Leserfrage: Ich hätte mit ihr schlafen sollen

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Kondom in der Jeanstasche

LESERFRAGE:

Hey Leo,

deine Tipps sind echt klasse, besonders der Vergleich mit dem Waldspaziergang von vor einiger Zeit. [...] Jetzt aber zu einer Frage, die mich selber betrifft:

Gestern gab’s ne große Studentenwohnheimsparty. In unserer WG haben wir erstmal vorgeglüht und dabei viele Mädels dafür eingeladen. Unter ihnen war auch eine Mädel, das hier vorher für etwa 6 Monate gewohnt hat und dann ausziehen musste.

Der eine Mitbewohner hat mir erzählt, dass bei ihr einiges geht, wenn Mann es möchte. [...] Schön und gut, dachte ich mir, lass es ruhig angehen, die anderen Typen wollen eh nichts von ihr, weil sie zu ner guten Freundin geworden ist. Also ist es deine Chance!

Ich habe mich also nett und lange mit ihr unterhalten, hab sie zum Lachen gebracht und sie meinte später beim engen Tanzen mit mir, dass ich ihr sehr sympathisch wär.

Natürlich kann ich nicht verleugnen, dass ich Sex von ihr wollte.

Gegen 6 Uhr morgens sind wir dann wieder in meine WG gegangen, weil sie müde war. Dann sagte sie, oh irgendwie hab ich keine Lust nach Hause zu fahren. Ich darauf: “Du kannst auch hier schlafen, gar kein Problem”.

Ich öffne also mein Zimmer und sie sieht, dass da ein Bett vom Vormieter an meiner Wand lehnt. [...] Sie sagte dann, “hey komm wir tragen es runter. Da gibts einen Raum, in dem wir das Bett lagern können, wenn du es nicht mehr brauchst.”

Ich war geplättet! Schließlich habe ich mit den Mitbewohnern wochenlang probiert das Bett loszuwerden. Hat alles nicht geklappt. Aber ich sagte ihr, “Nein, das muss nicht heute sein! Wir sind beide kaputt, und das Bett ist schwer!”.

Sie darauf, mit einem supersüßen Lächeln, “Ach was, hab dich nicht so, ich helfe gerne wo ich kann! ” Wir haben also um halb sieben Uhr morgens ein Bettgestell zusammen die Treppen runter geschleppt in den Raum und dann sagte sie: “Ich bin totmüde, ich will nur noch ins Bett.”

Okay dachte ich mir, was nun? Soll ich sie fragen, ob sie Lust auf Sex hat? Ist das nicht zu indiskret? Und dann sagte sie, ich schlafe bei Diana! (meiner Mitbewohnerin -.-)

Das Problem ist aber, dass ich nichts dagegen gemacht habe. Ich hätte eigentlich sagen können, ach komm, mein Bett ist doch groß genug für uns beide. Warum willst du mit Diana in einem so kleinen Bett schlafen?

Die Sache ist aber die: Sie ist mir echt ans Herz gewachsen. Sie ist eben ein Gutmensch. Lacht sehr viel und gerne und kann mit ihrer guten Laune jeden dunklen Raum erhellen.

Und ich fragte mich in diesem Moment, warum assoziiere ich Sex mit etwas Schlechtem? Nach dem Motto: Oh sie ist so ne Liebe, ich will ihr das nicht antun!

WAS verdammt nochmal ANTUN? Sie hat ja schließlich auch Spaß beim Sex!

Es ist ja keine One-man-Show.

[...]

Ich habe ihre Handynummer bekommen, aber sie hat gleich gesagt, dass sie heute nicht auf’s Stadtfest mit möchte, weil sie noch viel zu lernen hat.

Jedenfalls weiß ich momentan nicht weiter. Wenn ich mich weiterhin lediglich mit ihr nur unterhalte und keine Andeutungen auf Sex mache, werde ich womöglich im “Raum der Freunde” an die Wand gekleistert! Geküsst habe ich sie schließlich nicht -.-

[...]

