Hältst du dir Mädels warm?

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Wenn du bist wie ich, dann hast du vielleicht ein paar Mädels im Kopf, die du dir “für später warm hältst”.

Mädels aus dem Netz, mit denen du dich im Moment nicht triffst, obwohl du könntest.

Mädels, bei denen du denkst, du hast Chancen, aber bei denen du “den nächsten Zug” nicht machst.

Oder Mädels, bei denen du es NICHT weißt, und wo du’s im Moment auch nicht drauf ankommen lassen willst, weil du denkst, deine Chancen werden mit der Zeit besser werden.

Das alles sind “Brücken”, die du dir offen hältst.

Du hältst sie dir offen, weil du das Gefühl von “Sicherheit” magst, wenn du weißt: “Selbst wenn alles Andere schief geht, kann ich immer noch auf diese oder jene Frau zurück fallen”.

Das Problem dabei ist:

Solange du dir einen “Rückzugsweg” offen hältst, wirst du nie 100% in der Gegenwart sein.

Mit jeder Frau, die du triffst, hältst du dich dann selber zurück. Nach dem Motto, “Ich weiß, dass ich sie haben könnte, aber ich hab’s ja nicht eilig”.

Und ja, es ist definitiv nützlich, wenn du es mit einer Frau “nicht eilig” hast. Es ist aber auch nicht nützlich, sich künstlich zurück zu halten, aus “falschem Stolz” heraus.

Ich habe das selber schon ein paarmal gemacht — und jedes Mal habe ich mir hinterher dafür den Kopf auf die Tischplatte gehauen!

Wenn du noch komplett unsicher bist mit Frauen und WEISST, dass du es verhauen wirst… dann, um Himmels Willen halte dir die Frauen warm, die dir wirklich wichtig sind, und übe erstmal mit anderen Mädels.

ABER… wenn du inzwischen Erfahrung gesammelt hast. Wenn du inzwischen Frauen geküsst hast. Affären gehabt hast. Mit Frauen geschlafen hast. Dann ist es an der Zeit, deine alten Brücken abzubrennen!

Halt sie dir nicht länger warm. Sondern geh in die Offensive. Mach den nächsten Zug. Fordere es heraus!

Entweder es wird was mit ihr, dann ist es gut. Oder es wird nichts mit ihr, dann ist es auch gut.

Du hast vielleicht von Cortez gehört, dem spanischen Entdecker aus dem 16. Jahrhundert. Das ist der Kerl, der mit seiner Armee auf einer Insel gelandet ist, und dann alle Schiffe abgebrannt hat, damit seine Soldaten keinen “Ausweg” haben und ihr Bestes geben MÜSSEN.

Und dasselbe funktioniert mit Frauen:

Solange du dir Frauen “warm hältst”, kannst du zurück. Und das heißt, egal wen du Neues triffst, du bist nie 100% bei der Sache.

Du schielst immer mit einem Auge zurück. Fühlst immer die falsche Überlegenheit, dass da ja noch “jemand anders auf dich wartet”. Bist immer mehr beschäftigt damit, dir Optionen offen zu halten, als Gelegenheiten beim Schopf zu packen.

Deshalb mach es wie Cortez:

Wenn du weißt, dass du stark genug bist, um deinen eigenen Weg zu gehen, dann verfeure jetzt deine alten Brücken:

Wenn du ein Treffen mit ihnen aufgeschoben hast, triff dich mit ihnen.
Wenn du den nächsten Zug mit ihnen aufgeschoben hast, mach den nächsten Zug mit ihnen.
Tu was immer du tun musst, um das Schicksal mit ihnen herauszufordern. Du willst nicht länger den Nebel des Ungewissen, á la “vielleicht wird es ja noch etwas mit ihr”.

Ich meine hey: Vielleicht gibt es null Chance mit ihr! Vielleicht ist sie gar nicht dein Typ. Vielleicht kommt sie gar nicht klar mit dir. Ist es nicht viel besser, wenn du das JETZT herausfindest, als wenn du sie noch Jahre lang als “heimliche Hoffnung” mit dir herum schleppst?

Du willst es jetzt wissen: Funktioniert es mit ihr, ja oder nein.

