Hältst du dir Mädels warm?

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Wenn du bist wie ich, dann hast du vielleicht ein paar Mädels im Kopf, die du dir “für später warm hältst”.

Mädels aus dem Netz, mit denen du dich im Moment nicht triffst, obwohl du könntest.

Mädels, bei denen du denkst, du hast Chancen, aber bei denen du “den nächsten Zug” nicht machst.

Oder Mädels, bei denen du es NICHT weißt, und wo du’s im Moment auch nicht drauf ankommen lassen willst, weil du denkst, deine Chancen werden mit der Zeit besser werden.

Das alles sind “Brücken”, die du dir offen hältst.

Du hältst sie dir offen, weil du das Gefühl von “Sicherheit” magst, wenn du weißt: “Selbst wenn alles Andere schief geht, kann ich immer noch auf diese oder jene Frau zurück fallen”.

Das Problem dabei ist:

Solange du dir einen “Rückzugsweg” offen hältst, wirst du nie 100% in der Gegenwart sein.

Mit jeder Frau, die du triffst, hältst du dich dann selber zurück. Nach dem Motto, “Ich weiß, dass ich sie haben könnte, aber ich hab’s ja nicht eilig”.

Und ja, es ist definitiv nützlich, wenn du es mit einer Frau “nicht eilig” hast. Es ist aber auch nicht nützlich, sich künstlich zurück zu halten, aus “falschem Stolz” heraus.

Ich habe das selber schon ein paarmal gemacht — und jedes Mal habe ich mir hinterher dafür den Kopf auf die Tischplatte gehauen!

Wenn du noch komplett unsicher bist mit Frauen und WEISST, dass du es verhauen wirst… dann, um Himmels Willen halte dir die Frauen warm, die dir wirklich wichtig sind, und übe erstmal mit anderen Mädels.

ABER… wenn du inzwischen Erfahrung gesammelt hast. Wenn du inzwischen Frauen geküsst hast. Affären gehabt hast. Mit Frauen geschlafen hast. Dann ist es an der Zeit, deine alten Brücken abzubrennen!

Halt sie dir nicht länger warm. Sondern geh in die Offensive. Mach den nächsten Zug. Fordere es heraus!

Entweder es wird was mit ihr, dann ist es gut. Oder es wird nichts mit ihr, dann ist es auch gut.

Du hast vielleicht von Cortez gehört, dem spanischen Entdecker aus dem 16. Jahrhundert. Das ist der Kerl, der mit seiner Armee auf einer Insel gelandet ist, und dann alle Schiffe abgebrannt hat, damit seine Soldaten keinen “Ausweg” haben und ihr Bestes geben MÜSSEN.

Und dasselbe funktioniert mit Frauen:

Solange du dir Frauen “warm hältst”, kannst du zurück. Und das heißt, egal wen du Neues triffst, du bist nie 100% bei der Sache.

Du schielst immer mit einem Auge zurück. Fühlst immer die falsche Überlegenheit, dass da ja noch “jemand anders auf dich wartet”. Bist immer mehr beschäftigt damit, dir Optionen offen zu halten, als Gelegenheiten beim Schopf zu packen.

Deshalb mach es wie Cortez:

Wenn du weißt, dass du stark genug bist, um deinen eigenen Weg zu gehen, dann verfeure jetzt deine alten Brücken:

Wenn du ein Treffen mit ihnen aufgeschoben hast, triff dich mit ihnen.
Wenn du den nächsten Zug mit ihnen aufgeschoben hast, mach den nächsten Zug mit ihnen.
Tu was immer du tun musst, um das Schicksal mit ihnen herauszufordern. Du willst nicht länger den Nebel des Ungewissen, á la “vielleicht wird es ja noch etwas mit ihr”.

Ich meine hey: Vielleicht gibt es null Chance mit ihr! Vielleicht ist sie gar nicht dein Typ. Vielleicht kommt sie gar nicht klar mit dir. Ist es nicht viel besser, wenn du das JETZT herausfindest, als wenn du sie noch Jahre lang als “heimliche Hoffnung” mit dir herum schleppst?

Du willst es jetzt wissen: Funktioniert es mit ihr, ja oder nein.

Und was immer du herausfinden wirst… du wirst merken:

Es macht dich frei.
Es spart dir Zeit.
Und es bringt dich schneller voran zu deinem Ziel.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Dasselbe “offene-Brücke”-Phänomen hast du übrigens, wenn du gerade von einer Frau die Nummer gekriegt hast:

Du hast vielleicht die Verzauberte-Häschen-Technik benutzt, ein Mädel auf der Straße angesprochen, und sie hat dir ihre Telefonnummer gegeben…

Wirst du jetzt für den Rest des Tages darüber nachdenken, wie du sie später anrufen wirst? Wirst du so beschäftigt damit sein, dir deine Chancen mit ihr auszumalen, dass du alle anderen Gelegenheiten übersiehst, die sich HIER UND JETZT vor deiner Nase abspielen? Wirst du mit einer Telefonnummer nach Hause gehen statt mit fünf?

Das ist, was passieren kann, wenn du dich auf deinen Lorbeeren ausruhst und dich von “offenen Brücken” ablenken lässt.

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Mehr Selbstbewusstsein beim Flirten

Sonntag, Januar 2nd, 2011

Selbstbewusstsein wird ausgemacht durch das, worüber du am meisten nachdenkst:

Denkst du über das Positive nach, das du WILLST… oder denkst du über das Negative nach, das du NICHT WILLST?

