Archiv der Kategorie 'innere Einstellung'

Sie zurückgewinnen (Leserfrage)

Mittwoch, März 24th, 2010

Frage:

Seit Tagen liegt meine auf Eis. Unsere ist nicht richtig beendet, wir haben aber entschlossen (eigentlich ja sie) dass wir uns erst mal für einige Zeit nich sehen. Und wie Du schon beschrieben hast, ja, ich will Sie natürlich zurück! Nun zur Frage:

Macht es in der Situation nun mehr Sinn um die zu kämpfen (Briefchen, Blumen, bla) und ihr zu Zeigen was Sie mir bedeutet, oder ist es besser sich auf sich alleine zu konzentrieren und sein Ding zu machen.

Auf der einen Seite möchte ich Ihr ja zeigen was Sie mir bedeutet, Blumen zum Valentinstag schicken etc. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass sich so ein Hinterhergerenne auch negativ auf, na ich nenns mal mögliche Chancen auswirken kann. Vielleicht merkt Sie ja auch erst nach einer Zeit ohne ein Lebenszeichen von mir was Ihr an mir fehlt.

Antwort:

Du willst deine Ex zurückgewinnen. Aus meiner Erfahrung ist es in so einer Situation immer am besten, sich erstmal um sich selbst zu kümmern.

Das Problem ist:

Solange du etwas BRAUCHST, bist du abhängig. Das bedeutet, dass du nicht du selbst bist und dich ständig “verbiegst”. Das ist kein gesunder Zustand.

Valentinsgrüße und Blumen helfen in bestimmten Situationen dabei, sie zurückzugewinnen. Nämlich dann, wenn sie dich vermisst und sich nach mehr Zuneigung von dir seht. In so einer Situation würdest du deiner damit helfen (vorausgesetzt, es wird nicht zu einer Routine).

In deiner Situation ist es aber wohl anders. So wie ich dich verstehe, WEISS dein Mädel längst, dass du sie schätzt. Du bist ihr nicht “zu weit weg”, sondern “zu nah”. Das ist wahrscheinlich auch, warum sie Abstand gewollt hat.

Ich kann nur spekulieren, aber möglicherweise hat sie im Laufe der das Gefühl bekommen, dass du Angst hast sie verlieren zu können… und dass du dich immer mehr “verbiegst”, um es ihr recht zu machen. Sie hat dann wahrscheinlich das Gefühl gehabt, als wäre sie gar nicht mehr mit DIR zusammen, sondern bloß noch mit einer weichgespülten Version die zu allem “Ja” sagt. (Kein Grund dich schlecht zu fühlen — ich hab das alles auch durchgemacht.)

Du bekommst das als Mann heute nirgendwo gesagt, aber die Wahrheit ist:

Frauen wollen nicht, dass du dich für sie verbiegst. Und wenn du es tust, fühlen sie sich erdrückt davon. Sie wollen nicht “Schuld” sein daran, dass du deine eigene Persönlichkeit wegschmeißt und deinen eigenen Willen aufopferst, nur um ihnen alles recht zu machen.

Wenn du in so einer Situation angekommen bist, ist der beste Weg (für dich, für sie und für eine mögliche neue Chance in der Zukunft), einen GROSSEN SCHRITT zurück zu machen.

Du musst ihr Luft zum Atmen geben, bevor du sie zurückgewinnen kannst.

Und du musst DIR selbst zeigen, dass du niemand Anderen “brauchst” um glücklich zu sein… dass du als Mensch auch alleine “gut genug” bist… und dass du etwas mit dir selbst anfangen kannst, auch wenn sich NICHT jemand anders um dich kümmert.

Nicht, um sie zu verdrängen oder sie nicht länger zu schätzen. Und auch nicht “um’s ihr zu zeigen” oder um ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. Sondern vielmehr um deine eigene “Abhängigkeit” und deine “Sucht” nach Aufmerksamkeit von ihr abzuschütteln und wieder zu dir selbst zu finden.

Ich meine:

Als ihr zusammen gekommen seid, fand sie dich ja schließlich interessant. Und ich schätze, dass du zu diesem Zeitpunkt einfach lockerer und unbekümmerter drauf warst als jetzt, wo du quasi “deine Felle davon schwimmen siehst”. Finde zurück zu diesem Zustand, und du kannst sie zurückbekommen.

Viele Männer ziehen sich runter mit Worten wie “Verliebtheit” oder “Liebeskummer” — aber das ist alles Bullshit. Es hat nichts zu tun mit Liebe, sondern bloß mit Ängstlichkeit und mit verletztem Ego. Wenn du kurz drüber nachdenkst, weißt du dass das stimmt. :-)

Als Männer gewöhnen wir uns diese Klischees an, weil wir sie überall zu sehen bekommen… in Filmen, in Songs, in Zeitschriften. Aber die Wahrheit ist, dass dieses kindische Verhalten bloß unsere eigene Persönlichkeit verdeckt:

So lange du ängstlich bist, solange du abhängig bist von irgendwas und es unbedingt willst oder das Gefühl hast, du könntest nur glücklich sein wenn du erst dieses oder jenes hättest… so lange verhältst du dich bloß wie ein panisches Tier auf der Flucht und lebst im Tunnelblick. Und mal ehrlich: Wie attraktiv ist das?

Die Sache ist:

Das bist nicht du.