Und was immer du herausfinden wirst… du wirst merken:

Es macht dich frei.
Es spart dir Zeit.
Und es bringt dich schneller voran zu deinem Ziel.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Dasselbe “offene-Brücke”-Phänomen hast du übrigens, wenn du gerade von einer Frau die Nummer gekriegt hast:

Du hast vielleicht die Verzauberte-Häschen-Technik benutzt, ein Mädel auf der Straße angesprochen, und sie hat dir ihre Telefonnummer gegeben…

Wirst du jetzt für den Rest des Tages darüber nachdenken, wie du sie später anrufen wirst? Wirst du so beschäftigt damit sein, dir deine Chancen mit ihr auszumalen, dass du alle anderen Gelegenheiten übersiehst, die sich HIER UND JETZT vor deiner Nase abspielen? Wirst du mit einer Telefonnummer nach Hause gehen statt mit fünf?

Das ist, was passieren kann, wenn du dich auf deinen Lorbeeren ausruhst und dich von “offenen Brücken” ablenken lässt.

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Erstes Date: 3 Tipps damit es KLICK macht

Donnerstag, Dezember 16th, 2010

Wenn's beim ersten Date nicht KLICK macht, wird es wohl kein Zweites geben...

Wenn's beim ersten Date nicht KLICK macht, wird es wohl kein Zweites geben...

Vielleicht kennst du das Gefühl:

Du hast dein erstes Date mit einem Mädel.

Ihr redet.

Dann ist die Zeit rum, ihr verabschiedet euch voneinander… und auf dem Heimweg fühlst du dich leer und ernüchtert. So, als hättest du es nicht geschafft, bei dem Date das rüber zu bringen, was du eigentlich rüber bringen wolltest.

Die Sache ist:

Wenn du die Chemie nicht beim ersten Date herstellst, wird es meist auch kein zweites Date geben.

Das Problem:

“Chemie” kannst du nicht erzwingen. Im Gegenteil - wenn du verkrampft rangehst, ist das quasi die GARANTIE dafür, dass es keine Chemie geben wird!

Wie also schaffst du es, dass beim ersten Date die Chemie zwischen dir und ihr VON ALLEINE entsteht?

Hier sind 3 einfache Techniken dafür:

TECHNIK #1:
Atmen

Klingt komisch, aber es ist wahr:

Die meisten Kerle hören auf zu atmen, sobald sie mit einer Frau reden, die ihnen gefällt.

Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern es passiert unterbewusst. Genauso, wie wenn du beim Fußballgucken vor einem Tor “die Luft anhältst”, weil du so angespannt bist.

Diese Anspannung kannst du beim Treffen mit einer Frau weiß Gott nicht gebrauchen.

Also:

Wenn du beim ersten Date mit ihr redest, achte darauf, dass du tief und gleichmäßig atmest.

Richtig machst du es, wenn sich dein Bauch gleichmäßig hebt und senkt.

Achte mal drauf, wie du atmest, wenn du kurz vor dem Einschlafen bist. Das ist die “natürliche Atmung”, die du auch bei eurem ersten Treffen haben willst.

TECHNIK #2:
Ihr in die Augen sehen

Berühre sie, ohne sie zu berühren - das ist, was du mit Blickkontakt machst.

Schau nicht nur “auf” ihre Augen, sondern “in” ihre Augen.

Wenn du jemand bist, der häufig reflexartig wegschaut und Augenkontakt vermeidet, dann übe das vorher. Mach es zu einem Spiel:

Wenn du Fernsehen schaust, schau besonders auf die Augen der Menschen auf dem Bildschirm. Versuch zu sehen, welche Augenfarbe sie haben.

Und wenn du unterwegs bist, oder dich mit jemandem unterhältst, achte darauf, den anderen Leuten in die Augen zu sehen, wenn sie mit dir sprechen.

(Keine Angst… dein Chef wird dich nicht küssen - er wird nur denken, “Wow, der hört mir wirklich zu”. Vielleicht kriegst du sogar ‘ne Beförderung :-P)

TECHNIK #3:
Frag dich: “Kann ich sie fühlen?”