Das ist, was Robert Kennedy gemeint hat als er sagte:

“Die meisten Männer sehen die Dinge wie sie sind und fragen ‘Warum’. Ich sehe Dinge, die noch nie gewesen sind, und frage ‘Warum nicht’.”

Anders gesagt:

Die meisten Menschen haben ihre volle Aufmerksamkeit auf dem, was sie NICHT wollen, und kämpfen dagegen an… und verpassen dabei völlig, sich ein Bild von dem zu machen, was sie eigentlich STATTDESSEN haben wollen.

BEISPIEL 1:
“Ich will mich nicht vor den Anderen blamieren.”

-> Was siehst du vor Augen, wenn du den Gedanken denkst? Richtig: Wie du dich blamierst!

BEISPIEL 2:
“Ich möchte gesund sein.”

-> Was meinen die Leute, wenn sie das sagen? Richtig: “Ich will nicht krank werden”. Sie benutzen ein positives Wort (”Gesundheit”), ja… aber die VORSTELLUNG DAHINTER ist kein klares Bild von dem, was sie wollen… sondern nur der Gedanke, dass sie vermeiden müssen, was sie NICHT wollen… nämlich krank zu werden.

Die meisten Leute haben sich noch nichtmal VORGESTELLT, was sie wirklich wollen. Wie also wollen sie es dann jemals wahr machen?

Sie erzählen dir, sie wollen reich sein — aber wenn du sie fragst warum, können sie’s dir nicht wirklich sagen. Klar, sie erzählen dir “damit ich nie wieder arbeiten muss”, und “damit ich mir nie wieder Sorgen um Geld machen muss”. Aber merkst du was? Richtig: Auch das ist wieder bloß, was sie NICHT wollen. Das, wovon sie WEG wollen. Doch von dem, wo sie wirklich HIN wollen, davon haben sie überhaupt kein Bild!

(Eine andere Methode, mit der Leute diesen Mangel an Vision zu überdecken versuchen ist, dass sie dir Sachen erzählen, von denen sie glauben, dass sie sie “wollen sollten”. Also Klischeesachen wie “ein Haus bauen” oder “eine Weltreise machen”. Sie sagen diese Sachen, weil sie sie irgendwo aufgeschnappt haben. Doch wenn du fragst, wie das Haus aussehen soll, das sie bauen wollen, oder auf welcher Route sie um die Welt reisen und welche Orte sie besuchen wollen, wirst du keine Antwort bekommen… die Worte “Haus bauen” und “Weltreise machen” sind leere Klischees. Eine echte Vorstellung, ein echtes “Bild” von dem, was sie eigentlich wollen, haben sich die meisten Leute nämlich nie gemacht.)

Leute erzählen dir, sie wollen “gesund” sein, aber wenn du sie fragst, warum, sagen sie, dass sie keine Krankheiten haben wollen und nicht so schnell alt und dement werden. Sie haben ein klares Bild von den Dingen, die sie vermeiden wollen… aber von dem Zustand, zu dem sie HIN wollen, haben sie keinen Schimmer — genauso wenig, davon, was “gesund” eigentlich für sie bedeutet oder was sie von ihrem Körper wollen AUSSER dass er sie nicht mit Krankheiten und Behinderungen limitiert.

Und Leute erzählen dir natürlich ebenso, dass sie die Partnerin ihrer Träume finden wollen. Doch auch hier, frag sie warum, und die Antwort wird sein: “Damit ich mich nicht mehr einsam fühle.”

Ja, Leute die eine Partnerin suchen werden dir auch erzählen, dass sie “Liebe” wollen… Aber da ist es genauso, wie mit dem Wort “Gesundheit”: Was sie meinen mit “Ich will Liebe” ist in Wirklichkeit nicht mehr als “Ich will mich nicht mehr innerlich leer fühlen”. Das Bild im Kopf ist auch hier wieder ein Bild von Leere… von einem Zustand, von dem sie WEG wollen, anstatt von dem Ziel, zu dem sie HIN wollen.

Die Folge davon ist, dass die meisten Männer keine Ahnung haben, was sie eigentlich von einer Frau erwarten. Ja, sie geben dir auch hier wieder eine Menge Klischee-Antworten á la “Liebe”, und “Vertrauen” und “Treue”… Aber all diese Worte sind nur Ängste in Verkleidung: “NICHT leer fühlen”, “NICHT verletzt werden” oder “NICHT hintergangen und blamiert werden”. Ausgemalt in der Vorstellung im Kopf ist wieder nur das, was sie VERMEIDEN wollen. Und was fehlt in dem Bild ist wieder das, was sie eigentlich STATTDESSEN haben wollen.

(Das ist übrigens auch was Frauen meinen wenn sie sagen: “Ich will einen Mann, der weiß was er will”.)

Deshalb frage dich:

“Woran denke ich die meiste Zeit — ist es das Positive zu dem ich hin will, oder ist es das Negative von dem ich weg will?”

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zum Tagträumen. Beseitige alle Ablenkungen wie Handy und Fernseher und Radio, und dann stell dir deine ideale Szene vor. Egal aus welchem Bereich deines Lebens:

- Wie du beim Date einer Frau in die Augen siehst und ihr euch küsst.

- Wie du ein fremdes Mädel auf der Straße ansprichst.

- Wie du auf Arbeit deinen Vortrag vor dem Kollegium abschließt und alle klatschen.

Nimm nur diese eine kleine Situation… den Moment, der für dich dein ultimatives Ziel verbildlicht. Und dann stell dir diesen Moment, diesen kurzen Abschnitt in allen Details vor:

Was siehst du?

Was hörst du?

Was riechst du?

Wie ist die Temperatur?

Wie ist deine Haltung?