Deshalb:

Lass all den Bullshit und das Drama fallen, atme durch, und sei neugierig auf dich selbst und auf das, was in dir drinsteckt.

In dem Moment, wo du das tust, wirst du automatisch wieder interessant für andere Menschen — und für die Mädels.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , ,

Sei einfach du selbst?

Sonntag, März 21st, 2010

schmetterling

Kennst du das — du bist verunsichert, wie du dich mit einem Mädel verhalten sollst und fragst jemanden um Rat… und dann bekommst du als Antwort:

“Sei einfach du selbst.”

Du hast diesen Spruch wahrscheinlich schon x-mal gehört.

Die Frage ist:

Kannst du damit etwas anfangen?

Einfach “du selbst sein” hilft dir wenig, wenn du nicht weißt, WELCHES “Selbst” du sein sollst.

Denn Tatsache ist:

Du hast mehrere “Selbst”… Du hast dein lockeres Selbst. Du hast dein anhängliches Selbst. Du hast dein starkes Selbst. Und du hast dein schwaches Selbst.

Doch das ist gar nicht mal das Wichtige.

Wenn Leute zu dir sagen, du sollst “du selbst” sein, dann klingt das oft so, als solltest du weiter das tun, was du schon immer getan hast.

DOCH DAS IST TOTAL ALBERN…

Wenn du tust, was du schon immer getan hast, dann wirst auch nur die Ergebnisse kriegen, du du schon immer gekriegt hast.

Wenn das deine Deutung von “du selbst sein” ist, kannst du also nie Fortschritte machen.

Im Gegenteil:

Wenn du bis jetzt nicht so richtig die Resultate gekriegt hast in deinem Datingleben, die du dir wünschst, dann würdest du auch in Zukunft niemals diese Resultate bekommen, wenn du dich an deine Vergangenheit fesseln würdest um “du selbst” zu sein.

Die wirklich wichtige Frage ist:

Willst du dein VERGANGENHEITS-SELBST sein…

…oder willst du dein ZUKUNFTS-SELBST sein?

Weißt du was Zirkusleute mit kleinen Elefanten machen, damit sie nicht weglaufen?

Sie pflocken sie an, mit einem einfachen Hanfseil.

Solange der Elefant noch klein ist, kann er das Seil nicht durchreißen.

Doch hier kommt der Trick:

Wenn der Elefant groß und ausgewachsen ist, verwenden die Zirkusleute DASSELBE SEIL.

Der Elefant könnte das Seil jetzt locker durchreißen oder den kompletten Pflock aus der Erde ziehen.

Aber er macht es nicht.

Weil er als kleiner Elefant gelernt hat, dass er das Seil nicht durchreißen kann, kommt er als ausgewachsener Elefant gar nicht auf die Idee, sich dem Seil zu widersetzen.

Psychologen nennen das “erlernte Hilflosigkeit”.

Ich nenne es das “vergangenheitsorientierte Selbst”:

Wenn du nur das machst, was in der Vergangenheit für dich funktioniert hat, dann engst du deine Möglichkeiten Tag fr Tag ein.

Und deshalb geht es den meisten Männern wie dem Elefanten mit dem Seil:

Bloß weil ein Mädel im Kindergarten nicht mit ihnen gespielt hat, werden sie schüchtern und hören auf, Mädels anzusprechen… obwohl sie inzwischen größer sind, cleverer, witziger und obwohl sie sich locker alle Fertigkeiten zum aneignen könnten.

Das ist das Vergangenheits-Selbst.

Doch der Satz “sei einfach du selbst” hat auch einen wahren Kern.

Und dieser wahre Kern ist:

“Sei dein Zukunfts-Selbst.”

Was heißt das, dein “Zukunfts-Selbst”?

Dein Zukunfts-Selbst ist das, was du sein kannst.

Dein Potenzial.

Wenn du dein Zukunfts-Selbst bist, guckst du nicht darauf, wo du HEUTE bist, sondern du guckst, was in dir drinsteckt und was du rausholen kannst.

Dein Zukunfts-Selbst zu sein heißt, dich zu entfalten, besser zu werden, dich zu testen und mit der Welt zu experimentieren, um nach um nach alle Hindernisse abzuschütteln und deine wahre Persönlichkeit ans Licht zu bringen.

Wenn du eine Raupe bist, dann ist dein Zukunfts-Selbst, ein Schmetterling zu sein. Wärst du fokussiert auf dein Vergangenheits-Selbst, würdest du für immer in deinem Kokon eingehüllt bleiben. Du würdest dir sagen, “naja, ich bin schon immer eine Raupe gewesen die auf dem Boden kriecht… also bleibe ich ‘ich selbst’ und krieche weiter auf dem Boden”.

Doch wenn du dagegen dein Zukunfts-Selbst erkennst, dann erlaubst du den Wandel, erkennst deine Bestimmung — und brichst aus aus deinem Kokon und fängst an zu fliegen.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)

Keine Tags zu diesem Beitrag.

Leserfrage: Warum kann echte Liebe nicht wehtun?

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Frage:

Ich finde deine Texte sehr wahr und weise.

Aber den letzten Satz verstehe ich nicht:

“Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du [die Frau] bekommst oder nicht.”

Tut echtes Verlangen nicht weh, wenn man sie nicht bekommen kann?

Antwort:

Danke dir Pierre!