Hört sich blöd an, ich weiß… aber hier ist was ich damit meine:

Die meisten Kerle fragen sich beim ersten Date mit einer Frau:

“Worüber reden? Womit kann ich sie aus der Reserve locken?”

oder

“Was denkt sie von mir?”

Sie sind in ihrem Kopf, und sie sind fokussiert auf das, was wohl in IHREM Kopf vorgeht.

Das Problem ist:

Wenn du im Kopf bist, dann ist sie es auch. Und was passiert, wenn zwei Köpfe miteinander reden? Richtig: Die Kumpelschublade schnappt zu, und die Gefühle sind tot.

Wenn du willst, dass sie dich FÜHLT, dann musst du vorneweg gehen:

Wenn du sie fühlen kannst, kann sie dich fühlen.

Deshalb hör auf drüber nachzudenken, was sie wohl von dir denkt… und frag stattdessen dich selber:

  • “Fühle ich oder denke ich?”
  • “Kann ich fühlen, wie ich atme?”
  • “Kann ich meine Hände fühlen?”
  • “Kann ich die Anziehung zu ihr fühlen? Kann ich FÜHLEN, wie schön und feminin und sexy sie ist?”

Wenn du ein gebildeter Kerl bist wie ich, hört sich das womöglich Wischiwaschi für dich an… Das Problem ist: Bildung und Intelligenz ist nicht, was Chemie erzeugt. Chemie entsteht in deinem Körper - und wenn du sie mit ihr fühlen willst, muss der Verstand mal für ne Weile die Klappe halten.

Die Regel ist:

Wenn DU das Knistern fühlst, dann fühlt sie es auch.

Und DA ist das Knistern fast immer beim ersten Date… es wird nur meistens übertönt von der Stimme in deinem Kopf. Je stiller dein Verstand, umso besser hörst du das Knistern.

Okay.

Fassen wir’s zusammen:

Wenn du ein Date mit einer Frau hast, machen Worte nur 8% von eurer Begegnung aus.

Du kannst alles Verführungsmaterial der Welt auswendig und abrufbereit haben… und trotzdem bist du dann auf dem Weg zu einer VERBINDUNG mit ihr bloß bei 8%.

Die restlichen 92% spielen sich nicht in deinem Kopf ab, und sie spielen sich auch nicht in Sprache oder in Worten ab… Sie spielen sich in deinem KÖRPER ab.

Frauen selber sind viel stärker verwurzelt in ihrem Körper. Das ist auch der Grund, warum eine Frau “riechen” kann, was deine wahren Absichten sind… egal, was für tolle Sprüche oder Spielchen du drauf hast.

Dein Kopf kann ihren Körper nicht täuschen.

Und deshalb, wenn du beim ersten Date eine echte Verbindung zu ihr willst, dann musst du voran gehen und dieses Gefühl zuerst in dir selber finden. Nämlich indem du atmest, indem du ihr in die Augen siehst, und indem du deinen eigenen Körper fühlst.

Viel Erfolg bei deinem ersten Date und
Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Dieselben Techniken funktionieren nicht nur beim ersten Date, sondern auch dann, wenn du eine fremde Frau ansprechen willst, die dir gefällt:

Solange du atmest, ihr in die Augen siehst und während du sprichst deinen eigenen Körper fühlst, kannst du praktisch sagen was du willst… sie wird spüren, dass “da etwas Besonderes ist” - “das gewisse Etwas”.

Mehr Techniken speziell dafür, wie du süße Mädels im Alltag ansprichst, kriegst du hier.

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Leserfrage: Ist es dreist, beim ersten Treffen getrennt zu bezahlen und ihr nichts auszugeben?

Samstag, Juli 4th, 2009

Frage:

Eine Frage zum ersten Date. Wie schaut es da mit dem Bezahlen aus? Habe von dir letztens die “manipulierst du sie”-Mail bekommen und frage mich seitdem, ob man sie auch zahlen lassen soll oder nicht.

Ich würde es aber dreist finden, weil man derjenige ist, der das Mädel eingeladen hat.

Antwort:

Beim Bezahlen oder nicht Bezahlen geht es nicht um’s Geld. Weder dir, noch dem Mädchen.

Worum es wirklich geht, ist die Botschaft, die du damit über eure sendest.