Wie fühlen sich die Gegenstände an?

Male die Szene aus.

Tauch’ ein.

Das soll Spaß machen!

Fünf Minuten am Tag, wo du haben kannst was du willst. Ganz nach DEINER Regieanweisung! :-)

Wenn du eine Freundin willst, mal dir aus, wie eure Tage zusammen aussehen würden, was ihr machen würdet. Wenn du dir nie wieder Sorgen darum machen müsstest, dich innerlich leer zu fühlen, oder verletzt zu werden, oder oder in deiner Freiheit eingeschränkt zu werden… wenn all diese negativen Ängste als Motivation wegfallen, was wäre dir dann wichtig?

Wenn du die Garantie hättest, dass du mit keiner Frau auf der Welt innere Leere oder Schmerz oder Blamage erleben könntest… dass du unsterbliche Anerkennung, Kontrolle und Sicherheit hättest… wie würdest du dann unter den Milliarden von Frauen auswählen? Welche Charakterzüge und Eigenschaften wären dir dann an ihr wichtig, damit du deine Träume mit ihr wahr machen kannst? Was wären deine Kriterien?

Wenn du eine Frau ansprechen willst, wie soll eure Begegnung ablaufen? Welche Gefühle willst du der Reihe nach in ihr wecken… wie soll sie sich fühlen, was soll sie empfinden, und woran würdest du es erkennen? Stell dir den idealen Ablauf vor und geh die Szene sooft in deiner Vorstellung durch, bis sie dir in Fleisch und Blut übergeht.

Bevor Profi-Golfer Tiger Woods die US Masters gewonnen hat, ist er über JAHRE wieder und wieder dieses Turnier in Gedanken durchgegangen und hat sich jeden einzelnen Schlag vorgestellt. Und als es dann Wirklichkeit geworden ist, stand er als Champion auf der Bühne und hat gesagt: “Wisst ihr, ich habe schon so lange von diesem Turnier geträumt und bin es wieder und wieder in meinen Tagträumen durchgegangen. Aber so weit, was ich zur Siegerehrung sagen würde, so weit habe ich leider nicht gedacht.”

John F. Kennedy hat sich 1961 vor die Welt gestellt und gesagt, die USA würden noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und sicher wieder zurück zur Erde bringen. Zu dem Zeitpunkt war die NASA ein völlig chaotischer Haufen, und die meisten ihrer Proberaketen sind beim Start explodiert. Jeder “Normalbürger” hätte gesagt, er will “dass es weniger Unfälle gibt” und dass die USA “sich nicht blamieren, weil die Russen besser sind als wir”.

Was JFK gesagt hat, klingt jetzt im Nachhinein wie keine große Sache. Aber denk mal drüber nach, wie außergewöhnlich so eine vollmundige Ankündigung ist:

In jedem Unternehmen hörst du heute ständig “Wir dürfen nicht zulassen dass…”, oder “Wir müssen verhindern dass…”, oder “Wir müssen Problem XY mehr Aufmerksamkeit schenken”. Praktisch JEDER motiviert sich und sein Umfeld durch Angst, durch Bilder von dem, was er NICHT will. Und fast NIEMAND motiviert sich und sein Umfeld durch VISION, durch Bilder von dem, was er STATTDESSEN wahr machen will!

Hör auf, das Spiel zu spielen um “nicht zu verlieren” — und fang an, zu spielen um zu gewinnen!

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du aus der Anziehung zu dem heraus handelst, was du haben willst, oder aus der Furcht vor dem heraus, was du vermeiden willst.

Liebe Grüße,
Dein Leo

P.S. Das “STATTDESSEN” ist immer wichtiger als das, was du loswerden willst:

Für Leute zum Beispiel, die mit Rauchen aufhören wollen, ist das “mit Rauchen aufhören” der UNWICHTIGSTE Teil der Geschichte. Was viel wichtiger für sie ist, ist die Frage: “Was mache STATT des Rauchens, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, oder Pause habe auf Arbeit, oder wenn ich das Gefühl habe, ich brauche irgendwas im Mund?”. Solange du nicht das “STATTDESSEN” beantwortest, wirst du auch das Rauchen nicht loswerden.

Und in Sachen Frauen und Datingleben ist es genauso:

Solange du kein klares Bild vor Augen hast von dem, was du STATTDESSEN haben willst, so lange wirst du auch die Sachen nicht loswerden, die dich im Moment stören.

Zu sagen, “Ich will einfach nur das loswerden, was mich im Moment stört”, genügt NICHT. Wenn du ein schönes Bild haben willst, und alles was du im Moment hast ist ein Krakel auf nem Blatt Papier, dann reicht es nicht, den Krakel weg zu radieren. Du musst auch wissen, wie du die neue, leere Fläche STATTDESSEN ausfüllen willst.

Wenn deine mentalen Bilder sich um das drehen, was dich stört — dann kriegst du genau das. Wenn sie sich aber um das drehen, was du STATTDESSEN haben willst — dann ist es DAS, was du auch kriegen wirst.

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“Du bist nicht mein Typ” - Woran du erkennst, ob du auf ihrer Wellenlänge bist oder nicht

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

Manchmal gibst du dir so viel Mühe mit einer Frau… und TROTZDEM will es einfach nicht klicken.

Lass uns ein kleines “Gedankenexperiment” machen.

Stell dir vor jede Frau ist durch ihre Genetik und ihre Lebenserfahrungen “vorprogrammiert” auf einen Kerl mit einer bestimmten “Wellenlänge”. Ihr Leben lang hat sie Männer gesehen — ihren Dad, ihren Kindergartenfreund, den Typ aus der Soap im Fernsehen… alle diese Männer haben Spuren in ihr hinterlassen. Und jetzt ist sie auf einen bestimmten Prototyp geprägt.

