Archiv der Kategorie 'Flirten im Alltag'

Das Leben aus der Sicht einer schönen Frau

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Sexy Girls in Thailand

Gastbeitrag von Mark Manson, practicalpickup.com (übersetzt aus dem Englischen)

Attraktive, heiß begehrte Frauen haben ein leichtes Leben, oder? Sie bekommen immer, was sie wollen, sie fallen immer auf und alles wird ihnen geschenkt, so scheint es. Sie haben keine Probleme, ein Date zu bekommen oder jemanden abzuschleppen. Das läuft alles von ganz allein.

So einfach ist es aber nicht.

Ich war gerade einen Monat in Thailand und meine Erfahrungen mit Frauen hier waren…hhmmmm, sagen wir mal, anders.

Falls ihr es nicht wisst, nirgendwo sonst auf der Welt dürfte es so einfach sein, Sex zu haben, wie in Thailand – besonders als Weißer. Dafür gibt es gute Gründe. Achtzig Prozent der jungen Frauen hier sind entweder Prostituierte, nur aufs Geld aus oder von der westlichen Kultur besessen – oder sogar eine komische Mischung aus all dem.

(Denkt dran, bevor ihr euch abturnen lasst von der ganzen Geldgeilheit hier, ein Mädchen zum Essen auszuführen kostet hier nicht mehr als einen Euro. Und dann ist sie vielleicht noch ohne Strom oder fließendes Wasser aufgewachsen, mit sechs hungernden Geschwistern und einem Vater, der sie missbraucht hat.)

Die Frauen hier lieben weiße Männer. Die Thai-Männer sind von Natur aus eher klein, still und haben keine Manieren. Die weißen, westlichen Männer hingegen mit ihrer kräftigen Statur, ihrem kantigem Kinn und ihren dicken Brieftaschen sind für die Frauen hier der Hauptgewinn.

Sagen wir es mal so – und das ist nicht übertrieben – wenn du weiß bist, größer als 1,60 Meter und jünger als 40, bist du eigentlich ein Supermodel, dass jedes Mädchen mit nach Hause nehmen kann – JEDES MÄDCHEN. Und der Effekt ist der selbe, wenn du schwarz, Indianer, Latino, kleiner oder übergewichtig bist – nur etwas schwächer.

Ein Beispiel. Ich habe die letzten 30 Tage in einer kleinen Stadt am Strand von Phuket gelebt, etwa eine halbe Stunde weg von den ganzen Partys und Prostituierten in Patong und etwa eine dreiviertel Stunde weg von der Hauptstadt der Insel. Ich bin also ganz und gar nicht in einer Partyzone und bin nur vier Mal ausgegangen in der ganzen Zeit. Aber ich werde drei bis fünf Mal am Tag angemacht – nicht in Bars oder Clubs – sondern einfach auf der Straße. Kellnerinnen setzen sich hin, um mit mir zu reden; Frauen rufen mir von der anderen Straßenseite was zu und ich hatte bereits zwei Heiratsanträge und etwa drei bis vier eindeutige Angebote pro Woche. Und da sind die Prostituierten in Patong noch gar nicht mitgezählt.

Um es klar zu sagen, hier bin ich der perfekte Mann, ein Volltreffer.

Und das Interessante bei dieser ganzen Aufmerksamkeit, all diesen Angeboten und der Belästigung – und das ist es wirklich nach einer Weile – ist, wie sich deine Denkweise verändert. Nach zwei Wochen hatte meine Einstellung merklich gewechselt. Nach einem Monat fühlte ich mich wie in der Twilight Zone. Selbst die einfachsten Datingtricks schienen eher wie ein Fluch auf mir zu liegen.

Ich wurde die Person, die ihre Schönheit und ihren Status nutzen kann, um all die Aufmerksamkeit und Gefallen zu bekommen, die sie will. Ich bin plötzlich auf der anderen Seite und kann sagen, wie es ist, begehrt zu sein und was wir daraus lernen können.

Das Ende von Sex, wie wir ihn kennen

Die erste Veränderung dreht sich um Sex. In der ersten Woche habe ich mit zwei Mädchen geschlafen, an den einzigen beiden Tagen, an denen ich aus war. Ich hätte wahrscheinlich auch mit vier oder fünf Mädchen schlafen können, aber bin bei einer geblieben (Verflixt!).Wenn ich gewollte hätte, hätte ich an jedem Tag mit einem Mädchen schlafen können (Ich habe ein paar Australier getroffen, die das auch tatsächlich gemacht haben).

Aber Sex war sehr schnell nicht mehr das Wichtigste. Du kennst das Sprichwort „Man will immer das, was man nicht haben kann“. Und es war so wahr in dieser Situation! Ich denke, in unserer westlichen Gesellschaft rührt unsere Besessenheit von Sex daher, dass er immer von uns ferngehalten wird und teilweise immer noch ein Tabu ist in unserer Kultur, besonders in den USA.

Hier ist es so gewöhnlich wie Gassi gehen. Und deswegen geht der ganze Spaß dabei verloren. Normalerweise ist das Flirten und die ganze Anbahnung ein faszinierendes Abenteuer, bei dem wir schließlich mit dieser glückseligen Erfahrung Sex belohnt werden – hier ist es etwa so spannend wie die Auswahl eines Steaks von der Speisekarte.

Wenn du das liest, denkst du vielleicht „Wow, das klingt ja echt super!“, und das ist es auch – für etwa drei Tage. Danach bist du gelangweilt. Und du bemerkst, dass beiläufiger Sex langweilig geworden ist und wunderst dich, wo deine Männlichkeit geblieben ist. Aber ich schweife ab…

Denn man kann sich diese Erfahrung zu Hause nützlich machen. In den USA geht man davon aus, dass Mann und Frau geil sind und gerne Sex haben, Männer denken STÄNDIG daran, aber Frauen können auch ein paar Wochen oder sogar Monate ohne.

Natürlich denken wir Männer dauernd daran, wir wissen schließlich nicht, wann es wieder so weit ist! Frauen hingegen können fast immer Sex haben, also müssen sie sich nicht so sehr darum kümmern. Aber es ist interessant zu sehen, was passiert, wenn sich die Rollen vertauschen.

Der richtige Platz, die falsche Zeit

Pro Woche machen mich hier etwa 20 bis 40 Frauen an, in Patong kommen pro Nacht noch Mal zehn bis 20 hinzu. Frauen, die AUF MICH zukommen. Durchgehend. Bis zu dem Punkt, wo ich es gar nicht mehr registriere.

Das Interessante ist meine Reaktion darauf, die sich bei mir entwickelt hat. Und die hat kaum was mit dem Mädchen selbst zu tun. Sofern sie nicht außergewöhnlich scharf ist (und das ist selten), kommt es fast nie darauf an, was sie sagt, was sie tut oder wie sie aussieht. Wenn ich nicht in Stimmung zum Flirten oder für Sex bin, ist sie mir egal.

Um es deutlich zu machen: Ihr Erfolg wird eher von meiner Stimmung als von ihrem Verhalten bestimmt. Wenn ich es eilig habe oder gerade über berufliche Sachen nachdenken muss und ein Mädchen spricht mich an, versuche ich reflexartig das Gespräch abzuwürgen. Es hat nichts damit zu tun, dass ich sie nicht mögen würde oder sie ein schlechter Mensch ist, nicht mal, dass sie nicht attraktiv ist, sondern einfach weil ich nicht in Stimmung bin. Lass mich alleine.

Diese Denkweise ist natürlich ein Luxus, weil ich weiß, dass es noch viele Gelegenheiten geben wird.

Andrerseits, wenn ich ein Mädchen haben will (was immer weniger passiert), braucht es keine zwei Minuten, um eine zu bekommen. An einem Samstag ging ich mit einem kanadischen Kumpel nach Patong. Wir hatten gerade eine Woche Muay Thai-Boxen hinter uns und wollten uns besaufen und Sex haben.Wir tranken was, sahen uns um und erblickten zwei heiße Thai-Miezen, die an einer Stange neben dem Dancefloor tanzten. „Lass uns da hoch und mit denen tanzen“, schlug mein Kumpel vor. Nie im Leben lassen die das zu, dachte ich. Und dann fiel mir wieder ein, wo ich war.

