung.

Beobachte dich selbst und finde raus, in welchen Situationen du an sie denkst. Das sind die Momente, in denen du zuviel Zeit und zu wenig Beschäftigung hast. Füll sie aus mit etwas, das dich beschäftigt. Fang an, Bücher zu lesen — abends vor dem Einschlafen, im Bus oder in der Straßenbahn. Damit lenkst du dich nicht nur sinnlos ab, sondern machst dich interessanter, weltoffener und selbstbewusster (meine persönlichen Favoriten: Shantaram, Der Ursprung). Und falls du nicht gern liest, probier es mit Hörbüchern für deinen MP3-Player…

6. Tu was dir Spaß macht.

Überleg dir, was dir Spaß macht — und dann tu mehr davon: Hobbies, Freunde, spielen, Geschäftsideen, Dinge reparieren, reisen, Musik… Du schuldest dir selbst dass du rausfindest worin du gut bist und was dir Spaß macht. Die Mädels tun das schließlich auch.

7. Flirte mit anderen Mädels.

Ich werde dir jetzt nicht sagen, was für tolle Mädels du kennenlernen wirst — denn ich weiß, dass du mir das im Moment sowieso nicht glauben wirst.

Jede Frau wird für dich wahrscheinlich erstmal nur wie ein billiger Ersatz wirken. Und du wirst auch nicht wirklich interessiert sein an jemand Neuem. Aber gerade das ist dein großer Vorteil!

Wenn du jetzt flirtest — egal ob im echten Leben oder auf StudiVZ & Co. — ist dir das Ergebnis egal. Du bist nicht auf der Suche, sondern experimentierst nur. Und das bedeutet, dass du lockerer, witziger und natürlicher sein wirst als du es sonst jemals könntest.

Und du weißt ja wie es ist mit der Liebe:

Die Liebe ist wie eine Katze — sie kommt von alleine zu dir, sobald du aufgehört hast sie zu verfolgen.

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Der Mythos Traumfrau

Sonntag, März 1st, 2009

Den meisten Männern geht es nicht darum, ein Frauenheld zu werden.

Viele meiner Leser kommen zu mir, weil sie eine ganz bestimmte Frau für sich gewinnen möchte. Und der weit überwiegende Teil möchte nur seine Flirtfertigkeiten trainieren, um dann bereit zu sein, wenn ihm eines Tages die Traumfrau über den Weg läuft.

Für unerfahrene Männer ist “die Traumfrau” jedoch so etwas, wie “die richtige Gelegenheit”:

Man verbringt den größten Teil seines Lebens damit, auf sie zu warten.

Der Grund dafür ist einfach:

Viele von uns denken immernoch in festen Kategorien. Wir tun so, als gäbe es zwischen Mann und Frau nur “ein” oder “aus”. Entweder man ist “zusammen”, oder man ist es nicht. Entweder man ist “verliebt”, oder man ist es nicht.

Wir kleben diese Etiketten auf unsere Beziehungen, weil wir es überall so sehen. Unsere Eltern machen es uns so vor. In Zeitschriften und Ratgebern wird es uns so erzählt. Und in Filmen und Fernsehserien ist es schließlich auch nicht anders.

Doch wieviele Probleme machen wir uns damit?

Wenn man genau hinsieht, gehen die allermeisten Probleme mit Liebeskummer und die allermeisten Beziehungsprobleme auf dieses Schachteldenken zurück.

Nehmen wir das Beispiel Liebeskummer:

Liebeskummer entsteht, wenn wir uns einreden, wir seien in jemanden verliebt — und wenn dieser Jemand unsere Gefühle aber scheinbar nicht erwidert. Das Problem entsteht nur, weil wir unser Interesse gleich in Liebe umdeuten. Wir denken uns:

“Au weia. Ich merke, dass ich seit einiger Zeit besonders interessiert an diesem Mädel bin. Sie gefällt mir. Ich muss es mir wohl eingestehen: Ich bin über beide Ohren verliebt!!!”

Doch das ist natürlich Quatsch.

Nur weil man Interesse an einer Frau hat, nur weil sie einem gefällt und nur weil man vielleicht gerne mit ihr Zeit verbringen und die Dinge zum Knistern möchte, heißt das noch lange nicht, dass man diese Frau liebt.

Man ist einfach nur interessiert an ihr.

Der Unterschied ist gewaltig:

Wer “interessiert” ist, kann sich guten Gewissens nebenher auch noch anderweitig umschauen. Wenn ich an Lisa interessiert bin, kann ich mich nebenher auch noch mit Anna treffen und mit Franziska rumknutschen. Da ist nichts dabei.

Rede ich mir aber ein, dass ich “verliebt” bin, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Dann ist sie nämlich die Einzige. Für meine Augen darf es dann nur noch diese eine Frau geben. Würde ich dann noch anderen Mädels hinterherschauen — das wäre pures Fremdgehen!

Bei Beziehungsproblemen ist es genauso. Auch hier liegt das Problem oft nicht in der , sondern an dem Etikett, das wir voreilig draufgeklebt haben.

Weil wir glauben, man “müsse sich entscheiden” zwischen “zusammen sein” und “nicht zusammen sein”, machen wir aus jedem Abenteuer eine feste — einfach, weil “man das eben so macht”. Was wir aber oft nicht sehen: Es gibt unterschiedliche Beziehungen.

Es gibt Hassbeziehungen. Es gibt Spielbeziehungen. Es gibt Sexbeziehungen. Es gibt Kumpelbeziehungen. Es gibt Kumpelbeziehungen mit Sex. Es gibt offene Beziehungen. Und, ja, es gibt natürlich auch feste, exklusive Beziehungen.

Wir tun oft so, als ob “” = “exklusive ” wäre — ganz automatisch, ohne freie Entscheidung. Versteh mich nicht falsch: Natürlich haben exklusive Beziehungen ihren Platz. Aber ob man zu Gunsten einer Person auf alle anderen Beziehungen verzichten will oder nicht, diese Entscheidung muss man schon selber treffen. Und zwar, nachdem man sich gegenseitig “ausprobiert” und die mit Beziehungen zu anderen Frauen vergleichen hat.

Wer das nicht tut, und sich einfach “hineinrutschen” lässt, wird früher oder später frustriert…

Und dann beginnt sie aufs Neue:

Die blinde Suche nach der Traumfrau.

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