Nicht auf ein bestimmtes Aussehen. Nicht auf eine bestimmte Größe. Nicht auf einen bestimmten Charakter. Aber auf ein bestimmtes “Feeling”, eine bestimmte “Wellenlänge”… einen bestimmten “Typ”.

Trifft sie diesen “Typ” von Mann, einen Mann mit dieser “Wellenlänge”, wird sie neugierig sein und lächeln und Fragen stellen und mehr und mehr über ihn erfahren wollen. Und trifft sie jemanden, der nicht “diesem Typ” entspricht, und nicht “auf dieser Wellenlänge” ist, wird sie zwar höflich sein, und nett, und ihm eine Chance geben… aber tief im Inneren wird sie immer das Gefühl haben, dass es nicht “das Richtige” ist.

Stell es dir vor, sie ist wie ein Radio mit voreingestellter Frequenz: Wenn die Frequenz auf 91,4 Megahertz eingestellt ist, und du sendest auf 92 Megahertz… dann ist es ganz egal, wie viel Mühe du dir gibst und wie viel Energie du reinsteckst:

Was bei ihr ankommt, wird immer durchsetzt sein mit Störungen, Verzerrungen und statischem Rauschen.

Es liegt nicht an dir.

Es liegt nicht an ihr.

Es liegt nur daran, dass ihr auf UNTERSCHIEDLICHER FREQUENZ funktioniert.

Ich sage nicht, dass es wirklich “SO IST”. Ich sage nicht, dass jede Frau wirklich nur einen “Typ” hat, auf den sie anspringt - geschweige denn, dass sie wüsste, wer dieser Typ ist und wer nicht.

Ich sage nur: Stell dir vor, es WÄRE so — und dann schau, ob dir diese Metapher hilft. Denn die Sache ist: Wenn du dich dafür runtermachst, dass es mit einer Frau nicht “klickt”, tust du weder dir noch ihr damit etwas Gutes. Es ist verschwendete Energie. Viel besser deshalb, wenn du an irgendeinem Punkt in Betracht ziehst, “Hmmm… vielleicht sind wir einfach nicht auf derselben Wellenlänge”.

Jetzt fragst du vielleicht:

“Heißt das nicht, dass ich gleich aufgeben sollte, wenn eine Frau mich nicht anspricht, oder mir nicht beim ersten Mal zurück schreibt, oder wenn mein Gespräch mit ihr stecken bleibt? Kann ich dann nicht davon ausgehen, dass wir nicht auf derselben Frequenz funktionieren?”

Nein!

Wenn du Radiosender bist, kannst du auch nicht einfach sagen, “Okay Jungs, lasst uns Strom sparen. Wir fahren unsere Sendeleistung runter auf die eines ferngesteuerten Spielzeugautos… wer unsere Frequenz richtig eingestellt hat und uns WIRKLICH empfangen will, wird schon von alleine zu uns kommen”.

Natürlich willst du weiter deine volle Sendeleistung ausschöpfen!

Du willst, dass möglichst viele Frauen möglichst viel von deinem echten Charakter zu sehen bekommen. Du willst wissen, dass DU dein Bestes getan hast, und alle Hindernisse VON DEINER SEITE aus dem Weg geräumt hast. Denn nur dann kannst du dir, wenn’s dann trotzdem nicht funktioniert, sicher sein, dass es wirklich an der Frequenz liegen muss.

Mit anderen Worten:

Bevor du zu dem Schluss kommst, “wir sind nicht auf derselben Wellenlänge”, musst du zuerst alle anderen möglichen Kommunikationsblockaden ausschließen.

Das heißt:

Du musst Mädels ansprechen (wenn du nichts aussendest, kann auch niemand was empfangen).

Du musst wissen, WAS du aussendest (wenn dein Sender keinen Inhalt hat oder bloß künstliche Werbung bringt, machen die Leute das Radio aus).

Und du musst dafür sorgen, dass das, was du aussendest, ihr deinen wahren Charakter zeigt — und zwar möglichst unverzerrt von Ängsten, Erwartungen oder Unsicherheiten (wenn dein Signal nicht klar ist sondern schon im Studio durchsetzt von Rauschen, dann kannst du auf der Funkstrecke die beste Verbindung zu ihr haben, die man haben kann, und es wird TROTZDEM so sein als wärst du auf einer völlig anderen Frequenz).

Also tu dein Bestes. Sei mutig. Mach dich frei von allem, was dich zurück hält.

Aber wenn du merkst, dass ihr Empfänger nicht auf dich anspringt, verschwende nicht deine wertvolle Energie weiter daran. Stattdessen, such weiter, und gib dich nicht zufrieden, bis du einen Empfänger gefunden hast, der perfekt auf dich abgestimmt ist. Denn dann wird alles was du tust mühelos sein — nur Spaß, nur Vergnügen, und nie wieder Frust oder Schmerz.

Das ist, wie Liebe sein soll.

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Leserfrage: Warum kann echte Liebe nicht wehtun?

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Frage:

Ich finde deine Texte sehr wahr und weise.

Aber den letzten Satz verstehe ich nicht:

“Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du [die Frau] bekommst oder nicht.”

Tut echtes Verlangen nicht weh, wenn man sie nicht bekommen kann?

Antwort:

Danke dir Pierre!

Es ist wie du sagst: Echte Liebe tut nicht weh. Und ja, du hast Recht, das Wort “Verlangen” ist vielleicht ein bisschen irreführend.