Die Grundregel ist:

Beziehungen sind nur gesund, wenn sie auf Austausch basieren.

Es ist okay, einer Frau etwas zu geben, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat. Das hat nichts zu tun mit Geiz oder mit Kleinkariert-Sein. Es hat etwas damit zu tun, die Frau als gleichwertig zu respektieren.

Stell dir vor du bist Bill Gates. Du kannst locker ihren Eiskaffee mitbezahlen, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf deine Lebensqualität hätte. Sie dagegen muss sich die 5 EUR vielleicht von ihrem Taschengeld absparen — und muss dafür vielleicht beim nächsten McDonald’s-Besuch mit ihren Freundinnen auf den McFlurry verzichten.

Wäre es in so einer Situation nicht angemessen, ihr den Kaffee mit zu bezahlen?

Ich finde nicht.

Die Botschaft, die du damit sendest wäre: “Du bist besser dran mit meiner Hilfe”.

Außerdem läufst du Gefahr, dass sie dein Verhalten noch auf eine andere Weise versteht. Nämlich als: “Ich will mich bedanken dafür, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit mir zu treffen”.

Moment.

Was ist daran falsch, sich zu bedanken?

Falsch daran ist, dass sie, wenn sie sich mit dir trifft, doch nicht dir einen Gefallen tut! Sie trifft dich doch nicht, damit du etwas davon hast. Ihr habt beide etwas davon. Du bist neugierig auf sie, und sie ist neugierig auf dich.

Was ist fair daran, wenn nur du dich bedankst?

Der wahre Grund, warum Männer bezahlen wollen, hat nichts zu tun mit Fairness:

Sie glauben, die Frau würde ihnen einen Gefallen tun damit, dass sie zum Treffen erscheint. “Sie könnte in der Zeit so viele andere tolle Dinge machen als mit mir hier rumzusitzen — und deswegen möchte ich mich revanchieren” — so ungefähr denken Männer oft.

Der Grund ist:

Sie glauben, dass sie mehr Interesse an der Frau haben als die Frau an ihnen hat. Oder einfacher: Dass sie weniger wert sind als die Frau, und dass ihre Zeit weniger wert ist als die der Frau.

Natürlich sind diese Botschaften subtil. Gerade wenn es um eine kleine Rechnung geht, möchte man oft sagen, “ach komm, ist ja kein großes Ding”. Aber Vorsicht: Die Stimme, die dir das einflüstert, ist oftmals eben gerade nicht deine Vernunft oder deine Menschenliebe. Oftmals ist es der Teil von dir, der denkt, du hättest diese hübsche Frau nicht verdient und müsstest sie mit einem Dankeschön manipulieren, damit sie einen Grund hat dich wiederzusehen.

Bist du mit einer Frau zusammen, ist es okay, wenn du ab und an einfach mit bezahlst. Wenn sie dich gut behandelt in der , und gerade wenn die Rechnung klein ist, wäre es unnatürlich wenn du nicht die zwei Euro mitbezahlen würdest.

Die Regel sollte sein:

Bezahl für sie mit, wenn du an ihrer Stelle auch für einen Kumpel mitbezahlen würdest.

Mit Kumpels weißt du genau wann es okay ist und wann nicht:

Manchmal bietet es sich einfach an, dass du für ihn mitzahlst. Du tust das nicht, weil du etwas willst von ihm oder weil du ihn manipulieren willst — sondern du tust es, weil du weißt, dass er in ähnlichen Gelegenheiten das gleiche für dich tut.

Auf der anderen Seite aber würdest du nie auf die Idee kommen, bei jedem Treffen für deinen Kumpel zu bezahlen. Würde er das erwarten, würdest du dir ausgenutzt vorkommen — und zwar zu Recht.

Nur solange sich eure Gefallen in der insgesamt die Waage halten, ist euer Verhältnis ausgeglichen und gesund.

Und mit Frauen ist es nicht anders.

Klar kannst du versuchen, Erwartungen und Abhängigkeiten heranzuzüchten. Doch damit verdrängst du das Interesse, dass die Frau an dir selber hat durch das Interesse, dass sie an Geschenken und kostenlosen Getränken hat.