Es ist wie du sagst: Echte Liebe tut nicht weh. Und ja, du hast Recht, das Wort “Verlangen” ist vielleicht ein bisschen irreführend.

Was ich meine ist das:

Wenn du eine Frau schön findest, wenn du lächeln musst wenn du sie siehst und es sich gut anfühlt sie glücklich zu machen… dann kannst du dankbar für dieses Gefühl sein, selbst wenn du sie noch nicht “hast”.

Jede Phase in der zwischen dir und einer Frau, die dir gefällt, ist immer nur eins von zwei Dingen: Entweder es ist Sex, oder es ist Vorspiel.

Du brauchst nicht verzweifelt zu hoffen auf irgendein großes Ereignis. Wenn du den Prozess jetzt in der Gegenwart nicht genießen kannst, dann wirst du wahrscheinlich auch in der Zukunft keine Ruhe finden. Wenn du jetzt unruhig bist, weil sie nicht mit dir ins Kino geht, dann wirst du auch später unruhig sein, wenn du mit ihr im Kino sitzt. Wenn du heute glaubst, dass dir zum Glücklichsein der nächste Schritt fehlt, dann wirst du das auch glauben, wenn du einen Schritt weiter bist. Oder zwei. Oder drei. Und am Ende kann sie neben dir im Bett liegen, und trotzdem hast du den Eindruck, dass “irgendwas fehlt”.

Es ist ganz einfach:

Wenn sie dir gefällt, und es dich glücklich macht dass es sie gibt, dann brauchst du dir keinen Kopf drum zu machen was passiert oder wann es passiert.

Du hörst überall, dass die glücklichsten Moment die sind, wo du sie küsst oder wo du mit ihr am Strand sitzt oder was auch immer — aber das stimmt nicht. Es sind nicht diese Ereignisse die dich glücklich machen. Es ist die Tatsache, dass du loslässt und aufhörst drüber nachzudenken, ob es noch besser werden könnte. Filme und Popsongs reden dir vielleicht ein, dass du nur unter solchen “besonderen Umständen” die Erlaubnis hast, den Moment zu genießen so wie er ist und mal für eine Weile NICHT nach dem nächsten Schritt zu gieren. Aber warum solltest du das nur unter “besonderen Umständen” dürfen? Aber wenn du erkennst, dass jede Interaktion mit einer hübschen Frau Vorspiel ist — dann siehst du dass diesen “besonderen Umständen” gar nicht so viel “besonderes” ist. Klar, es sind Zwischenpunkte. Wegmarkierungen sozusagen. Aber wenn du einen Weg gehst wird das Gehen doch auch nicht plötzlich “mehr wert”, bloß weil neben dir ein Meilenpfosten steht. Du genießt entweder das Laufen an sich, oder du tust es nicht. Wenn du es NICHT tust, dann kannst du dich zwar für eine Weile stolz fühlen, weil du eine bestimmte Wegmarke erreicht hast — aber der Stolz ist dann nicht von Dauer.

Das “Verlangen”, von dem du sprichst, ist das gleiche Verlangen wie wenn man als Kind ein Spielzeug will oder als Mann ein Auto. Nennen wir dieses Verlangen mal “Verliebtsein”: Du denkst, wenn du erstmal DIESE SACHE hast, wird dich das in einen glücklichen Menschen verwandeln. Und ja, wenn du es kriegst wirst du dich auch erstmal fühlen wie der König der Welt. Doch ganz egal, wie toll das Spielzeug ist — irgendwann gewöhnst du dich dran. Und dann ist der “Kick” weg, und du brauchst etwas Neues. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Ich sage nicht, dass es irgendwie schlecht wäre — aber ich sage es hat eben mit Liebe nichts zu tun.

Der Unterschied ist:

Beim “Verliebtsein” ziehst du Glück aus einer Sache oder einem Umstand. Aus etwas, das außerhalb von dir selber liegt. An solche äußeren Dinge wirst du dich, wenn du sie einmal hast, immer gewöhnen mit der Zeit. Und deshalb lässt das Glück mit der Zeit immer wieder nach, und du wirst dich immer wieder zu etwas Neuem getrieben fühlen.

Bei echter Liebe dagegen kommt das Glück aus dir selber. Echte Liebe lässt sich am ehesten beschreiben mit Dankbarkeit: Du fühlst dich glücklich und dankbar, für die Gefühle, die eine Frau in dir weckt. (Oder ein Kind, oder ein Tier, oder der Sternenhimmel, oder deine Existenz…)

Verliebtsein ist immer gerichtet auf Zukunft — und deswegen ist es verbunden mit Unsicherheit und Angst.

Echte Liebe dagegen lebt immer im “Jetzt” — und deswegen ist es unmöglich, dass sie dich unsicher macht oder ängstlich.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , , , , , , ,

Leserfrage: Ist es dreist, beim ersten Treffen getrennt zu bezahlen und ihr nichts auszugeben?

Samstag, Juli 4th, 2009

Frage:

Eine Frage zum ersten Date. Wie schaut es da mit dem Bezahlen aus? Habe von dir letztens die “manipulierst du sie”-Mail bekommen und frage mich seitdem, ob man sie auch zahlen lassen soll oder nicht.

Ich würde es aber dreist finden, weil man derjenige ist, der das Mädel eingeladen hat.

Antwort:

Beim Bezahlen oder nicht Bezahlen geht es nicht um’s Geld. Weder dir, noch dem Mädchen.