Was ich meine ist das:

Wenn du eine Frau schön findest, wenn du lächeln musst wenn du sie siehst und es sich gut anfühlt sie glücklich zu machen… dann kannst du dankbar für dieses Gefühl sein, selbst wenn du sie noch nicht “hast”.

Jede Phase in der Beziehung zwischen dir und einer Frau, die dir gefällt, ist immer nur eins von zwei Dingen: Entweder es ist Sex, oder es ist Vorspiel.

Du brauchst nicht verzweifelt zu hoffen auf irgendein großes Ereignis. Wenn du den Prozess jetzt in der Gegenwart nicht genießen kannst, dann wirst du wahrscheinlich auch in der Zukunft keine Ruhe finden. Wenn du jetzt unruhig bist, weil sie nicht mit dir ins Kino geht, dann wirst du auch später unruhig sein, wenn du mit ihr im Kino sitzt. Wenn du heute glaubst, dass dir zum Glücklichsein der nächste Schritt fehlt, dann wirst du das auch glauben, wenn du einen Schritt weiter bist. Oder zwei. Oder drei. Und am Ende kann sie neben dir im Bett liegen, und trotzdem hast du den Eindruck, dass “irgendwas fehlt”.

Es ist ganz einfach:

Wenn sie dir gefällt, und es dich glücklich macht dass es sie gibt, dann brauchst du dir keinen Kopf drum zu machen was passiert oder wann es passiert.

Du hörst überall, dass die glücklichsten Moment die sind, wo du sie küsst oder wo du mit ihr am Strand sitzt oder was auch immer — aber das stimmt nicht. Es sind nicht diese Ereignisse die dich glücklich machen. Es ist die Tatsache, dass du loslässt und aufhörst drüber nachzudenken, ob es noch besser werden könnte. Filme und Popsongs reden dir vielleicht ein, dass du nur unter solchen “besonderen Umständen” die Erlaubnis hast, den Moment zu genießen so wie er ist und mal für eine Weile NICHT nach dem nächsten Schritt zu gieren. Aber warum solltest du das nur unter “besonderen Umständen” dürfen? Aber wenn du erkennst, dass jede Interaktion mit einer hübschen Frau Vorspiel ist — dann siehst du dass diesen “besonderen Umständen” gar nicht so viel “besonderes” ist. Klar, es sind Zwischenpunkte. Wegmarkierungen sozusagen. Aber wenn du einen Weg gehst wird das Gehen doch auch nicht plötzlich “mehr wert”, bloß weil neben dir ein Meilenpfosten steht. Du genießt entweder das Laufen an sich, oder du tust es nicht. Wenn du es NICHT tust, dann kannst du dich zwar für eine Weile stolz fühlen, weil du eine bestimmte Wegmarke erreicht hast — aber der Stolz ist dann nicht von Dauer.

Das “Verlangen”, von dem du sprichst, ist das gleiche Verlangen wie wenn man als Kind ein Spielzeug will oder als Mann ein Auto. Nennen wir dieses Verlangen mal “Verliebtsein”: Du denkst, wenn du erstmal DIESE SACHE hast, wird dich das in einen glücklichen Menschen verwandeln. Und ja, wenn du es kriegst wirst du dich auch erstmal fühlen wie der König der Welt. Doch ganz egal, wie toll das Spielzeug ist — irgendwann gewöhnst du dich dran. Und dann ist der “Kick” weg, und du brauchst etwas Neues. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Ich sage nicht, dass es irgendwie schlecht wäre — aber ich sage es hat eben mit Liebe nichts zu tun.

Der Unterschied ist:

Beim “Verliebtsein” ziehst du Glück aus einer Sache oder einem Umstand. Aus etwas, das außerhalb von dir selber liegt. An solche äußeren Dinge wirst du dich, wenn du sie einmal hast, immer gewöhnen mit der Zeit. Und deshalb lässt das Glück mit der Zeit immer wieder nach, und du wirst dich immer wieder zu etwas Neuem getrieben fühlen.

Bei echter Liebe dagegen kommt das Glück aus dir selber. Echte Liebe lässt sich am ehesten beschreiben mit Dankbarkeit: Du fühlst dich glücklich und dankbar, für die Gefühle, die eine Frau in dir weckt. (Oder ein Kind, oder ein Tier, oder der Sternenhimmel, oder deine Existenz…)

Verliebtsein ist immer gerichtet auf Zukunft — und deswegen ist es verbunden mit Unsicherheit und Angst.

Echte Liebe dagegen lebt immer im “Jetzt” — und deswegen ist es unmöglich, dass sie dich unsicher macht oder ängstlich.

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“Ich brauche sie” — oder: Warum nette Kerle keine Frauen kriegen

Donnerstag, Mai 21st, 2009

sad

Wer Liebeskummer hat, der hat kein Problem mit einer Frau. Er hat ein Problem mit sich selbst.

Eckhart Tolle schreibt den folgenden Absatz über berühmte Menschen. Er trifft aber genauso zu auf begehrte Frauen:

Die meisten Menschen die du triffst wollen durch ihre Bekanntschaft mit dir ihre Identität stärken — ihr inneres Bild von sich selbst. Sie selber werden sich vielleicht gar nicht bewusst darüber sein, dass sie gar nicht wirklich an dir interessiert sind, sondern nur am Stärken ihres eigenen Selbstbildes. Sie denken, dass sie durch dich mehr sein könnten. Sie wollen sich selbst durch dich vervollständigen — oder besser: Durch das Bild das sie von dir haben.