Tatsache ist, ich suche keine beste Freundin, ich suche momentan den Spaß im Leben…

-Thomas

Hey Thomas,

danke dir fürs Schreiben und für das Lob… freu ich mich drüber, dass du die Mail nützlich fandest.

Um bei der “Waldweg”-Metapher zu bleiben:

Es gibt auch noch ne andere Sache, die wichtig ist, wenn man unten im Tal im Wald steht, und hoch auf den Berggipfel kommen möchte. Nämlich, dass man sich nicht lange damit aufhält, wie man an den Ort gekommen ist, wo man gerade ist… oder wo man “hätte” vorher woanders abbiegen sollen!

Fakt ist:

Egal wo “im Wald” du gerade stehst - du stehst da, weil du an jeder Kreuzung, an die du bis jetzt gekommen bist, immer exakt das gemacht hast, was in dem Augenblick für dich am “richtigsten” erschienen ist.

Die Frage ist also nicht, “hätte ich etwas anders machen sollen” (Antwort: Nein, natürlich nicht - du hast IMMER das getan, was in dem Augenblick das Richtige für dich war… besser geht es nicht).

Die Frage ist: “Wenn ich HIER stehe, und DA hin will, welche Richtung nützt mir dann jetzt in diesem Augenblick am meisten?”.

Oder anders: “Was ist JETZT in diesem Augenblick das Richtige?”.

Und jetzt also paar Ideen dazu, wo du gerade stehst, und welche Pfade es gibt:

Du sagst, ihr habt euch nicht geküsst. Dann ist an Sex im Moment eh noch nicht zu denken!

Stell dir eine “Körpereskalationsleiter” vor:

Ganz oben, auf der 10, ist Sex.

Ganz unten, auf der 0, ist Ekel.

Die 2 ist Höflichkeit (Handgeben).

Die 4 ist vielleicht kumpelhaftes Berühren.

Und erst ab Stufe 5 wird’s langsam prickelnd… mit langsam ansteigender sexueller Spannung (eng nebeneinander gehen, Arm auf ihrem Rücken, kurzes Händehalten, längeres Händehalten, lange Blicke, langsameres Sprechen, synchrones Atmen, Haare hinterstreichen, Küssen etc., Stufe für Stufe).

Diese Leiter kannst du als dein “GPS” benutzen, um jetzt für dich den günstigsten Pfad zu finden.

Du brauchst also NOCH NICHT die Kletterschuhe anziehen… denn der Berg ist noch’n Stückel weg!

Deutsch: Du brauchst dir noch keinen Kopf darum zu machen, wie du sie in dein Schlafzimmer lockst… denn ihr seid noch gar nicht so weit auf der Eskalationsleiter, dass Sex die nächste Stufe wäre.

Schonmal versucht, auf einer steilen Leiter 4 oder 5 Sprossen zu überspringen? Die meisten, die das probieren, fallen runter… und dann sind sie nicht nur mit einem Schlag wieder weiter weg von ihrem Ziel, sondern sie tun sich meist auch noch mächtig weh dabei. Nicht empfehlenswert also! :-)

Was du also machen willst ist, rauszufinden, auf welcher Stufe du mit ihr stehst. Denn dann weißt du, welches die nächsthöhere Stufe ist… und die kannst du dann zu deiner nächsten Wegmarke machen und als Zwischenziel ansteuern.

Vielleicht ist die nächste Stufe für euch, dass ihr zu zweit seid und Körperkontakt bis zum Händehalten aufbaut. In dem Fall wäre also alles geeignet, wo ihr einen Vorwand habt, um “allein zu zweit” nebeneinander zu gehen: Shoppen, Zoo, Eislaufen… solche Sachen eben.