Wir sprangen hoch und die beiden Mädels grinsten und tanzten sofort mit uns. Es waren keine Nutten, nur zwei ganz normale thailändische Mädchen, die vielleicht hofften, einen Touri abzuschleppen. Leute wie wir.

Wir tanzten zehn Minuten eng mit ihnen, dann sind wir abgehauen. Warum? Nicht, weil sie hässlich waren. Nicht, weil wir sie nicht mochten. Es war, weil wir es konnten. Es würden noch viele andere kommen, also warum nicht?

Ich hatte so was über begehrte Frauen immer schon vermutet, aber erst jetzt, als ich es hier selbst erlebt habe, weiß ich Bescheid. Ob du bei einem Mädchen Erfolg hast – besonders bei sehr hübschen – hängt viel mehr davon ab, wie sie gerade drauf ist, als von der Taktik der Männer, die sie ansprechen.

Mit anderen Worten: Je sexier das Mädchen, um so schwieriger wird es. Du musst sie in einem günstigen Moment erwischen oder/und etwas Besonderes machen, das sie überrascht. Und das bringt mich zu meinem nächsten Punkt.

Zeig mir etwas Gutes

Ich denke mal, wenn man der Hälfte der Thaimädchen, die mich angeflirtet haben, Englisch beibringt und sie in einer amerikanischen Stadt absetzt, machen sie in 30 Sekunden einen Typen klar. Sie sind süß. Manche sind echt heiß. Und oft sind sie witzig. Und unglaublich offensiv.

Aber ich muss sagen, diese Reise hat mir die Sichtweise unserer Frauen vor Augen geführt: Ständig kommt jemand an, aber er hat nichts Interessantes zu bieten. Das frustriert und nervt. Es ist nichts Persönliches, nicht dass diese Mädchen irgendwie blöd sind oder so. Sie haben einfach nichts zu bieten, was mich interessiert.

Ich hänge rum mit meinen Freunden, wir trinken etwas, und irgendein Mädchen pflanzt sich auf meinen Schoß, erzählt mir, wie toll ich bin bla bla…und das ist alles. Sie sitzt einfach nur da und nicht mehr.

Das ist die weibliche Version von „Annähern und langweilige Interviewfragen stellen“ (ein Punkt aus meinen Ratgebern). Und das muss schief gehen, vor allem, weil es wirklich verzweifelt ist.

Ich weiß, dass das armselig klingt, aber ich würde morden für ein Mädchen, das irgendein interessantes Hobby oder eine besondere Leidenschaft hat oder mit mir über irgend etwas Neues und Interessantes reden kann. Aber in meiner ganzen Zeit hier habe ich nur ein einziges Thaimädchen getroffen, die so drauf war.

Und jetzt ratet mal? Sie hat einen 30-jährigen Typen aus Kalifornien, der mit ihr acht Monate im Jahr in Thailand verbringt. Er ist ein cooler Typ, nicht einer von diesen gruseligen, alten Knackern, die man da manchmal rumkreuchen sieht.

Und warum hat sie so einen Typen? Weil sie wundervoll ist! Sie ist cool, sie ist witzig, sie hat Persönlichkeit und kann über alles Mögliche reden. Sie hat mir gezeigt, wie man Reis aus Bambusrinde herausschälen kann und wie man Kokosnüsse aus dem Baum schüttelt. Sie hat mir ihr Motorrad für einen Tag geliehen. Sie musste das nicht tun, sie wollte ja nichts von mir. Sie ist einfach nur ein richtig cooles Mädchen, und deswegen hat sie es als eine der wenigen auch geschafft, sich einen Typen aus dem Westen zu angeln.

Ich weiß, dass es eine Sprachbarriere gibt, also will ich auch nicht zu hart sein zu diesen Mädchen. Aber ich war ja auch auf der anderen Seite. Wenn du der Verführer bist, ist es dein Job, interessante Kommunikation zu machen. Du gehst ja auch nicht einfach hin und sagst „Hier sind meine Möpse“.

Deswegen mag ich auch keine Stripclubs in den USA. Du bezahlst ein Heidengeld, damit sich ein hübsches Mädchen auf deinen Schoß setzt und dafür ihren Mangel an Enthusiasmus und Persönlichkeit offenbart. Eine kleine verzweifelte Welt.

Ich sage das eigentlich in allen meinen Produkten und Seminaren, aber fragt euch mal selbst: Was unterscheidet euch von den letzten zehn Typen, die sich mit der Frau unterhalten haben? Was macht euch einzigartiger, attraktiver? Wenn du das nicht sofort beantworten kannst, wirst du es mit den richtig heißen Ladys niemals hinkriegen.

Es klingt hart, aber wenn die Frau hier in Thailand mir nichts zu sagen hat, wenn sie mich nicht irgendwie emotional anregen kann und mir was vorspielt, stehe ich auf und gehe einfach. Es ist nichts Persönliches. Ich mache es, weil ich es kann.

Wenn du Frauen ansprichst und sie weggehen, liegt es wahrscheinlich daran, dass du nur zeigst „Ich habe einen Penis und finde dich sexy“. Das ist zwar nett, aber WAS NOCH?

Ausdauer zahlt sich aus

Ich bin jetzt in den letzten zwei Wochen in so einer Art entspanntem Zölibat gelandet. Zu einem gewissen Grad. Ich hänge mit ein paar Touris rum. Sie wollten etwas Gesellschaft und es war echt witzig und es brauchte mehr als einfach nur weiß zu sein.

Zu den Thaifrauen hatte ich in der letzten Hälfte meines Aufenthaltes ein eher asexuelles Verhältnis. Mit zwei Ausnahmen: Rose und Kwan.

Rose arbeitet an der Bar die Straße runter. Vor einem Monat hat sie „Hallo“ gesagt und gelächelt, als ich vorbei gegangen bin. Das ist ganz normal, nicht nur für thailändische Frauen, sondern für die thailändische Kultur allgemein (sehr freundlich). Ich hab mir nichts weiter gedacht und bin weiter. Irgendwann hat sie mich dann mal auf einen Drink eingeladen. Sie setzte sich zu mir und sagte, ich sei sehr schön. Sie ist schon etwas über ihren Zenit hinaus, vielleicht Anfang 30 - das ist für die Verhältnisse hier viel zu alt. Netter Körper, mieses Gesicht.

Wir unterhielten uns, ihr Englisch war schlecht, aber die Botschaft war klar: Sie mochte mich wirklich. Ich war ein Gentleman und nahm den Ball auf. Wie die Tage vergingen, wurden aus den „Hallos“ Umarmungen, bis sie mich schließlich wirklich die Straße runterjagte und mir erzählte, wie sie mich vermisst und dass sie mich sehen will. Sie bot an, meine Freundin zu werden. Ich lehnte dankend ab. Tage wurden zu Wochen, und es ging so weiter, Tag für Tag.

Irgendwann riefen sie die Mädchen in der Bar schon, wenn ich vorbei gelaufen bin, so dass sie mich nicht verpasst. Sie haben sie richtig angefeuert. Es war so eine Art Spielchen und ich muss gestehen, es war schmeichelhaft und die Aufmerksamkeit war jetzt wieder schön.

Und obwohl ich nie mit Rose geschlafen habe, will ich euch das Eine sagen: Es gab ein, zwei Nächte, wo ich alleine in meinem Zimmer war, irgendwie müde, aber auch geil. Und ich dachte „Ich könnte jetzt einfach die Straße runter und mir die Kleine schnappen“. Sie war immer die erste Alternative. Ehrlich gesagt, wenn sie nur zwei, drei Jahre jünger gewesen wäre, hätte ich es auch gemacht. Und einfach nur, weil sie so ausdauernd war. Sie war ständig um mich herum. Immer abgewiesen (Sei stets ein Gentleman, wenn du Frauen einen Korb gibst!), aber sie hat es immer wieder versucht.