(Eckhart Tolle, Eine Neue Erde, 2005)

Und unterbewusst kann eine Frau das spüren:

Wenn du sie brauchst, wenn du dich unvollständig fühlst ohne sie und du dein Lebensglück abhängig machst von ihr — dann wird sie dir aus dem Weg gehen.

Sie wird dir aus dem Weg gehen, weil sie sich betrogen fühlt: Sie merkt nämlich, dass es dir in Wirklichkeit nicht um sie als Mensch geht, sondern nur darum, dein eigenes Leben mit Bedeutung zu füllen.

Und sie wir dir aus dem Weg gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlt: Sie weiß nämlich, dass sie deine Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann. Sie ahnt, dass du ein verzerrtes Bild von ihr hast. Und sie ahnt, dass du, wenn du sie erstmal hast, immernoch genau derselbe unsichere und unzufriedene Mensch sein wirst wie jetzt.

Das Paradoxe im Dating ist deshalb:

Nur wenn du sie nicht brauchst, kannst du sie kriegen.

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Die zwei Arten von Liebe

Sonntag, April 19th, 2009

Echte Liebe macht nicht unglücklich.

Dieser Satz überrascht viele Menschen: Denn ist nicht Liebe das, was uns Herzschmerz macht und Liebeskummer?

Tatsächlich verwenden wir das Wort “Liebe” für zwei ganz unterschiedliche Gefühle:

Da ist zum einen die unreife, egoistische Liebe. Sie ist das Gefühl, dass uns Dinge sagen lässt wie…

Ich brauche sie.

Ich will nicht leben ohne sie.

Ich tue alles für sie, damit sie Zeit mit mir verbringt.

Egoistische Liebe ist ein Vorwand. Wir reden uns ein, es ginge uns um den anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit geht es uns um uns selbst:

Es geht uns darum, wie wir uns selbst fühlen. Und es geht uns um die Leere in unserem eigenen Leben.

Echte, selbstlose Liebe ist davon völlig verschieden.

Echte Liebe lässt uns sagen…

Nur wenn sie glücklich ist, fühle ich mich gut.

Alles was sie tut ist wundervoll — egal, ob ich es verstehe oder nicht.

Egal wie egoistisch, zickig und kompliziert sie sein kann — ich liebe jede einzelne Eigenschaft an ihr.

Echte Liebe geht über uns selbst hinaus. Es geht nicht darum, dass wir selbst bekommen, was wir wollen. Es geht darum, sie glücklich zu sehen.

Echte Liebe hat nichts zu tun mit Selbstaufgabe:

Um echte Liebe empfinden zu können, musst du zuerst dich selber verstehen und lieben. Du musst gefunden haben, was dir wichtig ist. Du musst entdeckt haben, was der Sinn in deinem Leben ist (und nein, es reicht nicht, ihn in der Liebe für eine Frau zu suchen). Und du musst fühlen, das alles okay ist, so wie es ist, und dass dein Leben wundervoll ist, egal, wie viele Wolken gerade die Sonne verdecken.

Wenn du dich selbst leer fühlst, kannst du keine Liebe geben. Du kannst nur Liebe saugen von anderen — von ihr.

Dass zwei Hälften ein Ganzes ergeben stimmt eben nicht in der Liebe. Zumindest nicht in der echten Liebe:

Echte Liebe ist der Überfluss an Glück in deinem Leben, den du einer anderen Person schenkst, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Das ist der Grund, warum echte Liebe dich niemals unglücklich machen kann.

Wenn du wissen willst, ob du wirklich liebst oder bloß gierst, frag dich:

“Sind es meine Gefühle für sie, die mich zu einem glücklicheren Menschen machen — oder ist es nur das, was sie mir zurück gibt?”

Es ist nichts falsch daran, eine Frau zu wollen, ohne sie zu lieben. Lieben lernen kannst du sie meist ohnehin erst, nachdem du sie wirklich kennst.

Doch auch Wollen ist nicht gleich Wollen:

Du kannst entweder nach ihr gieren — abhängig sein von ihr, alles andere aufgeben für sie und dich unterordnen, alles nur für ein kleines Stück von ihr.

Oder du kannst sie verlangen — ihr in die Augen sehen und ihr ins Ohr flüstern, wie sexy du sie findest, und doch dabei gleichzeitig du selbst bleiben und dein Leben genießen.

Wer immer sich selbst aufgibt und den von Herzschmerz gepeinigten spielt:

Es hat nichts zu tun mit ihr.

Echte Liebe und echtes Verlangen fühlen sich gut an. Und zwar ganz egal, ob du sie bekommst oder nicht.

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Liebeskummer-Hilfe: 7 bombensichere Tipps gegen Liebeskummer

Freitag, März 27th, 2009

Was tun bei Liebeskummer

“Was tun gegen Liebeskummer?” — an irgendeinem Punkt im Leben fragt das sich jeder Mann einmal.

Egal, ob deine Freundin Schluss gemacht hat oder du einfach nur unglücklich verliebt bist: Liebeskummer raubt dir die Konzentration am Tag, den Schlaf in der Nacht und den Spaß an deinem Leben.

Und vor allem:

Dein Liebeskummer hilft weder DIR noch IHR etwas.

Doch das ist nur die logische Seite der Medaille.

Liebeskummer kommt in verschiedenen Phasen. Und nicht immer, wenn jemand fragt “Was tun bei Liebeskummer?” will er auch wirklich etwas tun gegen Liebeskummer.

“Wie bitte?”, wirst du jetzt vielleicht fragen, denn natürlich ist dein Liebeskummer ein Problem für dich. Sonst hättest du schließlich auch nicht nach Hilfe gesucht, nicht wahr?