Und wenn ihr diese Stufe absolviert habt, könnt ihr hinterher nen Film anschauen oder zusammen kochen oder etwas anderes tun, das mehr in “privater” Atmosphäre passiert, und wo es einen Vorwand für mehr Berührungen gibt (Kuscheln auf der Couch beim Filmgucken, oder beim Kochen “um sie herum fassen”, “ihre Hand nehmen und ihr zeigen wie’s geht” oder “ihr etwas in den Mund stecken”/”sie einen Geschmack erraten lassen” etc.).

Fakt ist:

Bevor ihr zusammen Sex habt, müsst ihr schon andere Formen von gegenseitigem, intimem Körperkontakt gehabt haben, etwas das von beiden Seiten kommt, und bei dem OFFENSICHTLICH ist, dass etwas zwischen euch läuft. Streicheln, Küssen, Händestreicheln… (Enges Tanzen ist nicht genug, weil es nicht unbedingt etwas zu bedeuten hat, und auch “nur an der Musik” liegen kann. Denn hey, wie oft hast du schon in der Disko gesehen, wie sich eine Frau an einem Kerl reibt beim Tanzen… doch sobald er mit ihr von der Tanzfläche runter will, dreht sie sich um und tanzt mit dem Nächsten weiter. Tanzen ist nur Spiel — es sieht toll aus nach außen, aber viel zu bedeuten hat es meist nicht.)

Erst wenn ihr über diese Stufe hinaus seid, ist die Tür zum Sex offen.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. In dem Augenblick, wo du angefangen hast, von ihrem “zuckersüßen Lächeln” zu schreiben, hat es angefangen sich anzuhören wie ein “Weichei”. :)

Glaub mir, ich weiß GENAU wie sowas ist! Ich kenne diese Gedanken. Sie fühlen sich an wie “Liebe” oder sonst irgendwas Edles.

Aber willst du die Wahrheit? Diese “Gefühle” sind bloß verkappte ANGST. “Sie ist so zuckersüß” ist ein Euphemismus deines Verstandes für, “Oh mein Gott, ich bin so verzweifelt, ich brauche sie unbedingt, und ich fühle mich leer ohne sie”.

Gefährliche Falle!

Als ihr euch auf der WG-Party kennengelernt habt und sie dich interessant gefunden hat… ich wette, da hattest du diese “Gefühle” noch nicht! Und ich wette weiter, gerade WEIL du diese “Gefühle” nicht hattest, hat sie dich attraktiv gefunden!

Doch irgendwann hast du dann angefangen zu denken und zu PLANEN, und du hast dich in Gedanken mit ihr “auf dem Gipfel” gesehen. Und deshalb bist du gestolpert! Du warst in Gedanken weiter voraus, als deine Füße.

Deshalb: Zeit, um den Blick wieder vom Gipfel abzuwenden und auf die Füße zu gucken — dahin, wo du jetzt gerade mit ihr stehst, in diesem Moment.

Es sieht immer so verlockend aus, mit einer Frau “endlich ans Ziel zu kommen”. Aber wenn du genau hinguckst, wirst du merken: Stufe 10 auf der Leiter ist auch nicht “besser” und auch nicht “mehr wert” als Stufe 5. Die sind beide bloß aus Holz. Oder Aluminium. Oder was auch immer… du verstehst, was ich meine. Wenn du auf der 10 relaxt sein können willst, ohne dich “leer” oder “getrieben” zu fühlen, musst du zuerst auf der 5 relaxt sein können… und auf der 6… und der 7… Und so weiter.

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Erstes Date: 3 Tipps damit es KLICK macht

Donnerstag, Dezember 16th, 2010

Wenn's beim ersten Date nicht KLICK macht, wird es wohl kein Zweites geben...

Wenn's beim ersten Date nicht KLICK macht, wird es wohl kein Zweites geben...

Vielleicht kennst du das Gefühl:

Du hast dein erstes Date mit einem Mädel.

Ihr redet.

Dann ist die Zeit rum, ihr verabschiedet euch voneinander… und auf dem Heimweg fühlst du dich leer und ernüchtert. So, als hättest du es nicht geschafft, bei dem Date das rüber zu bringen, was du eigentlich rüber bringen wolltest.