Worum es wirklich geht, ist die Botschaft, die du damit über eure sendest.

Die Grundregel ist:

Beziehungen sind nur gesund, wenn sie auf Austausch basieren.

Es ist okay, einer Frau etwas zu geben, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat. Das hat nichts zu tun mit Geiz oder mit Kleinkariert-Sein. Es hat etwas damit zu tun, die Frau als gleichwertig zu respektieren.

Stell dir vor du bist Bill Gates. Du kannst locker ihren Eiskaffee mitbezahlen, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf deine Lebensqualität hätte. Sie dagegen muss sich die 5 EUR vielleicht von ihrem Taschengeld absparen — und muss dafür vielleicht beim nächsten McDonald’s-Besuch mit ihren Freundinnen auf den McFlurry verzichten.

Wäre es in so einer Situation nicht angemessen, ihr den Kaffee mit zu bezahlen?

Ich finde nicht.

Die Botschaft, die du damit sendest wäre: “Du bist besser dran mit meiner Hilfe”.

Außerdem läufst du Gefahr, dass sie dein Verhalten noch auf eine andere Weise versteht. Nämlich als: “Ich will mich bedanken dafür, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit mir zu treffen”.

Moment.

Was ist daran falsch, sich zu bedanken?

Falsch daran ist, dass sie, wenn sie sich mit dir trifft, doch nicht dir einen Gefallen tut! Sie trifft dich doch nicht, damit du etwas davon hast. Ihr habt beide etwas davon. Du bist neugierig auf sie, und sie ist neugierig auf dich.

Was ist fair daran, wenn nur du dich bedankst?

Der wahre Grund, warum Männer bezahlen wollen, hat nichts zu tun mit Fairness:

Sie glauben, die Frau würde ihnen einen Gefallen tun damit, dass sie zum Treffen erscheint. “Sie könnte in der Zeit so viele andere tolle Dinge machen als mit mir hier rumzusitzen — und deswegen möchte ich mich revanchieren” — so ungefähr denken Männer oft.

Der Grund ist:

Sie glauben, dass sie mehr Interesse an der Frau haben als die Frau an ihnen hat. Oder einfacher: Dass sie weniger wert sind als die Frau, und dass ihre Zeit weniger wert ist als die der Frau.

Natürlich sind diese Botschaften subtil. Gerade wenn es um eine kleine Rechnung geht, möchte man oft sagen, “ach komm, ist ja kein großes Ding”. Aber Vorsicht: Die Stimme, die dir das einflüstert, ist oftmals eben gerade nicht deine Vernunft oder deine Menschenliebe. Oftmals ist es der Teil von dir, der denkt, du hättest diese hübsche Frau nicht verdient und müsstest sie mit einem Dankeschön manipulieren, damit sie einen Grund hat dich wiederzusehen.

Bist du mit einer Frau zusammen, ist es okay, wenn du ab und an einfach mit bezahlst. Wenn sie dich gut behandelt in der , und gerade wenn die Rechnung klein ist, wäre es unnatürlich wenn du nicht die zwei Euro mitbezahlen würdest.

Die Regel sollte sein:

Bezahl für sie mit, wenn du an ihrer Stelle auch für einen Kumpel mitbezahlen würdest.

Mit Kumpels weißt du genau wann es okay ist und wann nicht:

Manchmal bietet es sich einfach an, dass du für ihn mitzahlst. Du tust das nicht, weil du etwas willst von ihm oder weil du ihn manipulieren willst — sondern du tust es, weil du weißt, dass er in ähnlichen Gelegenheiten das gleiche für dich tut.

Auf der anderen Seite aber würdest du nie auf die Idee kommen, bei jedem Treffen für deinen Kumpel zu bezahlen. Würde er das erwarten, würdest du dir ausgenutzt vorkommen — und zwar zu Recht.

Nur solange sich eure Gefallen in der insgesamt die Waage halten, ist euer Verhältnis ausgeglichen und gesund.

Und mit Frauen ist es nicht anders.

Klar kannst du versuchen, Erwartungen und Abhängigkeiten heranzuzüchten. Doch damit verdrängst du das Interesse, dass die Frau an dir selber hat durch das Interesse, dass sie an Geschenken und kostenlosen Getränken hat.

Viele Männer glauben nicht, was sie eigentlich anrichten, wenn sie etwas so “gut Gemeintes” tun.

Hier ist was Wissenschaftler rausgefunden haben in einem Experiment mit Kindern:

Sie haben den Kindern Buntstifte gegeben und malen lassen. Dann haben sie die Kinder in zwei Gruppen geteilt — Gruppe A und Gruppe B — und haben sie wieder malen lassen. Diesmal aber haben sie eine Belohnung eingeführt. Als “Dankeschön” dafür, dass sie so schön gemalt haben, wurden Gruppe A Bonbons versprochen. Die Wissenschaftler wollten sehen, welchen Effekt die Belohnung auf das Verhalten der Kinder hat. Die Belohnung wurde deshalb nur Gruppe A versprochen. Hinterher dann, im Anschlusstest, wurden dann beide Gruppen wieder zusammen malen gelassen. Ohne Versprechen für eine Belohnung. Das Ergebnis: Die Kinder aus Gruppe A hatten keine Lust zu malen, wenn sie nichts dafür bekommen. Sie hatten angefangen, eine Belohnung zu erwarten. Die Freude am Malen selber hatten sie verloren. Gemalt haben nur noch die Kinder aus Gruppe B — sie hatten nie eine Belohnung versprochen bekommen, und sie haben es einfach getan, weil ihnen das Malen selbst Spaß gemacht hat.