Kwan hingegen, war sehr schüchtern. Sie war Kellnerin in dem Restaurant, wo ich jeden Tag aß. In den ersten beiden Wochen hat sie mich angelächelt und „Hallo“ gesagt, das war’s. Ich dachte, sie spricht wohl nicht so gut Englisch. Sie war sehr süß, aber auch ziemlich jung, ich denke mal 18. Ab und zu hab ich mal hochgeschaut und erwischte sie, wie sie mich anguckte. Sie lächelte, wurde dann aber schüchtern und sah weg. Es war wirklich süß.

Sie war ein gutes Mädchen, ging nie in irgendwelche Bars und war offensichtlich unerfahren, was Flirten mit westlichen Männern angeht.

(Es gibt drei Kategorien von thailändischen Mädchen: Gute Mädchen, Bar-Mädchen und Prostituierte. Prostituierte sind Prostituierte, auch wenn sie manchmal kein Geld verlangen, wenn sie dich mögen. Gute Mädchen sind genau so, wie es sich anhört, eben gute, ordentliche Mädchen. Sie wollen einen Freund und keine Spielchen. Und Bar-Mädchen sind eine komische Mischung aus beiden, die ich noch nicht ganz kapiert habe. Das sind normalerweise hübsche Thaimädchen, deren Familie und Freunde sie ermutigen, sich in einer Bar einen reichen Mann aus dem Westen zu angeln. Das klingt natürlich scheiße, aber wenn du weißt, dass du mit 250 Euro eine ganze Familie für Monate ernähren kannst, ist das eine gute Investition. Oft nutzen Bars solche Mädchen, damit du zu ihnen kommst und dann bescheißen sie dich bei den Getränken. Oder sie gehen mit dir nach Hause, wenn sie dich mögen, aber du musst den Barbesitzern Geld bezahlen, weil die Mädchen dann ja nicht mehr dort arbeiten können. Die Bars holen sich also hübsche Mädchen, um die Touristen anzulocken. Die Mädchen bekommen viele Möglichkeiten, ausländische Männer zu treffen. Und die Männer kriegen Frauen auf Schritt und Tritt. So ist jeder glücklich…irgendwie.)

Erst in meiner letzten Woche hier hat Kwan sich mir etwas geöffnet. Sie fragte mich, ob Rose meine Freundin sei, weil sie mich immer umarmte. Es begann ganz unschuldig mit einem Gespräch über Rose und wandelte sich dann dazu, was ich in diesem Artikel erklärt habe: Dass Frauen aussuchen wie aus einer Speisekarte keinen Spaß macht, dass ich eine Frau möchte, die etwas mehr anzubieten hat, als nur gutes Aussehen. Nämlich Persönlichkeit.

Kwan fing an zu leuchten wie ein Weihnachtsbaum und wurde sehr aufgeregt. Sie kam und setzte sich, legte ihre Hand auf meinen Arm und sagte „Mark, du guter Mann! Ich mag das! Du guter Mann!“ Ihr Englisch war plötzlich ganz gut. Offensichtlich war sie die ganze Zeit zu eingeschüchtert, mit mir zu sprechen. Jetzt nicht mehr. Sie sah mich immer noch an und lächelte immer mehr. Wir saßen und redeten eine Weile, flirteten ein bisschen, aber sehr sanft. Sie ist trotz allem schüchtern.

Unglücklicherweise musste ich am nächsten Tag nach Bangkok. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob was passiert wäre, wenn ich es versucht hätte. Aber obwohl ich dutzende Male angemacht wurde, ist sie das einzige thailändische Mädchen, das in meiner letzten Woche in Phuket wirklich meine Beachtung gefunden hat.

Das Fazit

Was lernen wir daraus? Man kann sagen, zwei Punkte zahlen sich aus: Geduld und der Außenseiter-Effekt. Da wirklich heiße Frauen die ganze Zeit so viele Optionen haben und der entscheidende Faktor eher IHRE Stimmung als DEIN Verhalten ist, geht es darum, dich so oft wie möglich in die richtige Position zu bringen und auf den richtigen Moment zu warten.

Ich habe Geschichten gehört von Typen, die drei, vier Wochen hinter einem Mädchen hinterher telefoniert haben, bevor es geklappt hat. Wenn sie dir zunächst einen Korb gibt, weil es vielleicht der falsche Zeitpunkt ist, musst du einfach nur so lange am Ball bleiben, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Der andere Punkt ist der Außenseiter-Effekt. Der Außenseiter ist der Typ, der immer in der Nähe ist und verfügbar, aber nicht fordernd…Er wartet den richtigen Augenblick ab und schlägt dann zu.

Aber du musst damit auch sehr vorsichtig sein, es gibt einige Fallen, in die du tappen kannst. Verwechsele ausdauernd nicht mit nervig. Es gibt einen Unterschied, ob sie sich zu dir hingezogen fühlt, aber vielleicht gerade nicht interessiert ist oder ob sie gar nichts für dich übrig hat. Das musst du erkennen.

Außerdem kannst du auch in die „Freundschafts-Zone“ abrutschen und immer noch denken, du seist ein potenzieller Kandidat. Aber ein Außenseiter darf niemals ein platonischer Freund werden. Er ist einfach nur der Typ, der auf seine Chance wartet.

Ich hoffe, diese neuen Perspektiven helfen dir zu verstehen, wie begehrte, attraktive Frauen die Welt wahrnehmen. Ich hatte einiger dieser Sachen geistig schon vorher verstanden, aber erst jetzt in Thailand habe ich am eigenen Körper diesen Sinneswandel gefühlt.

Das sollte dir helfen, zumindest erst Mal die Sicht einer Frau einzunehmen, die oft angesprochen wird, wenn es nicht so gut für dich läuft. Für mich gilt: So sehr ich Asien liebe, kann ich es nicht erwarten wieder zurück zu westlichen Frauen zu kommen. Diese Erfahrung hat mich eins gelehrt: Ich bin lieber der Jäger als der Gejagte.

Bis zum nächsten Mal, Freunde – und genießt die Jagd….

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Körpersprache: Beweg dich wie ein Rockstar

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

Körpersprache macht beim ersten Treffen mehr aus, als alles was du mit Worten sagen kannst:

Du kannst die besten Stories haben und den frechsten Humor… und trotzdem wird dir all das nichts nützen, wenn deine Körpersprache schüchtern, angespannt und verklemmt ist.

Auf der anderen Seite macht es wenig aus, wenn du nichts großartiges zu erzählen bist und einfach nur DA bist, solange sie an deiner Körpersprache sehen kann, dass du ein selbstbewusster, offener Typ bist.

Wenn du dir Filme und Musikvideos anschaust, achte mal drauf, wie sich die Kerle dort bewegen. Allein durchs HINSCHAUEN kannst du nachempfinden, wie es sich anfühlen würde, wenn du dich so bewegen würdest.

(Ich erinnere mich noch, wie ich als Teenager mit einem Kumpel aus dem Film “Men in Black” gekommen bin, und wir haben uns beide angeschaut und haben festgestellt: “Ist das nicht komisch, wir haben gerade diesen Film gesehen, und jetzt laufen irgendwie ‘cool’.”. Und ich wette, du kennst das auch.)

Tatsächlich gibt es so etwas wie einen “Archetyp” attraktiver Körpersprache, der mit antiken Statuen beginnt, und den du heute überall auf Werbepostern und bei Rockstars wiederfindest.

Ein Bild von diesem Archetyp siehst du in der Statue “David” von Michelangelo:

Antike Rockstarpose: Michelangelos David

Antike Rockstarpose: Michelangelos David

Tatsächlich haben viele Prominente diese antiken Archetypen studiert, um sie für sich selber zu kopieren. Der Sänger der Band “The Doors”, Jim Morrison, zum Beispiel schreibt in seiner Biographie, dass er früher immer schüchtern war und nicht wusste, wie er sich hinstellen soll, wenn er auf der Bühne steht. Klingt witzig, aber ich schätze du kennst dieses Gefühl auch. Jim hat sich deshalb angeschaut, wie die Helden in antiken Statuen dargestellt werden — und dann hat er diese Pose einfach kopiert, wenn er selber vor dem Mikro gestanden hat.