Die Sache ist:

Wenn du die Chemie nicht beim ersten Date herstellst, wird es meist auch kein zweites Date geben.

Das Problem:

“Chemie” kannst du nicht erzwingen. Im Gegenteil - wenn du verkrampft rangehst, ist das quasi die GARANTIE dafür, dass es keine Chemie geben wird!

Wie also schaffst du es, dass beim ersten Date die Chemie zwischen dir und ihr VON ALLEINE entsteht?

Hier sind 3 einfache Techniken dafür:

TECHNIK #1:
Atmen

Klingt komisch, aber es ist wahr:

Die meisten Kerle hören auf zu atmen, sobald sie mit einer Frau reden, die ihnen gefällt.

Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern es passiert unterbewusst. Genauso, wie wenn du beim Fußballgucken vor einem Tor “die Luft anhältst”, weil du so angespannt bist.

Diese Anspannung kannst du beim Treffen mit einer Frau weiß Gott nicht gebrauchen.

Also:

Wenn du beim ersten Date mit ihr redest, achte darauf, dass du tief und gleichmäßig atmest.

Richtig machst du es, wenn sich dein Bauch gleichmäßig hebt und senkt.

Achte mal drauf, wie du atmest, wenn du kurz vor dem Einschlafen bist. Das ist die “natürliche Atmung”, die du auch bei eurem ersten Treffen haben willst.

TECHNIK #2:
Ihr in die Augen sehen

Berühre sie, ohne sie zu berühren - das ist, was du mit Blickkontakt machst.

Schau nicht nur “auf” ihre Augen, sondern “in” ihre Augen.

Wenn du jemand bist, der häufig reflexartig wegschaut und Augenkontakt vermeidet, dann übe das vorher. Mach es zu einem Spiel:

Wenn du Fernsehen schaust, schau besonders auf die Augen der Menschen auf dem Bildschirm. Versuch zu sehen, welche Augenfarbe sie haben.

Und wenn du unterwegs bist, oder dich mit jemandem unterhältst, achte darauf, den anderen Leuten in die Augen zu sehen, wenn sie mit dir sprechen.

(Keine Angst… dein Chef wird dich nicht küssen - er wird nur denken, “Wow, der hört mir wirklich zu”. Vielleicht kriegst du sogar ‘ne Beförderung :-P)

TECHNIK #3:
Frag dich: “Kann ich sie fühlen?”

Hört sich blöd an, ich weiß… aber hier ist was ich damit meine:

Die meisten Kerle fragen sich beim ersten Date mit einer Frau:

“Worüber reden? Womit kann ich sie aus der Reserve locken?”

oder

“Was denkt sie von mir?”

Sie sind in ihrem Kopf, und sie sind fokussiert auf das, was wohl in IHREM Kopf vorgeht.

Das Problem ist:

Wenn du im Kopf bist, dann ist sie es auch. Und was passiert, wenn zwei Köpfe miteinander reden? Richtig: Die Kumpelschublade schnappt zu, und die Gefühle sind tot.

Wenn du willst, dass sie dich FÜHLT, dann musst du vorneweg gehen:

Wenn du sie fühlen kannst, kann sie dich fühlen.

Deshalb hör auf drüber nachzudenken, was sie wohl von dir denkt… und frag stattdessen dich selber:

  • “Fühle ich oder denke ich?”
  • “Kann ich fühlen, wie ich atme?”
  • “Kann ich meine Hände fühlen?”
  • “Kann ich die Anziehung zu ihr fühlen? Kann ich FÜHLEN, wie schön und feminin und sexy sie ist?”

Wenn du ein gebildeter Kerl bist wie ich, hört sich das womöglich Wischiwaschi für dich an… Das Problem ist: Bildung und Intelligenz ist nicht, was Chemie erzeugt. Chemie entsteht in deinem Körper - und wenn du sie mit ihr fühlen willst, muss der Verstand mal für ne Weile die Klappe halten.

Die Regel ist:

Wenn DU das Knistern fühlst, dann fühlt sie es auch.