Kurz:

Wenn du jemandem regelmäßig einen Gefallen tust, baust du damit eine Erwartungshaltung auf für die Zukunft.

Der Andere wird sich über deinen Gefallen später nicht mehr freuen — er erwartet ihn einfach.

Und vor allem:

Er verliert auch die Freude an der Sache selbst, und er tut sie nur noch wegen der Belohnung.

Und das alles passiert ganz automatisch. Es hat nichts zu tun mit dem Charakter des Anderen oder damit, dass er eine manipulative Person wäre, die Andere gerne ausnutzt. Es ist einfach die Nebenwirkung von Belohnungen.

Deswegen gilt:

Wenn du einer Frau etwas ausgibst, darf es nie eine einseitige Belohnung sein. Jeder Gefallen, den du ihr tust, muss die Gegenleistung sein für etwas, das sie für dich getan hat.

Hast du eine längere mit einer Frau, kannst du gelegentliche Ausrutscher hier vielleicht noch korrigieren. Wenn du merkst, dass es in die falsche Richtung läuft, kannst du die Dinge dann unter Umständen noch geraderichten, bevor es zu spät ist.

Beim ersten Treffen aber ist es anders.

Das erste Treffen setzt den Maßstab für den Rest der .

Das erste Treffen mit einer Frau ist praktisch der “Trailer”, der ihre Erwartungen an dich für die Zukunft setzt. Bezahlst du hier aus “Nettigkeit” ihre Rechnung mit, stellst du damit leicht die Weichen in eine manipulative, ungesunde , in der du dir ihre Zuneigung regelmäßig neu “erkaufen” musst.

Meine Regeln fürs Bezahlen oder Nicht-Bezahlen sind deshalb:

  • Lade Sie zum ersten Treffen nie ein.
  • Beim ersten Treffen bezahlen beide getrennt.
  • Wenn sie kein Geld dabei hat, ist es ganz normal dass du es ihr auslegst und es sie auch tatsächlich zurückzahlen lässt.
  • Ausgeben kannst du ihr das erste Mal etwas, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und nachdem sie etwas für dich getan hat.
  • Frauen, mit denen du nicht geschlafen hast, gibst du nur etwas aus, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat und du nicht die Absicht hast, mit ihr zu schlafen. Wenn du hier mogelst, manipulierst du und machst es tatsächlich nur schwerer für dich.
  • Wer wem Gefallen tut und Sachen ausgibt muss über die insgesamt ausgeglichen sein. Bezahl ihr nie etwas, wenn du nicht auch einem Kumpel an ihrer Stelle etwas bezahlen würdest.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , , , , , , , , ,

“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , , , , , , ,

Die zwei Arten von Liebe

Sonntag, April 19th, 2009

Echte Liebe macht nicht unglücklich.

Dieser Satz überrascht viele Menschen: Denn ist nicht Liebe das, was uns Herzschmerz macht und Liebeskummer?

Tatsächlich verwenden wir das Wort “Liebe” für zwei ganz unterschiedliche Gefühle:

Da ist zum einen die unreife, egoistische Liebe. Sie ist das Gefühl, dass uns Dinge sagen lässt wie…

Ich brauche sie.

Ich will nicht leben ohne sie.

Ich tue alles für sie, damit sie Zeit mit mir verbringt.

Egoistische Liebe ist ein Vorwand. Wir reden uns ein, es ginge uns um den anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit geht es uns um uns selbst:

Es geht uns darum, wie wir uns selbst fühlen. Und es geht uns um die Leere in unserem eigenen Leben.

Echte, selbstlose Liebe ist davon völlig verschieden.

Echte Liebe lässt uns sagen…

Nur wenn sie glücklich ist, fühle ich mich gut.

Alles was sie tut ist wundervoll — egal, ob ich es verstehe oder nicht.

Egal wie egoistisch, zickig und kompliziert sie sein kann — ich liebe jede einzelne Eigenschaft an ihr.

Echte Liebe geht über uns selbst hinaus. Es geht nicht darum, dass wir selbst bekommen, was wir wollen. Es geht darum, sie glücklich zu sehen.

Echte Liebe hat nichts zu tun mit Selbstaufgabe:

Um echte Liebe empfinden zu können, musst du zuerst dich selber verstehen und lieben. Du musst gefunden haben, was dir wichtig ist. Du musst entdeckt haben, was der Sinn in deinem Leben ist (und nein, es reicht nicht, ihn in der Liebe für eine Frau zu suchen). Und du musst fühlen, das alles okay ist, so wie es ist, und dass dein Leben wundervoll ist, egal, wie viele Wolken gerade die Sonne verdecken.

Wenn du dich selbst leer fühlst, kannst du keine Liebe geben. Du kannst nur Liebe saugen von anderen — von ihr.

Dass zwei Hälften ein Ganzes ergeben stimmt eben nicht in der Liebe. Zumindest nicht in der echten Liebe:

Echte Liebe ist der Überfluss an Glück in deinem Leben, den du einer anderen Person schenkst, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Das ist der Grund, warum echte Liebe dich niemals unglücklich machen kann.