Das heißt:

Die Rockstars haben von den Bildhauern gelernt. Und du kannst jetzt von den Rockstars lernen!

Hier ist wie es geht:

DASTEHEN WIE EIN ROCKSTAR

1. Leg dein Gewicht auf das rechte Bein.

2. Stell den linken Fuß schräg links davor, das Bein leicht angewinkelt. Du stehst jetzt mit dem rechten Fuß auf der Ferse (Standbein), und der linke Fuß steht nur locker auf den Zehen (Spielbein).

3. Dreh deinen Oberkörper leicht nach rechts (zum Standbein) und heb deinen Kopf.

Ich empfehle, du probierst diese Pose ein paarmal vor dem Spiegel aus.

Du wirst merken:

Es fühlt sich WIRKLICH “bequem” an! Kein krummer Rücken, kein hängender Kopf… du stehst einfach fest und gerade auf dem Boden, und trotzdem locker und ohne Spannung.

Von jetzt an kannst du diese Pose immer dann benutzen, wenn du irgendwo stehst:

Beim Vortraghalten.

An der Ampel.

Und natürlich wenn du mit ‘nem süßen Mädel sprichst…

Viel Spaß und

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Ein anderer cooler “Trick” für mehr Sexiness in deiner Körpersprache ist, dass du dir vorstellst du bewegst dich unter Wasser. Mit dieser Visualisierung werden all deine Bewegungen automatisch langsamer — und das ist extrem sexy!

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Traumfrau finden: Bist du ein Serienflirter?

Mittwoch, Januar 12th, 2011

Der durchschnittliche Mann heute ist ein “Serienflirter”.

Bei ihm läuft das Liebesleben ungefähr so ab:

  1. Er sieht eine neue “ganz besondere Frau”.
  2. Er richtet alle Aufmerksamkeit auf diese eine Frau.
  3. Die Frau fühlt sich unter Druck gesetzt und läuft weg, und er ist bitter enttäuscht.

Anders gesagt:

Er springt sein Leben lang von einer Hoffnung zu nächsten, und enttäuscht sich am Ende jedes Mal selbst.

Hoffnung, Enttäuschung, Hoffnung Enttäuschung…

Ehe du dich versiehst, sind zwei Jahre vergangen… oder fünf… oder zehn, und du bist trotzdem noch allein

Wie geht es anders?

Ganz einfach:

PARALLEL-FLIRTEN.

Du VERTEILST deine Aufmerksamkeit auf mehrere Frauen.

Du lernst mehrere interessante Frauen gleichzeitig kennen.

Und der einzelnen Frau tust du damit sogar einen Gefallen, weil du nicht all deine Hoffnungen auf ihr ablädst und sie damit unter Druck setzt. Sie wird sich besser fühlen (und mehr Anziehung zu dir empfinden), wenn du neben ihr noch andere Frauen triffst.

Klar, das kann sich ändern, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und sich etwas Echtes, etwas Körperliches zwischen euch entwickelt. Wenn sie dich wirklich mag, will sie dich dann womöglich für sich alleine haben. Aber VORHER tust du ihr keinen Gefallen, wenn du “wegen ihr” keine anderen Mädels kennenlernst.

Denkst du, sie will dafür verantwortlich sein, dass du an deiner Traumfrau vorbeigehst… vor allem dann, wenn SIE SELBER sich noch gar nicht sicher ist, ob es mit euch funktioniert oder nicht? Das wäre schmerzhaft für sie — und solange sie keine Masochistin ist, wird sie weder sich noch dir das antun wollen.

Solange du all deine Erwartungen und all deine Hoffnungen auf eine Frau konzentrierst, passieren zwei Dinge:

1. Du setzt SIE unter Druck (mit der Folge, dass sie wahrscheinlich Reißaus nimmt), und

2. Du setzt DICH selber unter Druck (mit der Folge, dass du verklemmt bist und Angst hast, “es zu verhauen”, weil sie ja “deine einzige Chance ist”).

Die Wahrheit ist:

Eine Frau will keinen Mann, der sie als seine einzige Chance sieht. (Nicht, wenn sie gesund ist und keine Psychopathin oder Masochistin, die es genießt, andere leiden zu sehen. Falls sie so eine ist, solltest sowieso DU derjenige sein, der Reißaus nimmt!)

Eine Frau will nicht, dass du deshalb mehr von ihr willst, weil sie deine einzige Chance ist… sie will, dass du mehr von ihr willst, weil du sie ERWÄHLST.

Eine Frau will nicht verantwortlich dafür sein, dass du dir alle anderen Optionen abschneidest, noch bevor sie überhaupt weiß, ob sie dich und nur dich will.

Stell dir vor, sie sagt ja zu einem Date mit dir, und noch bevor ihr euch trefft, lässt du alle anderen Frauen links liegen. Und dann trefft ihr euch einmal. Und ihr trefft euch zweimal. Aber sie fühlt vielleicht nix. Sie gibt sich Mühe, sie mag dich “als Freund”, aber sie fühlt keine Anziehung. Wie würde sie sich jetzt fühlen, wenn sie wüsste, dass du “wegen ihr” all deine anderen Optionen in den Wind geschmissen hast? Richtig: Sie würde sich schuldig fühlen, und miserabel dafür, dass du alles auf sie gesetzt hast, und sie dich jetzt “enttäuscht”.

Willst du, dass sie sich miserabel fühlt?

Stell dir vor du wirst 10 Frauen treffen im nächsten Jahr:

Alle sehen süß aus, aber die ersten 9 davon sind nur halbwegs auf deiner Wellenlänge, und nicht wirklich von dir angezogen. Sie lassen sich auf deine Gesellschaft ein, weil sie im Moment nichts Besseres haben, und weil sie hoffen, dass sich vielleicht doch was entwickeln könnte. Mit diesen 9 Frauen musst du dir extreme Mühe für jeden einzelnen Schritt geben, und immer hast du das Gefühl, dass es nicht richtig läuft…

Doch Frau Nummer 10 ist der perfekte Treffer für dich. Mit ihr passt du perfekt zusammen. Sie lächelt dich an von dem Moment an, wo ihr euch trefft. Du brauchst sie nicht zu “überzeugen” dich wiederzusehen, sondern sie gibt dir von sich aus ihre Nummer. Wenn du ihr SMS schreibst, schreibt sie dir zurück. Sie stellt dir Fragen. Sie freut sich, dich zu treffen. Sie lächelt dich an. Hält deine Hand. Geht mit dir nach Hause. Genießt jede Minute mit dir.

Wenn du ein Serienflirter bist, wirst du zu Frau #10 womöglich nie kommen:

Du wirst deine Zeit mit den ersten 9 Mädels aufreiben… und womöglich gibst du zwischendrin ganz auf, weil du denkst, es liegt an dir, dass es mit denen nicht voran geht.

Oder vielleicht kriegst du es mit Biegen und Brechen hin, dass du mit einer der 9 zusammen kommst… nicht weil es sich “richtig” anfühlt, sondern weil du Angst hast, sie gehen zu lassen… Weil du glaubst, dass sie deine letzte Chance ist… Und weil dein Ego dir einredet, dass du ein “Versager” wärst, wenn du die Sache “nicht zu Ende bringen” würdest. Und dann steckst du für 2, 3 Jahre in einer fest, die von von vornherein zum Scheitern verurteilt ist:

Du wirst nie wirklich glücklich mit ihr sein, weil du unterbewusst genau weißt, dass sie nur mit dir zusammen ist, weil du so ein geschickter Spieler bist… und natürlich weil sie bis jetzt keine bessere Option gefunden hat. Sie und du, ihr kneift beide die Augen vor der Realität zu, weil ihr beide Angst habt. Angst vor dem Alleinsein. Angst davor, dass “Ende der Fahnenstange” ist, und dass ihr, wenn ihr jetzt nicht festhaltet was ihr habt, nie wieder etwas Besseres finden werdet. Ihr seid nicht zusammen, weil ihr euch liebt. Ihr seid zusammen, weil ihr Angst habt, loszulassen… Angst vor dem Ungewissen.