Doch so einfach ist es nicht.

Es gibt einen Grund, warum die meisten Tipps gegen Liebeskummer nicht funktionieren.

Ganz ehrlich:

Wenn ich unglücklich verliebt bin und ich könnte das Gefühl mit einem Fingerschnipp abstellen — ich würde es nicht tun. Wenn mir jemand Liebeskummerpillen anbieten würde, mit denen der ganze Spuk sofort ein Ende hätte und ich mein Leben wieder normal und glücklich und ohne Gedanken an sie weiterleben könnte — ich würde sie nicht nehmen. Jedenfalls nicht in der ersten Phase.

Was ist die erste Phase? Die erste Phase ist die, in der du dir gerade erst eingestehst, dass diese eine bestimmte Frau etwas ganz besonderes ist und du sie auf keinen Fall verlieren willst.

Es ist der Punkt, an dem du bewusst deine eigene Schwäche zulässt — und du tust es, weil es sich gut anfühlt. Es gibt der ganzen Sache nämlich einen Sinn und eine Bedeutung.

Und genau das ist der Punkt:

Wir Menschen glauben zwar immer, dass wir Glücklichkeit suchen. Wir denken, dass wir alle zu jeder Zeit lustig sein und lachen wollen. Aber das stimmt eben gerade nicht.

Was wir wirklich suchen ist SINN.

Wir tun nicht das, was uns am glücklichsten macht, sondern das, was uns am ehesten das Gefühl von Bedeutung gibt.

Das ist der Grund warum Menschen sich in Gefahr begeben um anderen zu helfen.

Das ist der Grund warum Menschen wegen einem Strafzettel vor Gericht ziehen, obwohl die fünf Euro den Aufwand und den Stress längst nicht wert wären.

Und das ist auch der Grund, warum wir uns einreden nur mit dieser einen Frau glücklich sein zu können, die wir nicht haben können.

Wenn dir das erstmal klar ist, wirst du auch verstehen, warum die meisten Liebeskummer-Tipps nicht helfen:

Du wirst sie zwar lesen und verstehen.

Aber solange du in der ersten Phase bist wirst du sie niemals anwenden:

Du hast hart für diesen Liebeskummer gearbeitet, und er gibt dir das Gefühl, etwas von Bedeutung zu tun. Wenn du das jetzt alles kaputt machen würdest, würdest du dich bloß fühlen als hättest du deine eigenen Gefühle verraten und dich selbst sabotiert!

Tipps gegen Liebeskummer funktionieren nur in der zweiten Phase.

Erst in der zweiten Phase bist du wirklich offen dafür, etwas zu tun gegen deinen Liebeskummer.

Das einzige, was dich in der Phase noch zurückhält ist deine eigene Trägheit und Langeweile:

Du bleibst verliebt, weil du dich nicht neu verliebst.

Und du bleibst fixiert auf diese eine Frau, weil es gerade nichts anderes gibt aus dem du mehr Bedeutung schöpfen könntest.

Liebeskummer überwinden ist in dieser Phase nur noch eine Frage der Ablenkung.

“Was tun bei Liebeskummer” ist dann ein Kinderspiel:

1. Triff die Entscheidung dass du wirklich nach vorn willst.

Triff die Entscheidung, dass du dich jetzt wieder auf die Zukunft konzentrieren willst. Lass los. Und Sei neugierig auf die Überraschungen, die das Leben für dich als nächstes auf Lager hat.

2. Lösch sie aus deinem Handy.

Meinetwegen übertrag ihre SMS auf den PC und archivier sie dort, aber sieh zu dass du sie aus deinem Blick verbannst. Sie lebt ihr Leben weiter - also tu du das auch.

3. Geh allem aus der Bahn, was dich an sie erinnert oder melancholisch macht.

Vermeide klischeehafte Liebesschnulzen im Fernsehen und schmeiß alles weg, was dich an sie erinnert. Und wenn du das nicht über’s Herz bringst, sperr es wenigstens so weg, dass es dir nicht mehr von alleine unter die Augen kommt.

4. Geh auf Abstand.

Wenn du mit ihr “freundschaftlichen” Kontakt hast, geh auf Abstand.

Und nein, das ist nicht böse gemeint ihr gegenüber: Keiner von euch beiden hat schließlich etwas davon, wenn du ihr und dir selbst etwas platonisches vorheuchelst, während du abends im Bett von ihr träumst.

5. Füll deine Träumzeiten mit Beschäftigung.

Beobachte dich selbst und finde raus, in welchen Situationen du an sie denkst. Das sind die Momente, in denen du zuviel Zeit und zu wenig Beschäftigung hast. Füll sie aus mit etwas, das dich beschäftigt. Fang an, Bücher zu lesen — abends vor dem Einschlafen, im Bus oder in der Straßenbahn. Damit lenkst du dich nicht nur sinnlos ab, sondern machst dich interessanter, weltoffener und selbstbewusster (meine persönlichen Favoriten: Shantaram, Der Ursprung). Und falls du nicht gern liest, probier es mit Hörbüchern für deinen MP3-Player…

6. Tu was dir Spaß macht.

Überleg dir, was dir Spaß macht — und dann tu mehr davon: Hobbies, Freunde, spielen, Geschäftsideen, Dinge reparieren, reisen, Musik… Du schuldest dir selbst dass du rausfindest worin du gut bist und was dir Spaß macht. Die Mädels tun das schließlich auch.

7. Flirte mit anderen Mädels.

Ich werde dir jetzt nicht sagen, was für tolle Mädels du kennenlernen wirst — denn ich weiß, dass du mir das im Moment sowieso nicht glauben wirst.