Und DA ist das Knistern fast immer beim ersten Date… es wird nur meistens übertönt von der Stimme in deinem Kopf. Je stiller dein Verstand, umso besser hörst du das Knistern.

Okay.

Fassen wir’s zusammen:

Wenn du ein Date mit einer Frau hast, machen Worte nur 8% von eurer Begegnung aus.

Du kannst alles Verführungsmaterial der Welt auswendig und abrufbereit haben… und trotzdem bist du dann auf dem Weg zu einer VERBINDUNG mit ihr bloß bei 8%.

Die restlichen 92% spielen sich nicht in deinem Kopf ab, und sie spielen sich auch nicht in Sprache oder in Worten ab… Sie spielen sich in deinem KÖRPER ab.

Frauen selber sind viel stärker verwurzelt in ihrem Körper. Das ist auch der Grund, warum eine Frau “riechen” kann, was deine wahren Absichten sind… egal, was für tolle Sprüche oder Spielchen du drauf hast.

Dein Kopf kann ihren Körper nicht täuschen.

Und deshalb, wenn du beim ersten Date eine echte Verbindung zu ihr willst, dann musst du voran gehen und dieses Gefühl zuerst in dir selber finden. Nämlich indem du atmest, indem du ihr in die Augen siehst, und indem du deinen eigenen Körper fühlst.

Viel Erfolg bei deinem ersten Date und
Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Dieselben Techniken funktionieren nicht nur beim ersten Date, sondern auch dann, wenn du eine fremde Frau ansprechen willst, die dir gefällt:

Solange du atmest, ihr in die Augen siehst und während du sprichst deinen eigenen Körper fühlst, kannst du praktisch sagen was du willst… sie wird spüren, dass “da etwas Besonderes ist” - “das gewisse Etwas”.

Mehr Techniken speziell dafür, wie du süße Mädels im Alltag ansprichst, kriegst du hier.

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Blickkontakt beim Flirten lernen

Montag, März 16th, 2009

eyecontact

Du willst eine Frau auf der Straße ansprechen. Oder dir gefällt ein Mädel auf einer Party und du bist neugierig, und du willst Kontakt zu ihr herstellen. Aber wie machst du das?

Alles fängt an mit dem richtigen BLICK.

Wie schaust du rüber zu ihr?

Ich weiß noch, wie es bei mir immer war:

Ich habe neugierig zu ihr rübergelukt — aber sobald sie in meine Richtung geschaut hat, habe ich ganz schnell wieder weggeguckt. Es hat sich angefühlt, als hätte sie mich “ertappt”, und als müsste ich so tun, als hätte ich ganz unabsichtlich zu ihr geschaut.

Mittlerweile weiß ich, dass es vielen Männern so geht.

Und diese Reaktion ist auch normal:

Im Tierreich bedeutet langer Blickkontakt eins von zwei Dingen. Entweder “ich will dich angreifen” oder “ich will mit dir Babies machen”. Ganz unmissverständlich.

Mit anderen Worten:

Blickkontakt ist eine dominante Geste. Und daran ist man als “durchschnittlicher Kerl” erstmal nicht gewöhnt.

Doch du kannst das ändern.

Du kannst lernen, Frauen alleine mit deinem Blick anzuziehen.

Wenn du weißt, wie du sie richtig anschaust, kannst du sie alleine mit deinen Augen neugierig auf dich machen. Und das funktioniert quer über die Straße und durch den ganzen Raum — ohne dass du auch nur ein Wort mit ihr gesprochen hättest.

Hier sind die zwei Regeln des Blickkontakts:

1. Hab keine Angst hinzusehen

Der erste Punkt, an dem du arbeiten musst, ist dein natürlicher “Wegguckreflex”.

Nein, du willst eine Frau nicht in Grund und Boden starren. Aber du willst die KONTROLLE darüber haben, wann und wielange du ihr in die Augen siehst.