Und wenn das Leben dir eines Tages die Augen öffnet, und diese in die Brüche geht, werden 3 Jahre vergangen sein… und dann ist Mädchen Nummer 10 längst weg.

Du müsstest dann wieder ganz bei Null anfangen. Doch die Frage ist: Wirst du an dem Punkt noch den Glaube und die Kraft dafür aufbringen? Die meisten Kerle, wenn sie einmal in so eine Sackgasse gerannt sind, erholen sich nie wieder davon. Sie machen sich selber runter für das, was passiert ist. Sie sagen sich, “Ich habe alles versucht — ich hab mein Bestes gegeben, und trotzdem ist alles in die Brüche gegangen. Es liegt an mir. Ich bin einfach nicht gut genug.”.

Und so wird sich die Geschichte für diese Männer wiederholen, von einer wackeligen zur nächsten… und sie werden nie erfahren, wie schön, wie einfach, und wie mühelos Liebe sein kann.

FAZIT:

Geh den kürzesten Weg zu deiner Frau #10.

Sei kein Serienflirter, der sich mühsam von einer Frau zur nächsten durchkämpft, von einem Zyklus von Hoffnung und Enttäuschung zum nächsten, mit womöglich JAHREN an Verzweiflung, Schmerz und Frust dazwischen.

Mach es einfach, mach es schnell:

Flirte Parallel.

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Rate mal, was schöne Frauen machen? Richtig: Sie flirten parallel!

Vielleicht tun sie’s nicht offensichtlich und du siehst es nicht auf den ersten Blick. Aber JEDE schöne Frau ist umgeben von ZIG Kerlen, die es heimlich auf sie abgesehen haben… und sie weiß das ganz genau. Sie weiß, dass sie bloß den kleinen Finger ausstrecken braucht, um ein Date zu haben, oder Sex, oder einen neuen Freund.

Ob sie diese “Macht” ausübt oder nicht, ist zweitrangig. Fakt ist, solange sie diese Macht in ihrem Leben hat, und du hast sie nicht, solange wirst du immer unter dem Druck leben, dass sie mehr Optionen hat als du, und dass du ihr weniger bedeutest als sie dir.

Ein Grund mehr, ein Parallelflirter zu sein…

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Cocky & Funny: Wie frech kannst du sein?

Samstag, Januar 8th, 2011

LESERFRAGE:

Hey Leo,

ich habe den Newsletter von dir und den von John Alanis abonniert. In deinem Newsletter sagst du man soll frech sein und sich ein bisschen wie mit ner kleinen Schwester zanken. Aber im anderem Newsletter von John steht dann, dass das nur Idioten machen.

Was ist jetzt richtig?!

Ich würde eher zanken, da bspw. ich einen Kerl kenne der sogar zu nem Mädel Schlampe sagt, dann ist sie sauer und später hat er sie in der Kiste liegen. Selbst habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich ein Mädel mochte, die ich immer geneckt habe, weil sie schlecht in Kunst war. :-)

Mfg Niklas

ANTWORT:

Hey Niklas,

sehr gute Frage - und sehr aufmerksam von dir!

Der vzAppeal-Newsletter ist von mir, und der “Frauen sprechen dich an”-Newsletter ist von meinem Freund John (John ist echt! Ich besorge nur die Übersetzungen für ihn).

Was also ist jetzt “richtig”?

Ist Frechsein attraktiv, oder ist es dumm?

BEIDES! :)

Für jemanden, der immer total schüchtern gewesen ist, und der Mädels immer nach dem Mund redet und ihnen Gefallen tut und bei Problemen hilft usw., für den ist der Rat “sei frech” und “behandle sie wie deine kleine freche Schwester” sehr nützlich.

Für jemanden, der kein Problem damit hat, Mädels gegenüber “natürlich” zu sein, wäre Frechsein bloß eine Rolle, die er spielen würde. Und wenn das das Einzige ist, was er mit einer Frau macht, würde sie nach einer Weile gelangweilt davon sein.

Es gibt ein Sprichwort:

“Wer gut ist mit dem Hammer sieht in allem einen Nagel.”

Und mit Frechsein ist es genauso.

Du musst lernen, wie du es einsetzt. Du musst es erstmal machen, damit du siehst, dass du es kannst, und wie es funktioniert. Aber nachdem du es beherrscht hast, darfst du nicht dazu verfallen, ab jetzt NUR NOCH “frech” zu sein. Das wäre, wie wenn du überall mit dem Hammer draufschlägst, egal ob es ein Nagel ist oder nicht.

Wenn du einmal begriffen hast, wie Frechsein funktioniert, brauchst du es nicht andauernd benutzen. Es reicht, dass du weißt, dass du es zur Verfügung hast — dass du’s jederzeit “rausholen” kannst.

Und dann kannst du ein attraktiver Kerl sein, der AUCH ab und zu eine freche Seite hat.

Liebe Grüße,

Dein Leo

P.S. Das wirklich Attraktive am Frechsein ist, dass eine Frau sieht, dass du dich nicht für sie verstellst. Ich würde nie zu einer Frau “Schlampe” sagen (das ist nicht frech, das ist beleidigend). Und ich würde auch nie mit ihr streiten (auch das hat nix mit Männlichkeit zu tun… bei bestimmten Frauen funktioniert es trotzdem, weil manche Frauen süchtig nach Drama und Gefühlsachterbahnfahren sind… aber das sind NICHT die Frauen, mit denen ich meine Zeit verbringen will).

Frechsein heißt für mich, Dinge zu tun, einfach bloß weil ICH gerade Spaß daran habe… ganz egal, was jemand anders davon hält (und ganz egal, was SIE davon hält). Und Frauen finden das attraktiv, weil sie sehen, dass du “echt” bist, und dass du keine Rolle für sie spielst.

Das Gefühl, das du ihr geben willst, ist:

“Ich mache meine eigenen Regeln und passe mich nicht an dich an… UND ich find’ dich soooo knuffig. Ich brauche dich nicht… UND ich will dich. Ich kann ohne dich leben und werde so oder so Spaß haben und jede Sekunde genießen… UND ich liebe jeden Augenblick mit dir.”

Für die meisten Kerle ist diese Einstellung schwer zu finden, weil sie glauben, um etwas zu wollen, müssten sie es brauchen und alles dafür tun.

Und genau deshalb ist die “Frecher-Junge”-Mentalität so nützlich:

Jeder weiß, was ein “frecher großer Bruder” ist. Jeder kann sich vorstellen, wie ein großer Bruder seine kleine Schwester liebt, und sie trotzdem aufzieht. Wie er froh ist, wenn er mal seine Ruhe vor ihr hat, und trotzdem keine Sekunde mit ihr missen möchte.

Der “freche Junge” ist ein Vorbild, das dir hilft zu erkennen, dass Liebe und Sich-NICHT-an-den-Anderen-anpassen kein Widerspruch sind… sondern ein und dieselbe Sache!

P.P.S. John’s kostenlosen Newsletter gibt es hier (nicht nur für Kerle ab 30).

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Hältst du dir Mädels warm?

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Wenn du bist wie ich, dann hast du vielleicht ein paar Mädels im Kopf, die du dir “für später warm hältst”.

Mädels aus dem Netz, mit denen du dich im Moment nicht triffst, obwohl du könntest.

Mädels, bei denen du denkst, du hast Chancen, aber bei denen du “den nächsten Zug” nicht machst.

Oder Mädels, bei denen du es NICHT weißt, und wo du’s im Moment auch nicht drauf ankommen lassen willst, weil du denkst, deine Chancen werden mit der Zeit besser werden.

