Richtig Flirten im Internet

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Flirten im Internet

Flirten im Internet ist anders als im echten Leben.

Der Unterschied:

Im echten Leben hast du kaum eine Auswahl. Wenn du an die Schule zurückdenkst, müsste feststellen, dass es zu jeder Zeit immer nur ein bis zwei Mädels gegeben hat, die dir wirklich gefallen haben.

Im Internet sieht das völlig anders aus. Hier hast du buchstäblich eine unvorstellbar große Auswahl - so groß, dass die meisten Männer davon überfordert sind.

Um dir eine Vorstellung zu machen:

Auf allen deutschen Singlebörsen zusammen gibt es 9 Millionen User.
Auf 8 Millionen User.
Auf SchülerVZ 4 Millionen User.
Auf MySpace 4 Millionen User.
Auf MeinVZ 3 Millionen User.
Bei den Lokallisten 3 Millionen User.
Und auf wer-kennt-wen nochmal 2 Millionen User.

Und die Hälfte davon sind Frauen!

Leider sind die meisten Männer beim Flirten online im alten Denken verhaftet:

Sie glauben, zum richtig Flirten im Internet müssen sie diese eine “ganz besondere” Frau rum kriegen. Anstatt sich die Auswahl zu Nutze zu machen, beißen sie sich fest an einer Frau.

Das ist dumm aus zwei Gründen:

Erstens kennst du nur ein paar Fotos von ihr. Und das sind wahrscheinlich die besten, die sie hat. Auch wenn es dir schwer fällt, es zu glauben: Sie ist wahrscheinlich völlig anders, als Du sie dir vorstellst.

Und zweitens: wenn du sie gefunden hast, wirst auch noch mehr finden, die genauso toll sind oder sogar noch toller! Es ist nicht wie in der Schule, wo es nur “dir eine” gibt. Du hast buchstäblich Millionen Frauen zur Auswahl, und mit jeden neuen 10 Minuten, die du weiter suchst, kannst Du auch 10 neue Frauen finden, die dir gefallen.

Natürlich:

Wenn du gerne Liebeskummer auskostest, dann ist es natürlich völlig o.k., dich in eine Frau zu verbeißen, die du nicht kennst, und alle anderen Möglichkeiten dabei auszublenden.

Aber wenn Du wirklich Ergebnisse willst, wenn du richtig online Flirten willst und vielleicht sogar eine Freundin finden willst, dann musst Du dir die Besonderheiten des Internets zu Nutze machen.

Anstatt dir mühsam Tipps zum Flirten online im Netz zusammen suchen zu müssen (und zu merken, dass mehr als die Hälfte davon nicht funktioniert), kannst du dich kostenlos in meine Flirttipps eintragen. Alle Tipps sind in ihrer Wirksamkeit getestet, und du hast damit die Garantie, dass sie auch wirklich funktionieren.

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Timing beim Online Flirten oder: Warum Studenten zuviel Zeit haben

Montag, April 6th, 2009

Auch beim Online Flirten ist Timing manchmal wichtig:

Wer zum Beispiel am Samstag abend um 23 Uhr eine Flirtmail an eine Frau verschickt, wo jeder halbweg soziale Mensch mit Freunden unterwegs ist, macht sich damit nicht gerade attraktiv.

Doch auch über den einzelnen Tag verteilt gibt es auf & Co. bestimmte Spitzenzeiten.

Die folgenden Grafiken zeigen den Mailverkehr auf & Co. über den Tag:

studivztimegraph

Für Studenten gibt es fast keine Uhrzeit am Tag, zu denen sie nicht online wären. Nur vier Uhr nachts wird es für ein, zwei Stündchen etwas ruhiger.

Die Spitzenzeiten der Studenten sind 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr, 18 Uhr und 17 Uhr.

meinvztimegraph

Die Leute auf MeinVZ zeigen einen deutlich geregelteren Tagesablauf. Bei Ihnen fängt die Aktivität ziemlich aprupt um 8 Uhr an und zieht sich dann durch bis Mitternacht. Und von da an gibt es ziemlich exakte 8 Stunden Schlaf, bevor der neue Online-Tag beginnt.

Die Spitzenzeiten auf MeinVZ heben sich deutlich ab: nämlich einmal vor dem Abendessen, 19 Uhr, und einmal nach dem Abendessen, 21 Uhr.

schuelervztimegraph

Im SchülerVZ liegt der Schwerpunkt auf den Abendstunden. Erst ab 17 Uhr kommen die Schüler online so richtig in Fahrt. Anders als bei den Studenten ist es vormittags und nachmittags eher ruhig im VZ — denn da ist schließlich Unterricht.

Spitzenzeiten bei den Schülern sind 18 Uhr, 20 Uhr, 19 Uhr und 21 Uhr.

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Die Überlagerung zeigt deutlich:

StudiVZler sind die Aktivsten von allen — es gibt kaum eine Stunde am Tag, zu der sie ihre Kollegen von MeinVZ oder SchülerVZ nicht überflügeln würden.

Der Unterschied zu den Schülern zeigt sich am deutlichsten um 14 Uhr. Für die Studenten ist 14 Uhr eine Spitzenzeit — im SchülerVZ dagegen herrscht um diese Zeit online Totenstille.

Der Unterschied zu den Leuten auf MeinVZ ist am größten um 17 Uhr. Für die Studenten gehört 17 Uhr zu den Spitzenzeiten im VZ. Doch für die arbeitende Bevölkerung ist 17 Uhr der große Knick zwischen Nachmittag und Abend — und die meisten von ihnen sitzen um diese Zeit gerade am einzigen Ort, wo sie kein Internet haben: Nämlich im Auto oder im Bus, auf dem Weg nach Hause.

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