Wenn du wissen willst, ob du wirklich liebst oder bloß gierst, frag dich:

“Sind es meine Gefühle für sie, die mich zu einem glücklicheren Menschen machen — oder ist es nur das, was sie mir zurück gibt?”

Es ist nichts falsch daran, eine Frau zu wollen, ohne sie zu lieben. Lieben lernen kannst du sie meist ohnehin erst, nachdem du sie wirklich kennst.

Doch auch Wollen ist nicht gleich Wollen:

Du kannst entweder nach ihr gieren — abhängig sein von ihr, alles andere aufgeben für sie und dich unterordnen, alles nur für ein kleines Stück von ihr.

Oder du kannst sie verlangen — ihr in die Augen sehen und ihr ins Ohr flüstern, wie sexy du sie findest, und doch dabei gleichzeitig du selbst bleiben und dein Leben genießen.

Wer immer sich selbst aufgibt und den von Herzschmerz gepeinigten spielt:

Es hat nichts zu tun mit ihr.

Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du sie bekommst oder nicht.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , ,

Liebeskummer-Hilfe: 7 bombensichere Tipps gegen Liebeskummer

Freitag, März 27th, 2009

Was tun bei Liebeskummer

“Was tun gegen Liebeskummer?” — an irgendeinem Punkt im Leben fragt das sich jeder Mann einmal.

Egal, ob deine Freundin Schluss gemacht hat oder du einfach nur unglücklich verliebt bist: Liebeskummer raubt dir die Konzentration am Tag, den Schlaf in der Nacht und den Spaß an deinem Leben.

Und vor allem:

Dein Liebeskummer hilft weder DIR noch IHR etwas.

Doch das ist nur die logische Seite der Medaille.

Liebeskummer kommt in verschiedenen Phasen. Und nicht immer, wenn jemand fragt “Was tun bei Liebeskummer?” will er auch wirklich etwas tun gegen Liebeskummer.

“Wie bitte?”, wirst du jetzt vielleicht fragen, denn natürlich ist dein Liebeskummer ein Problem für dich. Sonst hättest du schließlich auch nicht nach Hilfe gesucht, nicht wahr?

Doch so einfach ist es nicht.

Es gibt einen Grund, warum die meisten Tipps gegen Liebeskummer nicht funktionieren.

Ganz ehrlich:

Wenn ich unglücklich verliebt bin und ich könnte das Gefühl mit einem Fingerschnipp abstellen — ich würde es nicht tun. Wenn mir jemand Liebeskummerpillen anbieten würde, mit denen der ganze Spuk sofort ein Ende hätte und ich mein Leben wieder normal und glücklich und ohne Gedanken an sie weiterleben könnte — ich würde sie nicht nehmen. Jedenfalls nicht in der ersten Phase.

Was ist die erste Phase? Die erste Phase ist die, in der du dir gerade erst eingestehst, dass diese eine bestimmte Frau etwas ganz besonderes ist und du sie auf keinen Fall verlieren willst.

Es ist der Punkt, an dem du bewusst deine eigene Schwäche zulässt — und du tust es, weil es sich gut anfühlt. Es gibt der ganzen Sache nämlich einen Sinn und eine Bedeutung.

Und genau das ist der Punkt:

Wir Menschen glauben zwar immer, dass wir Glücklichkeit suchen. Wir denken, dass wir alle zu jeder Zeit lustig sein und lachen wollen. Aber das stimmt eben gerade nicht.

Was wir wirklich suchen ist SINN.

Wir tun nicht das, was uns am glücklichsten macht, sondern das, was uns am ehesten das Gefühl von Bedeutung gibt.

Das ist der Grund warum Menschen sich in Gefahr begeben um anderen zu helfen.

Das ist der Grund warum Menschen wegen einem Strafzettel vor Gericht ziehen, obwohl die fünf Euro den Aufwand und den Stress längst nicht wert wären.

Und das ist auch der Grund, warum wir uns einreden nur mit dieser einen Frau glücklich sein zu können, die wir nicht haben können.

Wenn dir das erstmal klar ist, wirst du auch verstehen, warum die meisten Liebeskummer-Tipps nicht helfen:

Du wirst sie zwar lesen und verstehen.

Aber solange du in der ersten Phase bist wirst du sie niemals anwenden:

Du hast hart für diesen Liebeskummer gearbeitet, und er gibt dir das Gefühl, etwas von Bedeutung zu tun. Wenn du das jetzt alles kaputt machen würdest, würdest du dich bloß fühlen als hättest du deine eigenen Gefühle verraten und dich selbst sabotiert!

Tipps gegen Liebeskummer funktionieren nur in der zweiten Phase.

Erst in der zweiten Phase bist du wirklich offen dafür, etwas zu tun gegen deinen Liebeskummer.

Das einzige, was dich in der Phase noch zurückhält ist deine eigene Trägheit und Langeweile:

Du bleibst verliebt, weil du dich nicht neu verliebst.

Und du bleibst fixiert auf diese eine Frau, weil es gerade nichts anderes gibt aus dem du mehr Bedeutung schöpfen könntest.

Liebeskummer überwinden ist in dieser Phase nur noch eine Frage der Ablenkung.

“Was tun bei Liebeskummer” ist dann ein Kinderspiel:

1. Triff die Entscheidung dass du wirklich nach vorn willst.

Triff die Entscheidung, dass du dich jetzt wieder auf die Zukunft konzentrieren willst. Lass los. Und Sei neugierig auf die Überraschungen, die das Leben für dich als nächstes auf Lager hat.