Jede Frau wird für dich wahrscheinlich erstmal nur wie ein billiger Ersatz wirken. Und du wirst auch nicht wirklich interessiert sein an jemand Neuem. Aber gerade das ist dein großer Vorteil!

Wenn du jetzt flirtest — egal ob im echten Leben oder auf StudiVZ & Co. — ist dir das Ergebnis egal. Du bist nicht auf der Suche, sondern experimentierst nur. Und das bedeutet, dass du lockerer, witziger und natürlicher sein wirst als du es sonst jemals könntest.

Und du weißt ja wie es ist mit der Liebe:

Die Liebe ist wie eine Katze — sie kommt von alleine zu dir, sobald du aufgehört hast sie zu verfolgen.

Mach jetzt den ersten Schritt und hol dir mein kostenloses Dating-Coaching in dein E-Mailpostfach! (”Diese Artikel per E-Mail sind echt die besten, die ich je gelesen habe. Jede einzelne macht absolut Sinn und öffnet mir die Augen ein Stück weiter.” - Roman, Bad Reichenhall)

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Die Vier Stufen des Lernens

Mittwoch, März 4th, 2009

Wer Fähigkeiten erlernen will, durchläuft immer vier Stufen.

Dabei ist es egal, ob es ums Klavierspielen geht, um Aikido oder ums Flirten:

1. Unbewusste Inkompetenz

Am Anfang steht die Unfähigkeit. Und das Schlimme daran ist: Man weiß gar nicht, dass einem etwas fehlt. Und so glaubt man, die eigene Situation wäre “normal”.

Diese Einstellung filtert auch die Wahrnehmung des unbewusst Inkompetenten:

Er sieht nicht, dass Erfolg und Misserfolg durch unterschiedliches Verhalten zustande kommen. Er sieht nicht, dass nur fehlendes Wissen und fehlende Fertigkeit ihn vom Erfolg trennen. Der Bereich, in dem er inkompetent ist und es nicht weiß, ist für ihn irrational. In seinen Augen gibt es hier eben Menschen, die Glück haben, und es gibt Menschen, die kein Glück haben. Und jeder, der versucht, etwas an dieser gottgegebenen Verteilung zu ändern, ist für ihn ein Scharlatan.

Es kostet viel sachliche Überzeugungsarbeit, um einen unbewusst Inkompetenten auf die nächste Stufe zu hieven:

2. Bewusste Inkompetenz

Der bewusst Inkompetente realisiert, dass er tatsächlich etwas falsch macht. Er erkennt zum ersten Mal, dass es tatsächlich Mittel und Wege gibt, mit denen er besser zu seinem Ziel kommt, und die er genauso wie jeder andere erlernen kann.

Diese Stufe ist oftmals wie ein Erwachen: “Wie konnte es nur passieren, dass ich das jahrelang übersehen habe?”. Und häufig ist sie auch ein kleiner Schock. Zum ersten Mal sieht man, was man tatsächlich alles falsch macht — und was auf einen zukommt, wenn jetzt den Kurs wechseln möchte.

3. Bewusste Kompetenz

Der bewusst Kompetente hat gelernt, was Erfolg von Misserfolg unterscheidet. Er weiß, was er tun muss, um erfolgreich zu sein — auf intellektueller Ebene. Mit anderen Worten: Das Wissen ist in seinem Kopf, doch in Fleisch und Blut übergegangen ist es ihm noch nicht.

Das ist die Phase, die dem Lernenden die größte Selbstbeherrschung abverlangt:

Bei allem, was er tut, muss er ständig wachsam sein. Er muss sich selbst beobachten. Er muss alte Gewohnheiten erkennen. Und er muss sie gezielt durch bewusste Anstrengung durch die neuen Verhaltensweisen ersetzen. Verhaltensweisen, die sich jetzt zum Teil noch sehr fremd und hölzern anfühlen.

4. Unbewusste Kompetenz

Unbewusste Kompetenz ist die Stufe der Meisterhaftigkeit:

Wer unbewusst das Richtige tut, braucht sich nicht mehr zu konzentrieren. Wie ein Autofahrer, der mitten im Verkehr bei laufendem Radio mühelos in den richtigen Gang wechselt, beherrscht der unbewusste seine Fertigkeit. Wie ein geübter Maler kann er einen Schritt zurücktreten und sich auf das große Ganze konzentrieren. Die Feinheiten sind ihm längst in Fleisch und Blut übergegangen; er beherrscht sie blind.

Erst Meisterhaftigkeit eröffnet den Blick für eigene Perspektiven und Variationen: Man muss erst angekommen sein auf dem Gipfel, um von den eigenen Füßen aufblicken zu können und plötzlich die Landschaft um sich herum bewusst wahrzunehmen.

Wer Meisterhaftigkeit erreicht hat, der kann auch plötzlich gar nicht mehr nachvollziehen, wie er früher mit dieser “simplen Sache” solche Probleme haben konnte.

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Lebensweisheit zum Liebesglück

Dienstag, März 3rd, 2009

Blogger Sean M. zitiert die Lektion über Frauen, die er mit 11 Jahren von seinem Onkel erteilt bekommen hat:

Eines Tages wirst du eine Frau treffen, die dich von den Füßen haut. Eine Frau, die alles hat, wonach du suchst. Und vielleicht wird sie diejenige sein, mit der du dich niederlässt, und ihr werdet ein glückliches Leben zusammen führen.

Doch bevor es soweit ist, musst du etwas tun.

Bevor es soweit ist, musst du rausgehen und hundert andere Frauen vögeln.

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