Dein Trainingsprogramm dafür:

Wenn du ab jetzt die Straße entlang gehst, schau den Leuten in die Augen, die dir entgegenkommen. Schau sie an. Und dann halte den Blickkontakt, wenn sie zurückschauen. Ohne Lächeln, ohne bösen Blick — einfach nur den Blick halten.

Dein Ziel ist, den Blick solange zu halten, bis der ANDERE wegschaut. Nicht aufdringlich, nicht gezwungen — aber selbstbewusst.

Ich sage dir gleich:

Am Anfang wirst du es hassen! Wenn du diese Übung die ersten Male machst wirst du dich unwohl damit fühlen. Du wirst merken, wie deine Augen versuchen wegzuschauen. Und wenn du darauf achtest, wirst du vielleicht auch bemerken, dass du den Atem anhältst wie wenn du vom 10-Meter-Turm springst.

Nach einer Weile geht all das vorbei.

Du kannst dann Andere ansehen und den Blick halten und dabei völlig ruhig bleiben.

Das ist dein Ziel.

Und noch ein Tipp:

Die meisten Menschen schauen irgendwann weg. Einmal unter dreißig Leuten kann es dir passieren, dass dich jemand anspricht. Aber auch das ist kein großes Ding:

Sag einfach, “Oh, ich hatte sie für einen Freund von mir gehalten”, und alles ist gut.

2. Schau sie nicht geradeaus an, sondern schräg

Blickkontakt ist dominant. Und DIREKTER Blickkontakt ist aggressiv. Deshalb willst du eine Frau nicht direkt geradeaus anschauen.

Schau stattdessen erst in eine andere Richtung. Dreh deinen Kopf leicht nach links oder leicht nach rechts, und beobachte, was dort vor sich geht.

Und DANN dreh deine Augen zu ihr. Schau erst mit den Augen geradeaus, und dann, während deine Augenlider beim Blinzeln sich langsam schließen, dreh deine Augen nach vorn. Dein Kopf bleibt zur Seite gedreht, und nur deine Augen schauen nach vorne zu ihr.

Mit anderen Worten:

Schau sie aus dem Augenwinkel an.

Das funktioniert natürlich auch, wenn du gerade nach unten schaust: Dein Kopf ist dann nach unten geneigt und du konzentrierst dich auf das, was auf eurem Tisch vor sich geht. Und dann blickst du für einen Moment auf, ohne dabei deinen Kopf zu heben.

Dieser indirekte Blick ist weniger aggressiv.

Er hat etwas Neugieriges, Verspieltes.

Und er sagt ihr:

“Ich bin beschäftigt, aber ich habe dich bemerkt. Du hast etwas.”

Wenn sie zurückschaut und deinen Blick hält, gib ihr ein kleines warmes Grinsen. Zeig ihr, dass du weißt, was gerade zwischen euch passiert.

Und dann schau wieder in deine Richtung — also dahin, wo dein Kopf hingedreht ist. Schau wieder dorthin geradeaus und sei eine Weile abgelenkt. Lass sie sehen, dass du dir darüber bewusst ist, dass sie da ist, aber dass du trotzdem dein Ding weitermachst. Und nach einer Weile schau wieder für einen Moment hin zu ihr.

Wenn du es so machst, verschreckst du sie nicht, sondern baust Spannung auf zwischen euch.

Du baust Spannung auf — und wenn du sie dann ansprichst, wird es sein, als würdet ihr euch schon kennen.

Die Chancen sind sogar ziemlich gut, dass sie DICH anspricht. Doch du solltest kein Feigling sein und allein darauf bauen. Du hast den Mut gehabt, sie anzusehen, wie es noch kein Mann vorher getan hat. Sie ist neugierig auf dich. Sie will mehr über dich wissen. Und sie wartet auf dich. Du bist jetzt in einer Position von Stärke, und egal was du du zu ihr sagst:

In dem Moment, wo du auftauchst und sie ansprichst, wird sie die Augen zu dir aufschlagen und dich mit einem Lächeln anstrahlen.

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