Viele Männer glauben nicht, was sie eigentlich anrichten, wenn sie etwas so “gut Gemeintes” tun.

Hier ist was Wissenschaftler rausgefunden haben in einem Experiment mit Kindern:

Sie haben den Kindern Buntstifte gegeben und malen lassen. Dann haben sie die Kinder in zwei Gruppen geteilt — Gruppe A und Gruppe B — und haben sie wieder malen lassen. Diesmal aber haben sie eine Belohnung eingeführt. Als “Dankeschön” dafür, dass sie so schön gemalt haben, wurden Gruppe A Bonbons versprochen. Die Wissenschaftler wollten sehen, welchen Effekt die Belohnung auf das Verhalten der Kinder hat. Die Belohnung wurde deshalb nur Gruppe A versprochen. Hinterher dann, im Anschlusstest, wurden dann beide Gruppen wieder zusammen malen gelassen. Ohne Versprechen für eine Belohnung. Das Ergebnis: Die Kinder aus Gruppe A hatten keine Lust zu malen, wenn sie nichts dafür bekommen. Sie hatten angefangen, eine Belohnung zu erwarten. Die Freude am Malen selber hatten sie verloren. Gemalt haben nur noch die Kinder aus Gruppe B — sie hatten nie eine Belohnung versprochen bekommen, und sie haben es einfach getan, weil ihnen das Malen selbst Spaß gemacht hat.

Kurz:

Wenn du jemandem regelmäßig einen Gefallen tust, baust du damit eine Erwartungshaltung auf für die Zukunft.

Der Andere wird sich über deinen Gefallen später nicht mehr freuen — er erwartet ihn einfach.

Und vor allem:

Er verliert auch die Freude an der Sache selbst, und er tut sie nur noch wegen der Belohnung.

Und das alles passiert ganz automatisch. Es hat nichts zu tun mit dem Charakter des Anderen oder damit, dass er eine manipulative Person wäre, die Andere gerne ausnutzt. Es ist einfach die Nebenwirkung von Belohnungen.

Deswegen gilt:

Wenn du einer Frau etwas ausgibst, darf es nie eine einseitige Belohnung sein. Jeder Gefallen, den du ihr tust, muss die Gegenleistung sein für etwas, das sie für dich getan hat.

Hast du eine längere mit einer Frau, kannst du gelegentliche Ausrutscher hier vielleicht noch korrigieren. Wenn du merkst, dass es in die falsche Richtung läuft, kannst du die Dinge dann unter Umständen noch geraderichten, bevor es zu spät ist.

Beim ersten Treffen aber ist es anders.

Das erste Treffen setzt den Maßstab für den Rest der .

Das erste Treffen mit einer Frau ist praktisch der “Trailer”, der ihre Erwartungen an dich für die Zukunft setzt. Bezahlst du hier aus “Nettigkeit” ihre Rechnung mit, stellst du damit leicht die Weichen in eine manipulative, ungesunde , in der du dir ihre Zuneigung regelmäßig neu “erkaufen” musst.

Meine Regeln fürs Bezahlen oder Nicht-Bezahlen sind deshalb:

  • Lade Sie zum ersten Treffen nie ein.
  • Beim ersten Treffen bezahlen beide getrennt.
  • Wenn sie kein Geld dabei hat, ist es ganz normal dass du es ihr auslegst und es sie auch tatsächlich zurückzahlen lässt.
  • Ausgeben kannst du ihr das erste Mal etwas, nachdem ihr miteinander geschlafen habt und nachdem sie etwas für dich getan hat.
  • Frauen, mit denen du nicht geschlafen hast, gibst du nur etwas aus, wenn sie etwas Nettes für dich getan hat und du nicht die Absicht hast, mit ihr zu schlafen. Wenn du hier mogelst, manipulierst du und machst es tatsächlich nur schwerer für dich.
  • Wer wem Gefallen tut und Sachen ausgibt muss über die insgesamt ausgeglichen sein. Bezahl ihr nie etwas, wenn du nicht auch einem Kumpel an ihrer Stelle etwas bezahlen würdest.

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Leserfrage: “Wir hören voneinander?”