Das alles sind “Brücken”, die du dir offen hältst.

Du hältst sie dir offen, weil du das Gefühl von “Sicherheit” magst, wenn du weißt: “Selbst wenn alles Andere schief geht, kann ich immer noch auf diese oder jene Frau zurück fallen”.

Das Problem dabei ist:

Solange du dir einen “Rückzugsweg” offen hältst, wirst du nie 100% in der Gegenwart sein.

Mit jeder Frau, die du triffst, hältst du dich dann selber zurück. Nach dem Motto, “Ich weiß, dass ich sie haben könnte, aber ich hab’s ja nicht eilig”.

Und ja, es ist definitiv nützlich, wenn du es mit einer Frau “nicht eilig” hast. Es ist aber auch nicht nützlich, sich künstlich zurück zu halten, aus “falschem Stolz” heraus.

Ich habe das selber schon ein paarmal gemacht — und jedes Mal habe ich mir hinterher dafür den Kopf auf die Tischplatte gehauen!

Wenn du noch komplett unsicher bist mit Frauen und WEISST, dass du es verhauen wirst… dann, um Himmels Willen halte dir die Frauen warm, die dir wirklich wichtig sind, und übe erstmal mit anderen Mädels.

ABER… wenn du inzwischen Erfahrung gesammelt hast. Wenn du inzwischen Frauen geküsst hast. Affären gehabt hast. Mit Frauen geschlafen hast. Dann ist es an der Zeit, deine alten Brücken abzubrennen!

Halt sie dir nicht länger warm. Sondern geh in die Offensive. Mach den nächsten Zug. Fordere es heraus!

Entweder es wird was mit ihr, dann ist es gut. Oder es wird nichts mit ihr, dann ist es auch gut.

Du hast vielleicht von Cortez gehört, dem spanischen Entdecker aus dem 16. Jahrhundert. Das ist der Kerl, der mit seiner Armee auf einer Insel gelandet ist, und dann alle Schiffe abgebrannt hat, damit seine Soldaten keinen “Ausweg” haben und ihr Bestes geben MÜSSEN.

Und dasselbe funktioniert mit Frauen:

Solange du dir Frauen “warm hältst”, kannst du zurück. Und das heißt, egal wen du Neues triffst, du bist nie 100% bei der Sache.

Du schielst immer mit einem Auge zurück. Fühlst immer die falsche Überlegenheit, dass da ja noch “jemand anders auf dich wartet”. Bist immer mehr beschäftigt damit, dir Optionen offen zu halten, als Gelegenheiten beim Schopf zu packen.

Deshalb mach es wie Cortez:

Wenn du weißt, dass du stark genug bist, um deinen eigenen Weg zu gehen, dann verfeure jetzt deine alten Brücken:

Wenn du ein Treffen mit ihnen aufgeschoben hast, triff dich mit ihnen.
Wenn du den nächsten Zug mit ihnen aufgeschoben hast, mach den nächsten Zug mit ihnen.
Tu was immer du tun musst, um das Schicksal mit ihnen herauszufordern. Du willst nicht länger den Nebel des Ungewissen, á la “vielleicht wird es ja noch etwas mit ihr”.

Ich meine hey: Vielleicht gibt es null Chance mit ihr! Vielleicht ist sie gar nicht dein Typ. Vielleicht kommt sie gar nicht klar mit dir. Ist es nicht viel besser, wenn du das JETZT herausfindest, als wenn du sie noch Jahre lang als “heimliche Hoffnung” mit dir herum schleppst?

Du willst es jetzt wissen: Funktioniert es mit ihr, ja oder nein.

Und was immer du herausfinden wirst… du wirst merken:

Es macht dich frei.
Es spart dir Zeit.
Und es bringt dich schneller voran zu deinem Ziel.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Dasselbe “offene-Brücke”-Phänomen hast du übrigens, wenn du gerade von einer Frau die Nummer gekriegt hast:

Du hast vielleicht die Verzauberte-Häschen-Technik benutzt, ein Mädel auf der Straße angesprochen, und sie hat dir ihre Telefonnummer gegeben…

Wirst du jetzt für den Rest des Tages darüber nachdenken, wie du sie später anrufen wirst? Wirst du so beschäftigt damit sein, dir deine Chancen mit ihr auszumalen, dass du alle anderen Gelegenheiten übersiehst, die sich HIER UND JETZT vor deiner Nase abspielen? Wirst du mit einer Telefonnummer nach Hause gehen statt mit fünf?

Das ist, was passieren kann, wenn du dich auf deinen Lorbeeren ausruhst und dich von “offenen Brücken” ablenken lässt.

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Mehr Selbstbewusstsein beim Flirten

Sonntag, Januar 2nd, 2011

Selbstbewusstsein wird ausgemacht durch das, worüber du am meisten nachdenkst:

Denkst du über das Positive nach, das du WILLST… oder denkst du über das Negative nach, das du NICHT WILLST?

Das ist, was Robert Kennedy gemeint hat als er sagte:

“Die meisten Männer sehen die Dinge wie sie sind und fragen ‘Warum’. Ich sehe Dinge, die noch nie gewesen sind, und frage ‘Warum nicht’.”

Anders gesagt:

Die meisten Menschen haben ihre volle Aufmerksamkeit auf dem, was sie NICHT wollen, und kämpfen dagegen an… und verpassen dabei völlig, sich ein Bild von dem zu machen, was sie eigentlich STATTDESSEN haben wollen.

BEISPIEL 1:
“Ich will mich nicht vor den Anderen blamieren.”

-> Was siehst du vor Augen, wenn du den Gedanken denkst? Richtig: Wie du dich blamierst!

BEISPIEL 2:
“Ich möchte gesund sein.”

-> Was meinen die Leute, wenn sie das sagen? Richtig: “Ich will nicht krank werden”. Sie benutzen ein positives Wort (”Gesundheit”), ja… aber die VORSTELLUNG DAHINTER ist kein klares Bild von dem, was sie wollen… sondern nur der Gedanke, dass sie vermeiden müssen, was sie NICHT wollen… nämlich krank zu werden.

Die meisten Leute haben sich noch nichtmal VORGESTELLT, was sie wirklich wollen. Wie also wollen sie es dann jemals wahr machen?

Sie erzählen dir, sie wollen reich sein — aber wenn du sie fragst warum, können sie’s dir nicht wirklich sagen. Klar, sie erzählen dir “damit ich nie wieder arbeiten muss”, und “damit ich mir nie wieder Sorgen um Geld machen muss”. Aber merkst du was? Richtig: Auch das ist wieder bloß, was sie NICHT wollen. Das, wovon sie WEG wollen. Doch von dem, wo sie wirklich HIN wollen, davon haben sie überhaupt kein Bild!

(Eine andere Methode, mit der Leute diesen Mangel an Vision zu überdecken versuchen ist, dass sie dir Sachen erzählen, von denen sie glauben, dass sie sie “wollen sollten”. Also Klischeesachen wie “ein Haus bauen” oder “eine Weltreise machen”. Sie sagen diese Sachen, weil sie sie irgendwo aufgeschnappt haben. Doch wenn du fragst, wie das Haus aussehen soll, das sie bauen wollen, oder auf welcher Route sie um die Welt reisen und welche Orte sie besuchen wollen, wirst du keine Antwort bekommen… die Worte “Haus bauen” und “Weltreise machen” sind leere Klischees. Eine echte Vorstellung, ein echtes “Bild” von dem, was sie eigentlich wollen, haben sich die meisten Leute nämlich nie gemacht.)

Leute erzählen dir, sie wollen “gesund” sein, aber wenn du sie fragst, warum, sagen sie, dass sie keine Krankheiten haben wollen und nicht so schnell alt und dement werden. Sie haben ein klares Bild von den Dingen, die sie vermeiden wollen… aber von dem Zustand, zu dem sie HIN wollen, haben sie keinen Schimmer — genauso wenig, davon, was “gesund” eigentlich für sie bedeutet oder was sie von ihrem Körper wollen AUSSER dass er sie nicht mit Krankheiten und Behinderungen limitiert.