2. Lösch sie aus deinem Handy.

Meinetwegen übertrag ihre SMS auf den PC und archivier sie dort, aber sieh zu dass du sie aus deinem Blick verbannst. Sie lebt ihr Leben weiter - also tu du das auch.

3. Geh allem aus der Bahn, was dich an sie erinnert oder melancholisch macht.

Vermeide klischeehafte Liebesschnulzen im Fernsehen und schmeiß alles weg, was dich an sie erinnert. Und wenn du das nicht über’s Herz bringst, sperr es wenigstens so weg, dass es dir nicht mehr von alleine unter die Augen kommt.

4. Geh auf Abstand.

Wenn du mit ihr “freundschaftlichen” Kontakt hast, geh auf Abstand.

Und nein, das ist nicht böse gemeint ihr gegenüber: Keiner von euch beiden hat schließlich etwas davon, wenn du ihr und dir selbst etwas platonisches vorheuchelst, während du abends im Bett von ihr träumst.

5. Füll deine Träumzeiten mit Beschäftigung.

Beobachte dich selbst und finde raus, in welchen Situationen du an sie denkst. Das sind die Momente, in denen du zuviel Zeit und zu wenig Beschäftigung hast. Füll sie aus mit etwas, das dich beschäftigt. Fang an, Bücher zu lesen — abends vor dem Einschlafen, im Bus oder in der Straßenbahn. Damit lenkst du dich nicht nur sinnlos ab, sondern machst dich interessanter, weltoffener und selbstbewusster (meine persönlichen Favoriten: Shantaram, Der Ursprung). Und falls du nicht gern liest, probier es mit Hörbüchern für deinen MP3-Player…

6. Tu was dir Spaß macht.

Überleg dir, was dir Spaß macht — und dann tu mehr davon: Hobbies, Freunde, spielen, Geschäftsideen, Dinge reparieren, reisen, Musik… Du schuldest dir selbst dass du rausfindest worin du gut bist und was dir Spaß macht. Die Mädels tun das schließlich auch.

7. Flirte mit anderen Mädels.

Ich werde dir jetzt nicht sagen, was für tolle Mädels du kennenlernen wirst — denn ich weiß, dass du mir das im Moment sowieso nicht glauben wirst.

Jede Frau wird für dich wahrscheinlich erstmal nur wie ein billiger Ersatz wirken. Und du wirst auch nicht wirklich interessiert sein an jemand Neuem. Aber gerade das ist dein großer Vorteil!

Wenn du jetzt flirtest — egal ob im echten Leben oder auf StudiVZ & Co. — ist dir das Ergebnis egal. Du bist nicht auf der Suche, sondern experimentierst nur. Und das bedeutet, dass du lockerer, witziger und natürlicher sein wirst als du es sonst jemals könntest.

Und du weißt ja wie es ist mit der Liebe:

Die Liebe ist wie eine Katze — sie kommt von alleine zu dir, sobald du aufgehört hast sie zu verfolgen.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , , ,

Flirtsprüche oder Du-Selbst-Sein?

Samstag, März 7th, 2009

Sollst du Sprüche verwenden, oder einfach du selbst sein?

Darüber streiten sich Flirt- und Datingcoaches heftig.

Am Anfang schienen sich alle Männer einig zu sein: Um gut mit Frauen zu sein, muss man die richtigen Worte sagen. Flirt-Methoden bestanden demnach vor allem aus auswendig gelernten “Routinen”. Hier galt, je besser die Routinen und ihre Umsetzung, desto größer auch der Erfolg.

Andere Lehrer dagegen haben schon früh betont, dass wahre Attraktivität von Innen kommt. Sprüche und Routinen sind für sie bloß Oberflächliche Krücken. Und sie schwören darauf, dass man Frauen gegenüber “einfach man selbst ist”.

Was ist also richtig?

Muss man das Richtige zu sagen haben, um Erfolg bei Frauen zu haben? Oder braucht man bloß auf sein Herz zu hören, damit es klappt mit den Mädels?

Die Antwort gibt uns Aristoteles. Er sagt:

Wir sind was wir regelmäßig tun.

Simpel, oder?

Drei Dinge lernen wir daraus:

  1. Du kannst deine Identität ändern. Nämlich ganz einfach, indem du neue Gewohnheiten annimmst.
  2. Wenn du etwas regelmäßig machst, wird es zu einem Teil deiner Identität.
  3. Neue Gewohnheiten lernen ist der einzige Weg, dich als Mensch zu entwickeln.

Mit anderen Worten:

Natürlich kommt Attraktivität von Innen. Attraktivität soll ein Teil von dir sein. Doch wenn du bis jetzt nicht den Erfolg mit Frauen hast, den du haben willst, dann musst du dich ändern. Es bringt dir nichts, du selbst zu sein, wenn deine derzeitige Identität dir nicht attraktiv genug ist.

Und um deine Identität zu verbessern und selbst attraktiver zu werden, gibt es nur den einen Weg: Du musst neue Dinge tun, und du musst anfangen, sie regelmäßig zu tun — solange, bis sie ein Teil deiner Persönlichkeit geworden sind.