Freitag, März 6th, 2009

Frage:

Ich bin mir nicht sicher, wie ich mich nach dem ersten Treffen verhalten soll.

Ich habe mich gestern mit einem Mädel getroffen, das ich mit Hilfe deines Buchs über StudiVZ kennengelernt habe. Wir sind uns sofort sympathisch gewesen, haben uns stundenlang unterhalten und sie hat mir viel aus ihrem Leben erzählt. Wir sind auch an einer Bar vorbeigekommen, die ich noch nicht kannte, und da meinte sie, die will sie mir später mal zeigen. Im Auto hat sie sich dann mit einem Küsschen von mir verabschiedet und gemeint: “Wir hören voneinander”. Es klang, als wäre ein kleines Fragezeichen dahinter.

Das verunsichert mich. Sie hat sich auch noch nicht wieder bei mir gemeldet.

Was soll ich tun?

Ich würde sie am liebsten gleich heute wiedersehen wollen. Sie hat aber erwähnt, dass sie diese Woche für einen Test lernen muss und nächstes Wochenende wegen einer Familienfeier nicht in der Stadt ist.

Antwort:

Du klingst recht pessimistisch. Und dabei klingt das, was du mir
beschreibst, doch alles ziemlich gut.

Ihr habt euch stundenlang unterhalten. Das heißt, ihr habt eine Verbindung zueinander.

Sie hat gesagt, sie will dir den Club mal zeigen. Das heißt, sie hat
gedanklich schon geplant, dass sie dich wiedersehen wird und dass ihr Dinge zusammen unternehmt.

Und sie hat beim Verabschieden gesagt, dass ihr voneinander hört. Oder dich darum gebeten - je nachdem.

Meine Ferndiagnose:

Sie will dich wiedersehen. Sie ist sich höchstens ein bisschen unsicher, ob auch du SIE wiedersehen willst. Deshalb vielleicht das kleine Fragezeichen hinter “Wir hören voneinander”.

Bist du beim Treffen eher zurückhaltend gewesen? Ist sie diejenige gewesen, die das Gespräch am Laufen gehalten hat? Und hat sie dir mehr Fragen über dich gestellt, als andersrum?

Wenn ja, dann braucht sie wahrscheinlich erstmal von dir ein paar Signale, dass du sie genauso interessant findest wie sie dich.

Mein Tipp:

Locker bleiben und jetzt nicht zu “verkopft” rangehen. Ihr habt beim ersten Treffen Spaß gehabt und seid locker gewesen — und diese Atmosphäre solltest du auch beibehalten.

Du hast ihre Nummer? Dann schreib ihr tagsübermal mal eine unverfängliche SMS.

Hier ist ein Beispiel:

“Ich bin gerade {in/am/auf} {Ort/Platz/Einkaufszentrum wo du gerade bist} und habe gerade eine gesehen die genauso aussieht wie du! Du hast mir gar nicht erzählt dass du ne Zwillingsschwester hast…haha”

Es geht nur darum, ihr zu zeigen, dass du ab und zu an sie denkst.

Der Vorteil von so einer Nachricht ist, dass sie ohne Erwartungen ist. Du
fragst nicht nach einem Treffen, und du stellst auch keine direkte Frage,
auf die sie antworten müsste. Auf die Weise lässt du ihr Luft — und sie
kann dir dann von sich aus signalisieren, ob sie für den nächsten Schritt
bereit ist.

Solange sie mit ihrem Test und mit ihrer Oma beschäftigt ist, kannst du dir ja schonmal was einfallen lassen, wohin du sie mitnehmen kannst. Dann kannst du ihr in zwei Wochen schreiben:

“Hey, ich will diese Woche unbedingt {was auch immer du machen willst}. Komm doch mit! Das wird bestimmt lustig :)”.

Dann kann sie von sich aus sagen, wann sie Zeit hat.

Und damit du dich in der Zwischenzeit nicht verrückt machst mit Tagträumen und Planereien:

Log dich ein ins StudiVZ — und dann flirte nochmal 20 andere Mädels an.

Ehrlich: Es gibt nichts, was dir mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein und Attraktivität schafft als der Anblick einer Inbox, die gefüllt ist von ungelesenen Frauennachrichten.

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