Und Leute erzählen dir natürlich ebenso, dass sie die Partnerin ihrer Träume finden wollen. Doch auch hier, frag sie warum, und die Antwort wird sein: “Damit ich mich nicht mehr einsam fühle.”

Ja, Leute die eine Partnerin suchen werden dir auch erzählen, dass sie “Liebe” wollen… Aber da ist es genauso, wie mit dem Wort “Gesundheit”: Was sie meinen mit “Ich will Liebe” ist in Wirklichkeit nicht mehr als “Ich will mich nicht mehr innerlich leer fühlen”. Das Bild im Kopf ist auch hier wieder ein Bild von Leere… von einem Zustand, von dem sie WEG wollen, anstatt von dem Ziel, zu dem sie HIN wollen.

Die Folge davon ist, dass die meisten Männer keine Ahnung haben, was sie eigentlich von einer Frau erwarten. Ja, sie geben dir auch hier wieder eine Menge Klischee-Antworten á la “Liebe”, und “Vertrauen” und “Treue”… Aber all diese Worte sind nur Ängste in Verkleidung: “NICHT leer fühlen”, “NICHT verletzt werden” oder “NICHT hintergangen und blamiert werden”. Ausgemalt in der Vorstellung im Kopf ist wieder nur das, was sie VERMEIDEN wollen. Und was fehlt in dem Bild ist wieder das, was sie eigentlich STATTDESSEN haben wollen.

(Das ist übrigens auch was Frauen meinen wenn sie sagen: “Ich will einen Mann, der weiß was er will”.)

Deshalb frage dich:

“Woran denke ich die meiste Zeit — ist es das Positive zu dem ich hin will, oder ist es das Negative von dem ich weg will?”

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zum Tagträumen. Beseitige alle Ablenkungen wie Handy und Fernseher und Radio, und dann stell dir deine ideale Szene vor. Egal aus welchem Bereich deines Lebens:

- Wie du beim Date einer Frau in die Augen siehst und ihr euch küsst.

- Wie du ein fremdes Mädel auf der Straße ansprichst.

- Wie du auf Arbeit deinen Vortrag vor dem Kollegium abschließt und alle klatschen.

Nimm nur diese eine kleine Situation… den Moment, der für dich dein ultimatives Ziel verbildlicht. Und dann stell dir diesen Moment, diesen kurzen Abschnitt in allen Details vor:

Was siehst du?

Was hörst du?

Was riechst du?

Wie ist die Temperatur?

Wie ist deine Haltung?

Wie fühlen sich die Gegenstände an?

Male die Szene aus.

Tauch’ ein.

Das soll Spaß machen!

Fünf Minuten am Tag, wo du haben kannst was du willst. Ganz nach DEINER Regieanweisung! :-)

Wenn du eine Freundin willst, mal dir aus, wie eure Tage zusammen aussehen würden, was ihr machen würdet. Wenn du dir nie wieder Sorgen darum machen müsstest, dich innerlich leer zu fühlen, oder verletzt zu werden, oder oder in deiner Freiheit eingeschränkt zu werden… wenn all diese negativen Ängste als Motivation wegfallen, was wäre dir dann wichtig?

Wenn du die Garantie hättest, dass du mit keiner Frau auf der Welt innere Leere oder Schmerz oder Blamage erleben könntest… dass du unsterbliche Anerkennung, Kontrolle und Sicherheit hättest… wie würdest du dann unter den Milliarden von Frauen auswählen? Welche Charakterzüge und Eigenschaften wären dir dann an ihr wichtig, damit du deine Träume mit ihr wahr machen kannst? Was wären deine Kriterien?

Wenn du eine Frau ansprechen willst, wie soll eure Begegnung ablaufen? Welche Gefühle willst du der Reihe nach in ihr wecken… wie soll sie sich fühlen, was soll sie empfinden, und woran würdest du es erkennen? Stell dir den idealen Ablauf vor und geh die Szene sooft in deiner Vorstellung durch, bis sie dir in Fleisch und Blut übergeht.

Bevor Profi-Golfer Tiger Woods die US Masters gewonnen hat, ist er über JAHRE wieder und wieder dieses Turnier in Gedanken durchgegangen und hat sich jeden einzelnen Schlag vorgestellt. Und als es dann Wirklichkeit geworden ist, stand er als Champion auf der Bühne und hat gesagt: “Wisst ihr, ich habe schon so lange von diesem Turnier geträumt und bin es wieder und wieder in meinen Tagträumen durchgegangen. Aber so weit, was ich zur Siegerehrung sagen würde, so weit habe ich leider nicht gedacht.”

John F. Kennedy hat sich 1961 vor die Welt gestellt und gesagt, die USA würden noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und sicher wieder zurück zur Erde bringen. Zu dem Zeitpunkt war die NASA ein völlig chaotischer Haufen, und die meisten ihrer Proberaketen sind beim Start explodiert. Jeder “Normalbürger” hätte gesagt, er will “dass es weniger Unfälle gibt” und dass die USA “sich nicht blamieren, weil die Russen besser sind als wir”.

Was JFK gesagt hat, klingt jetzt im Nachhinein wie keine große Sache. Aber denk mal drüber nach, wie außergewöhnlich so eine vollmundige Ankündigung ist:

In jedem Unternehmen hörst du heute ständig “Wir dürfen nicht zulassen dass…”, oder “Wir müssen verhindern dass…”, oder “Wir müssen Problem XY mehr Aufmerksamkeit schenken”. Praktisch JEDER motiviert sich und sein Umfeld durch Angst, durch Bilder von dem, was er NICHT will. Und fast NIEMAND motiviert sich und sein Umfeld durch VISION, durch Bilder von dem, was er STATTDESSEN wahr machen will!

Hör auf, das Spiel zu spielen um “nicht zu verlieren” — und fang an, zu spielen um zu gewinnen!

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du aus der Anziehung zu dem heraus handelst, was du haben willst, oder aus der Furcht vor dem heraus, was du vermeiden willst.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Das “STATTDESSEN” ist immer wichtiger als das, was du loswerden willst:

Für Leute zum Beispiel, die mit Rauchen aufhören wollen, ist das “mit Rauchen aufhören” der UNWICHTIGSTE Teil der Geschichte. Was viel wichtiger für sie ist, ist die Frage: “Was mache STATT des Rauchens, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, oder Pause habe auf Arbeit, oder wenn ich das Gefühl habe, ich brauche irgendwas im Mund?”. Solange du nicht das “STATTDESSEN” beantwortest, wirst du auch das Rauchen nicht loswerden.

Und in Sachen Frauen und Datingleben ist es genauso:

Solange du kein klares Bild vor Augen hast von dem, was du STATTDESSEN haben willst, so lange wirst du auch die Sachen nicht loswerden, die dich im Moment stören.

Zu sagen, “Ich will einfach nur das loswerden, was mich im Moment stört”, genügt NICHT. Wenn du ein schönes Bild haben willst, und alles was du im Moment hast ist ein Krakel auf nem Blatt Papier, dann reicht es nicht, den Krakel weg zu radieren. Du musst auch wissen, wie du die neue, leere Fläche STATTDESSEN ausfüllen willst.

Wenn deine mentalen Bilder sich um das drehen, was dich stört — dann kriegst du genau das. Wenn sie sich aber um das drehen, was du STATTDESSEN haben willst — dann ist es DAS, was du auch kriegen wirst.

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“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

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Geschminkte Frauen werden 3,8mal häufiger angesprochen

Dienstag, März 17th, 2009

makeup

Frauen, die Makeup tragen, werden 3,8mal häufiger von Männern angesprochen als wenn sie ungeschminkt sind. Das ist das Ergebnis eines Experiments, das Psychologen im Jahr 2008 durchgeführt haben.

