“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , , , , , , , ,

Flirtsprüche oder Du-Selbst-Sein?

Samstag, März 7th, 2009

Sollst du Sprüche verwenden, oder einfach du selbst sein?

Darüber streiten sich Flirt- und Datingcoaches heftig.

Am Anfang schienen sich alle Männer einig zu sein: Um gut mit Frauen zu sein, muss man die richtigen Worte sagen. Flirt-Methoden bestanden demnach vor allem aus auswendig gelernten “Routinen”. Hier galt, je besser die Routinen und ihre Umsetzung, desto größer auch der Erfolg.

Andere Lehrer dagegen haben schon früh betont, dass wahre Attraktivität von Innen kommt. Sprüche und Routinen sind für sie bloß Oberflächliche Krücken. Und sie schwören darauf, dass man Frauen gegenüber “einfach man selbst ist”.

Was ist also richtig?

Muss man das Richtige zu sagen haben, um Erfolg bei Frauen zu haben? Oder braucht man bloß auf sein Herz zu hören, damit es klappt mit den Mädels?

Die Antwort gibt uns Aristoteles. Er sagt:

Wir sind was wir regelmäßig tun.

Simpel, oder?

Drei Dinge lernen wir daraus:

  1. Du kannst deine Identität ändern. Nämlich ganz einfach, indem du neue Gewohnheiten annimmst.
  2. Wenn du etwas regelmäßig machst, wird es zu einem Teil deiner Identität.
  3. Neue Gewohnheiten lernen ist der einzige Weg, dich als Mensch zu entwickeln.

Mit anderen Worten:

Natürlich kommt Attraktivität von Innen. Attraktivität soll ein Teil von dir sein. Doch wenn du bis jetzt nicht den Erfolg mit Frauen hast, den du haben willst, dann musst du dich ändern. Es bringt dir nichts, du selbst zu sein, wenn deine derzeitige Identität dir nicht attraktiv genug ist.

Und um deine Identität zu verbessern und selbst attraktiver zu werden, gibt es nur den einen Weg: Du musst neue Dinge tun, und du musst anfangen, sie regelmäßig zu tun — solange, bis sie ein Teil deiner Persönlichkeit geworden sind.

Es ist also völlig okay, wenn du am Anfang nach Sprüchen und Routinen suchst. Wenn du dich entwickeln willst, bleibt dir gar nichts anderes übrig, als erstmal Verhaltensweisen von anderen zu kopieren.

Wir tun das überall:

Wir lernen rechnen, indem wir unseren Lehrer nachmachen. Wir lernen Autofahren, indem wir unseren Fahrlehrer nachmachen. Und wir lernen unseren eigenen Kleidungsstil, indem wir Ideen von Leuten übernehmen, die uns gefallen.

Wichtig ist bloß, dass wir an unseren Vorbildern nicht kleben bleiben.

Wer über Jahre dieselben geklauten Flirtsprüche verwendet, ist ein Roboter. Aber wer Sprüche und Ideen von Anderen übernimmt, damit herumexperimentiert, sie verändert und sich nach und nach sein eigenes Repertoire zusammenstellt, der ist auf dem richtigen Weg.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)


Tags: , , , ,