Die zwei Arten von Liebe

Sonntag, April 19th, 2009

Echte Liebe macht nicht unglücklich.

Dieser Satz überrascht viele Menschen: Denn ist nicht Liebe das, was uns Herzschmerz macht und Liebeskummer?

Tatsächlich verwenden wir das Wort “Liebe” für zwei ganz unterschiedliche Gefühle:

Da ist zum einen die unreife, egoistische Liebe. Sie ist das Gefühl, dass uns Dinge sagen lässt wie…

Ich brauche sie.

Ich will nicht leben ohne sie.

Ich tue alles für sie, damit sie Zeit mit mir verbringt.

Egoistische Liebe ist ein Vorwand. Wir reden uns ein, es ginge uns um den anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit geht es uns um uns selbst:

Es geht uns darum, wie wir uns selbst fühlen. Und es geht uns um die Leere in unserem eigenen Leben.

Echte, selbstlose Liebe ist davon völlig verschieden.

Echte Liebe lässt uns sagen…

Nur wenn sie glücklich ist, fühle ich mich gut.

Alles was sie tut ist wundervoll — egal, ob ich es verstehe oder nicht.

Egal wie egoistisch, zickig und kompliziert sie sein kann — ich liebe jede einzelne Eigenschaft an ihr.

Echte Liebe geht über uns selbst hinaus. Es geht nicht darum, dass wir selbst bekommen, was wir wollen. Es geht darum, sie glücklich zu sehen.

Echte Liebe hat nichts zu tun mit Selbstaufgabe:

Um echte Liebe empfinden zu können, musst du zuerst dich selber verstehen und lieben. Du musst gefunden haben, was dir wichtig ist. Du musst entdeckt haben, was der Sinn in deinem Leben ist (und nein, es reicht nicht, ihn in der Liebe für eine Frau zu suchen). Und du musst fühlen, das alles okay ist, so wie es ist, und dass dein Leben wundervoll ist, egal, wie viele Wolken gerade die Sonne verdecken.

Wenn du dich selbst leer fühlst, kannst du keine Liebe geben. Du kannst nur Liebe saugen von anderen — von ihr.

Dass zwei Hälften ein Ganzes ergeben stimmt eben nicht in der Liebe. Zumindest nicht in der echten Liebe:

Echte Liebe ist der Überfluss an Glück in deinem Leben, den du einer anderen Person schenkst, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Das ist der Grund, warum echte Liebe dich niemals unglücklich machen kann.

Wenn du wissen willst, ob du wirklich liebst oder bloß gierst, frag dich:

“Sind es meine Gefühle für sie, die mich zu einem glücklicheren Menschen machen — oder ist es nur das, was sie mir zurück gibt?”

Es ist nichts falsch daran, eine Frau zu wollen, ohne sie zu lieben. Lieben lernen kannst du sie meist ohnehin erst, nachdem du sie wirklich kennst.

Doch auch Wollen ist nicht gleich Wollen:

Du kannst entweder nach ihr gieren — abhängig sein von ihr, alles andere aufgeben für sie und dich unterordnen, alles nur für ein kleines Stück von ihr.

Oder du kannst sie verlangen — ihr in die Augen sehen und ihr ins Ohr flüstern, wie sexy du sie findest, und doch dabei gleichzeitig du selbst bleiben und dein Leben genießen.

Wer immer sich selbst aufgibt und den von Herzschmerz gepeinigten spielt:

Es hat nichts zu tun mit ihr.

Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du sie bekommst oder nicht.

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Flirtsprüche oder Du-Selbst-Sein?

Samstag, März 7th, 2009

Sollst du Sprüche verwenden, oder einfach du selbst sein?

Darüber streiten sich Flirt- und Datingcoaches heftig.

Am Anfang schienen sich alle Männer einig zu sein: Um gut mit Frauen zu sein, muss man die richtigen Worte sagen. Flirt-Methoden bestanden demnach vor allem aus auswendig gelernten “Routinen”. Hier galt, je besser die Routinen und ihre Umsetzung, desto größer auch der Erfolg.

Andere Lehrer dagegen haben schon früh betont, dass wahre Attraktivität von Innen kommt. Sprüche und Routinen sind für sie bloß Oberflächliche Krücken. Und sie schwören darauf, dass man Frauen gegenüber “einfach man selbst ist”.

Was ist also richtig?

Muss man das Richtige zu sagen haben, um Erfolg bei Frauen zu haben? Oder braucht man bloß auf sein Herz zu hören, damit es klappt mit den Mädels?

Die Antwort gibt uns Aristoteles. Er sagt:

Wir sind was wir regelmäßig tun.

Simpel, oder?

Drei Dinge lernen wir daraus:

  1. Du kannst deine Identität ändern. Nämlich ganz einfach, indem du neue Gewohnheiten annimmst.
  2. Wenn du etwas regelmäßig machst, wird es zu einem Teil deiner Identität.
  3. Neue Gewohnheiten lernen ist der einzige Weg, dich als Mensch zu entwickeln.

Mit anderen Worten:

Natürlich kommt Attraktivität von Innen. Attraktivität soll ein Teil von dir sein. Doch wenn du bis jetzt nicht den Erfolg mit Frauen hast, den du haben willst, dann musst du dich ändern. Es bringt dir nichts, du selbst zu sein, wenn deine derzeitige Identität dir nicht attraktiv genug ist.

Und um deine Identität zu verbessern und selbst attraktiver zu werden, gibt es nur den einen Weg: Du musst neue Dinge tun, und du musst anfangen, sie regelmäßig zu tun — solange, bis sie ein Teil deiner Persönlichkeit geworden sind.

Es ist also völlig okay, wenn du am Anfang nach Sprüchen und Routinen suchst. Wenn du dich entwickeln willst, bleibt dir gar nichts anderes übrig, als erstmal Verhaltensweisen von anderen zu kopieren.

Wir tun das überall:

Wir lernen rechnen, indem wir unseren Lehrer nachmachen. Wir lernen Autofahren, indem wir unseren Fahrlehrer nachmachen. Und wir lernen unseren eigenen Kleidungsstil, indem wir Ideen von Leuten übernehmen, die uns gefallen.

Wichtig ist bloß, dass wir an unseren Vorbildern nicht kleben bleiben.

Wer über Jahre dieselben geklauten Flirtsprüche verwendet, ist ein Roboter. Aber wer Sprüche und Ideen von Anderen übernimmt, damit herumexperimentiert, sie verändert und sich nach und nach sein eigenes Repertoire zusammenstellt, der ist auf dem richtigen Weg.

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