Weibliche Testpersonen mit und ohne Makeup wurden Mittwoch- und Samstagabend in eine Bar an der französischen Westküste gesetzt. Das Ganze wurde 60mal wiederholt und jedes Experiment dauerte jeweils eine Stunde.

Gemessen wurde, wieoft sich Männer angenähert haben und wielange es nach dem Reinkommen gedauert hat, bis die Frau vom ersten Mann angesprochen wurde.

Das Ergebnis:

Wenn Frauen Makeup tragen, ziehen sie mehr Männer an und werden früher angesprochen als wenn sie ungeschminkt sind.

Keines der 60 Experimente verlief, ohne dass die Frauen von Männern angesprochen worden wären (”Hey, ich sehe dich heute zum ersten Mal hier.”, “Was machen denn zwei so hübsche Frauen wie ihr hier?”).

Bei den geschminkten Testläufen war die Ansprechquote aber 3,8mal höher als bei den Durchgängen ohne Schminke.

Andere Tests verraten noch mehr Details über die Auswirkungen von Schminke auf Männer:

  • volles Makeup im Gesicht wirkt attraktiver auf Männer als kein Makeup,
  • Augenschminke alleine wirkt attraktiver auf Männer als Grundierungsschminke alleine,
  • Grundierungsschminke alleine wirkt attraktiver auf Männer als Lippenstift alleine

Warum Schminke die Attraktivität auf Männer erhöht, darüber sind sich die Wissenschaftler uneinig.

Möglich ist, dass Schminke gar nicht per se hübscher macht, sondern von Männern bloß instinktiv als ein Zeichen gewertet wird, dass die geschminkte Frau “verfügbar” ist. Das liegt nahe, weil auch viele Tiere Schmuck und Ornamentierung verwenden, um Paarungsbereitschaft zu demonstrieren.

Andererseits hilft Schminke aber auch, die Gesichtssymmetrie und das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern. Das wiederum sind beides Signale für Gesundheit, Jugend und körperliche Fitness — Eigenschaften also, die eine Frau als potentielle Partnerin begehrenswert machen und versprechen, dass sie eine biologisch geeignete Mutter für Babies sein wird.

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Blickkontakt beim Flirten lernen

Montag, März 16th, 2009

eyecontact

Du willst eine Frau auf der Straße ansprechen. Oder dir gefällt ein Mädel auf einer Party und du bist neugierig, und du willst Kontakt zu ihr herstellen. Aber wie machst du das?

Alles fängt an mit dem richtigen BLICK.

Wie schaust du rüber zu ihr?

Ich weiß noch, wie es bei mir immer war:

Ich habe neugierig zu ihr rübergelukt — aber sobald sie in meine Richtung geschaut hat, habe ich ganz schnell wieder weggeguckt. Es hat sich angefühlt, als hätte sie mich “ertappt”, und als müsste ich so tun, als hätte ich ganz unabsichtlich zu ihr geschaut.

Mittlerweile weiß ich, dass es vielen Männern so geht.

Und diese Reaktion ist auch normal:

Im Tierreich bedeutet langer Blickkontakt eins von zwei Dingen. Entweder “ich will dich angreifen” oder “ich will mit dir Babies machen”. Ganz unmissverständlich.

Mit anderen Worten:

Blickkontakt ist eine dominante Geste. Und daran ist man als “durchschnittlicher Kerl” erstmal nicht gewöhnt.

Doch du kannst das ändern.

Du kannst lernen, Frauen alleine mit deinem Blick anzuziehen.

Wenn du weißt, wie du sie richtig anschaust, kannst du sie alleine mit deinen Augen neugierig auf dich machen. Und das funktioniert quer über die Straße und durch den ganzen Raum — ohne dass du auch nur ein Wort mit ihr gesprochen hättest.

Hier sind die zwei Regeln des Blickkontakts:

1. Hab keine Angst hinzusehen

Der erste Punkt, an dem du arbeiten musst, ist dein natürlicher “Wegguckreflex”.

Nein, du willst eine Frau nicht in Grund und Boden starren. Aber du willst die KONTROLLE darüber haben, wann und wielange du ihr in die Augen siehst.

Dein Trainingsprogramm dafür:

Wenn du ab jetzt die Straße entlang gehst, schau den Leuten in die Augen, die dir entgegenkommen. Schau sie an. Und dann halte den Blickkontakt, wenn sie zurückschauen. Ohne Lächeln, ohne bösen Blick — einfach nur den Blick halten.

Dein Ziel ist, den Blick solange zu halten, bis der ANDERE wegschaut. Nicht aufdringlich, nicht gezwungen — aber selbstbewusst.

Ich sage dir gleich:

Am Anfang wirst du es hassen! Wenn du diese Übung die ersten Male machst wirst du dich unwohl damit fühlen. Du wirst merken, wie deine Augen versuchen wegzuschauen. Und wenn du darauf achtest, wirst du vielleicht auch bemerken, dass du den Atem anhältst wie wenn du vom 10-Meter-Turm springst.

Nach einer Weile geht all das vorbei.

Du kannst dann Andere ansehen und den Blick halten und dabei völlig ruhig bleiben.

Das ist dein Ziel.

Und noch ein Tipp:

Die meisten Menschen schauen irgendwann weg. Einmal unter dreißig Leuten kann es dir passieren, dass dich jemand anspricht. Aber auch das ist kein großes Ding:

Sag einfach, “Oh, ich hatte sie für einen Freund von mir gehalten”, und alles ist gut.

2. Schau sie nicht geradeaus an, sondern schräg

Blickkontakt ist dominant. Und DIREKTER Blickkontakt ist aggressiv. Deshalb willst du eine Frau nicht direkt geradeaus anschauen.

Schau stattdessen erst in eine andere Richtung. Dreh deinen Kopf leicht nach links oder leicht nach rechts, und beobachte, was dort vor sich geht.

Und DANN dreh deine Augen zu ihr. Schau erst mit den Augen geradeaus, und dann, während deine Augenlider beim Blinzeln sich langsam schließen, dreh deine Augen nach vorn. Dein Kopf bleibt zur Seite gedreht, und nur deine Augen schauen nach vorne zu ihr.

Mit anderen Worten:

Schau sie aus dem Augenwinkel an.

Das funktioniert natürlich auch, wenn du gerade nach unten schaust: Dein Kopf ist dann nach unten geneigt und du konzentrierst dich auf das, was auf eurem Tisch vor sich geht. Und dann blickst du für einen Moment auf, ohne dabei deinen Kopf zu heben.

Dieser indirekte Blick ist weniger aggressiv.

Er hat etwas Neugieriges, Verspieltes.

Und er sagt ihr:

“Ich bin beschäftigt, aber ich habe dich bemerkt. Du hast etwas.”

Wenn sie zurückschaut und deinen Blick hält, gib ihr ein kleines warmes Grinsen. Zeig ihr, dass du weißt, was gerade zwischen euch passiert.

Und dann schau wieder in deine Richtung — also dahin, wo dein Kopf hingedreht ist. Schau wieder dorthin geradeaus und sei eine Weile abgelenkt. Lass sie sehen, dass du dir darüber bewusst ist, dass sie da ist, aber dass du trotzdem dein Ding weitermachst. Und nach einer Weile schau wieder für einen Moment hin zu ihr.

Wenn du es so machst, verschreckst du sie nicht, sondern baust Spannung auf zwischen euch.

Du baust Spannung auf — und wenn du sie dann ansprichst, wird es sein, als würdet ihr euch schon kennen.

Die Chancen sind sogar ziemlich gut, dass sie DICH anspricht. Doch du solltest kein Feigling sein und allein darauf bauen. Du hast den Mut gehabt, sie anzusehen, wie es noch kein Mann vorher getan hat. Sie ist neugierig auf dich. Sie will mehr über dich wissen. Und sie wartet auf dich. Du bist jetzt in einer Position von Stärke, und egal was du du zu ihr sagst:

In dem Moment, wo du auftauchst und sie ansprichst, wird sie die Augen zu dir aufschlagen und dich mit einem Lächeln anstrahlen.

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