Es ist also völlig okay, wenn du am Anfang nach Sprüchen und Routinen suchst. Wenn du dich entwickeln willst, bleibt dir gar nichts anderes übrig, als erstmal Verhaltensweisen von anderen zu kopieren.

Wir tun das überall:

Wir lernen rechnen, indem wir unseren Lehrer nachmachen. Wir lernen Autofahren, indem wir unseren Fahrlehrer nachmachen. Und wir lernen unseren eigenen Kleidungsstil, indem wir Ideen von Leuten übernehmen, die uns gefallen.

Wichtig ist bloß, dass wir an unseren Vorbildern nicht kleben bleiben.

Wer über Jahre dieselben geklauten Flirtsprüche verwendet, ist ein Roboter. Aber wer Sprüche und Ideen von Anderen übernimmt, damit herumexperimentiert, sie verändert und sich nach und nach sein eigenes Repertoire zusammenstellt, der ist auf dem richtigen Weg.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , ,

Die Vier Stufen des Lernens

Mittwoch, März 4th, 2009

Wer Fähigkeiten erlernen will, durchläuft immer vier Stufen.

Dabei ist es egal, ob es ums Klavierspielen geht, um Aikido oder ums :

1. Unbewusste Inkompetenz

Am Anfang steht die Unfähigkeit. Und das Schlimme daran ist: Man weiß gar nicht, dass einem etwas fehlt. Und so glaubt man, die eigene Situation wäre “normal”.

Diese Einstellung filtert auch die Wahrnehmung des unbewusst Inkompetenten:

Er sieht nicht, dass Erfolg und Misserfolg durch unterschiedliches Verhalten zustande kommen. Er sieht nicht, dass nur fehlendes Wissen und fehlende Fertigkeit ihn vom Erfolg trennen. Der Bereich, in dem er inkompetent ist und es nicht weiß, ist für ihn irrational. In seinen Augen gibt es hier eben Menschen, die Glück haben, und es gibt Menschen, die kein Glück haben. Und jeder, der versucht, etwas an dieser gottgegebenen Verteilung zu ändern, ist für ihn ein Scharlatan.

Es kostet viel sachliche Überzeugungsarbeit, um einen unbewusst Inkompetenten auf die nächste Stufe zu hieven:

2. Bewusste Inkompetenz

Der bewusst Inkompetente realisiert, dass er tatsächlich etwas falsch macht. Er erkennt zum ersten Mal, dass es tatsächlich Mittel und Wege gibt, mit denen er besser zu seinem Ziel kommt, und die er genauso wie jeder andere erlernen kann.

Diese Stufe ist oftmals wie ein Erwachen: “Wie konnte es nur passieren, dass ich das jahrelang übersehen habe?”. Und häufig ist sie auch ein kleiner Schock. Zum ersten Mal sieht man, was man tatsächlich alles falsch macht — und was auf einen zukommt, wenn jetzt den Kurs wechseln möchte.

3. Bewusste Kompetenz

Der bewusst Kompetente hat gelernt, was Erfolg von Misserfolg unterscheidet. Er weiß, was er tun muss, um erfolgreich zu sein — auf intellektueller Ebene. Mit anderen Worten: Das Wissen ist in seinem Kopf, doch in Fleisch und Blut übergegangen ist es ihm noch nicht.

Das ist die Phase, die dem Lernenden die größte Selbstbeherrschung abverlangt:

Bei allem, was er tut, muss er ständig wachsam sein. Er muss sich selbst beobachten. Er muss alte Gewohnheiten erkennen. Und er muss sie gezielt durch bewusste Anstrengung durch die neuen Verhaltensweisen ersetzen. Verhaltensweisen, die sich jetzt zum Teil noch sehr fremd und hölzern anfühlen.

4. Unbewusste Kompetenz

Unbewusste Kompetenz ist die Stufe der Meisterhaftigkeit:

Wer unbewusst das Richtige tut, braucht sich nicht mehr zu konzentrieren. Wie ein Autofahrer, der mitten im Verkehr bei laufendem Radio mühelos in den richtigen Gang wechselt, beherrscht der unbewusste seine Fertigkeit. Wie ein geübter Maler kann er einen Schritt zurücktreten und sich auf das große Ganze konzentrieren. Die Feinheiten sind ihm längst in Fleisch und Blut übergegangen; er beherrscht sie blind.

Erst Meisterhaftigkeit eröffnet den Blick für eigene Perspektiven und Variationen: Man muss erst angekommen sein auf dem Gipfel, um von den eigenen Füßen aufblicken zu können und plötzlich die Landschaft um sich herum bewusst wahrzunehmen.

Wer Meisterhaftigkeit erreicht hat, der kann auch plötzlich gar nicht mehr nachvollziehen, wie er früher mit dieser “simplen Sache” solche Probleme haben konnte.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , ,

Lebensweisheit zum Liebesglück

Dienstag, März 3rd, 2009

Blogger Sean M. zitiert die Lektion über Frauen, die er mit 11 Jahren von seinem Onkel erteilt bekommen hat:

Eines Tages wirst du eine Frau treffen, die dich von den Füßen haut. Eine Frau, die alles hat, wonach du suchst. Und vielleicht wird sie diejenige sein, mit der du dich niederlässt, und ihr werdet ein glückliches Leben zusammen führen.

Doch bevor es soweit ist, musst du etwas tun.

Bevor es soweit ist, musst du rausgehen und hundert andere Frauen vögeln.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , ,